Samstag, 20. Mai 2017

Ansprechen und die Körbe

Auf allesevolution  gab es im Zusammenhang mit diesem wundervollen Comic  von erzählmirnix eine interessante Diskussion. Dort kam die Aussage auf, dass man es als Frau nicht nachempfinden könne, wie es für Männer sei, einen Korb (oder besser ständig einen Korb) zu bekommen.
Matze stellt die Frage:
 
„Wäre mal interessant zu erfahren wie viele Körbe Männer und Frauen sich jeweils durchschnittlich abholen müssen, bevor sie in einer festen Beziehung stecken.“
 
Meine Vermutung geht tatsächlich auch in die Richtung, dass es bei Männern einige mehr sind und bei Frauen gegen Null geht. Das aber nicht, weil Männer keine Körbe verteilen, sondern in erster Linie, weil Frauen nicht aktiv auf Männer zugehen. Zumindest die meisten nicht. Sie warten. Sie warten darauf, dass der von ihnen ausgesuchte Mann aktiv wird. Und wenn es der falsche ist, dann muss man eben einen Korb verteilen.
Wobei ich mich hier im Text mehr dem Thema Flirten und Ansprechen statt einer tatsächlichen Beziehungsanbahnung (die es meiner Ansicht nach erst nach einiger Zeit des Kennenlernens gibt) widmen möchte.
 
Wenn Frauen so auf Männer zugehen würden, wie es Männer tun, die häufig Körbe kassieren, würden diese ebenso viele Körbe bekommen. Blöde auswendig gelernte Anmachsprüche wie der in dem Comic von Erzählmirnix oder völlig ohne vorheriges Gespräch die Frage nach der Telefonnummer. Hallo? Warum sollte ich als Frau Interesse daran haben, einem für mich in dem Moment völlig fremden Mann meine Telefonnummer zu geben?
So naiv kann man doch nun wirklich nicht sein. Aber Männer sind so naiv! Viele Männer sind so naiv. Viele Männer haben auch kaum eine Vorstellung davon, in welcher Liga sie spielen und dass ich mich nicht über einen (vielleicht auch nett gemeinten) auswendig gelernten Spruch von einem Mann, der mein Vater sein könnte freue, sollte demjenigen auch im Voraus klar sein…
 
Ich bin wirklich immer nett und höflich, ich lerne tatsächlich gerne neue Menschen kennen. Das heißt, wenn sich ein Mann nicht zu dämlich anstellt und nicht gerade doppelt so alt ist wie ich, dann lasse ich mich meist zumindest auf ein Gespräch ein (außer ich habe an dem Tag absolut keine Lust auf Menschen), um den Charakter kennenzulernen  - vielleicht verbirgt sich ja auch hinter einer durchschnittlichen Fassade ein wunderbarer Mensch J
Aber auch hier sind Männer wieder ziemlich naiv: Vielen denken doch tatsächlich, dass die Zusage zu einem gemeinsamen Getränk gleich die Zusage zu mehr ist. Ein Freund von mir hat mir das mal so erklärt, dass es heute wohl normal ist, dass die meisten Frauen einfach extrem unfreundlich sind und wenn dann mal eine nett ist, macht man sich schnell Hoffnungen auf mehr. Scheint ein Teufelskreis zu sein, denn als Frau denkt man dann, dass man eher etwas deutlicher sein muss, in einer Ablehnung, damit sich jemand nicht falsche Hoffnungen macht usw....
 
Und wie ist das jetzt mit den Körben, die Frauen bekommen?
Wenn ich abends weggehe und jemanden anspreche, habe ich noch nie einen Korb bekommen – und das sogar, obwohl ich recht häufig wen anspreche. Wenn ich an diesem Abend beispielsweise auf Sex aus war, habe ich das auch in 100% der Fälle bekommen.
Ich kann in dem Punkt also vermutlich echt nicht nachvollziehen, wie sich jemand fühlt, der immer wieder abgelehnt wird. Aber ich spreche auch nicht wahllos irgendwelche Typen (was einige Männer meinem Eindruck nach genauso machen) an, damit irgendwer schon darauf eingeht, sondern nur diejenigen, die mir gut gefallen.
Die Normalität allerdings sieht auch für die meisten Frauen anders aus: Die meisten Frauen sprechen keine Männer an! Wenn man niemanden anspricht, kann man auch keinen Korb bekommen. Das führt dann zu solchen Szenen, dass Freundinnen von mir einen ganzen Abend lang irgendeinen Typen anstarren, den sie heiß finden und hoffen, er möge doch Kontakt aufnehmen (was meist nicht passiert). Die Angst vor Körben ist vorhanden, denn genau sie verhindert in dem Moment, dass sie sich den Typen einfach krallt. Ich mache eben genau das: Wenn mir einer gefällt, dann gehe ich hin und spreche ihn an. Denn so ist der Erfolg um einiges größer als wenn man nur rumsitzt und versucht ihn durch den Raum zu hypnotisieren.
Ich selbst bin vermutlich das, was man positiv als „Vamp“ und negativ mal als „Schlampe“ bezeichnen könnte. Von Freunden höre ich manchmal Aussagen wie:
„Wie machst du das, dass du immer die Typen kriegst, die du willst?“ oder nachdem ich zu Beginn einer Party zu einer Freundin gesagt habe, welchen Typen (definitiv der attraktivste der ganzen Party) ich an dem Abend gerne mitnehmen würde (zu dem Zeitpunkt hatte ich mit demjenigen noch nicht ein Wort gewechselt) und wir nachher gemeinsam ins Hotel gehen, einfach nur „ich versteh einfach nicht wie du das immer hinkriegst“. Und erst heute meinte eine Freundin zu mir: „ich glaube, du könntest einfach jeden verführen – egal ob Mann oder Frau, also natürlich, wenn die Frau nicht strikt hetero ist“ (wenn die wüsste, dass ich auch sie mal gerne… nein, lassen wir das ;) )
Der Punkt ist, ich bin auch in diesem Punkt vermutlich nicht repräsentativ für die meisten Frauen.  Die meisten Frauen können sich durchaus vorstellen wie es ist, einen Korb zu bekommen – sonst hätten sie ja nicht so eine Angst, Männer anzusprechen. Und auch ich habe eine – wenn auch wage – Erinnerung wie es ist, diese Ansprechangst zu spüren, denn ich war in meiner Jugend nicht so selbstbewusst wie ich es jetzt bin. Ich war eher das genau Gegenteil: schüchtern, zurückhaltend, unsicher und bloß nicht blamieren. Das Problem an dieser Einstellung ist, dass man im Leben immer die Arschkarte zieht und nie das erreicht, was man eigentlich will!
Also liebe Männer: versucht zu verstehen, wer ihr seid und was ihr wollt. Versucht zu erkennen, wo ihr steht und welche Frauen zu euch passen. Und dann keine blöden Anmachsprüche oder die unverschämte Frage nach der Handynummer aus dem nichts, dann sind die Chancen auf ein erstes nettes Gespräch sicher gar nicht so schlecht ;)
(Und für diejenigen, die intelligent sind und ernsthafte Absichten haben, würde ich auch ein wenig Pick Up empfehlen)
 

Kommentare:

  1. "„Wie machst du das, dass du immer die Typen kriegst, die du willst?“ oder nachdem ich zu Beginn einer Party zu einer Freundin gesagt habe, welchen Typen (definitiv der attraktivste der ganzen Party) ich an dem Abend gerne mitnehmen würde (zu dem Zeitpunkt hatte ich mit demjenigen noch nicht ein Wort gewechselt) und wir nachher gemeinsam ins Hotel gehen, einfach nur „ich versteh einfach nicht wie du das immer hinkriegst“. Und erst heute meinte eine Freundin zu mir: „ich glaube, du könntest einfach jeden verführen – egal ob Mann oder Frau, also natürlich, wenn die Frau nicht strikt hetero ist“ (wenn die wüsste, dass ich auch sie mal gerne… nein, lassen wir das ;) )"

    Im Anschluss an S stelle ich das unter Zweifel.

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    1. @Stephan: was genau und warum?

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    2. Ich auch. Wobei ich mir allerdings vorstellen kann, dass sie unbewusst darauf achtet, ob der Typ Signale an sie aussendet, die dafür sprechen, dass sie Erfolg haben wird, und das Interesse an ihm verschwindet, wenn sie bemerkt, dass er das eben nicht tut.

      Dass jemand jeden rumkriegt, den er will, ist sehr unwahrscheinlich, selbst wenn er ein Schauspieler oder Supermodel ist. Es sei denn, man wedelt zusätzlich noch mit Geldscheinen ... aber selbst dann.

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    3. @Shark:
      Ich hatte selbst mal die Theorie, dass einem einfach nur die Personen gefallen, wo automatisch die Chemie auf eine gewisse Art stimmt. Näheres dazu auch hier (wo ich aufgrund meiner eigenen Erfahrungen die These, eine Frau bekomme jeden Mann ins Bett betrachtet habe):

      https://nur-miria.blogspot.it/2015/03/these-eine-frau-kriegt-jeden-mann-ins.html

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    4. Miria:

      "Wenn ich abends weggehe und jemanden anspreche, habe ich noch nie einen Korb bekommen – und das sogar, obwohl ich recht häufig wen anspreche." Schlicht unwahrscheinlich, nicht zuletzt weil deine Figur besonders ist, nicht im Sinne des gängigen Ideals. Die Einschränkung von S ist erwägenswert, allerdings beziehst du dich auf den "objektiv attraktivsten" Mann. (Ich hatte verworfen, die Art der Party und Besucher zu thematisieren.) Insgesamt wirkt das Ganze (daher auch die Rückbindung an S's vergangenes Missfallen) unrealistisch selbst-lobend, und dabei wenig elegant. Fraglos sollte man dich etwas beißen, um dich etwas auf den Boden zu bringen, Vamp. (Am Rande, es ist wahrscheinlich, dass ich auf einen Typen weit weniger gewogen reagiert hätte.) -- Vielleicht beruht es auch nur auf dem männlichen Empfinden für Verteilungsgerechtigkeit; es wäre vollkommen falsch dir noch Körbe zu geben, wenn du schon ausreichende Körbchen hast.

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    5. @Stephan:
      "Schlicht unwahrscheinlich, nicht zuletzt weil deine Figur besonders ist, nicht im Sinne des gängigen Ideals."

      Du glaubst, dass das Äußerliche alleine einen so großen Einfluss hat? Ich glaube, dass genau darüber sich viele täuschen... Ja, ich würde mich rein äußerlich vielleicht nicht als das Idealbild einstufen, aber so oberflächlich wie du denkst, ist die Mehrheit der Menschen eben nicht. Erstens stehen die wenigsten Männer auf untergewichtige Modeltypen und zweitens zählt Charme und Ausstrahlung viel mehr als vielleicht ein wenig zu breite Hüften ;) (und wie eine unförmige Tonne sehe ich tatsächlich nicht aus)

      Aber wie ich bereits in dem verlinkten Artikel schrieb: Möglicherweise ist es tatsächlich so, dass ich mich eben nur für jene Personen interessiere, wo ich selbst das Gefühl habe, dass die Chemie stimmt (also intuitiv).

      "Die Einschränkung von S ist erwägenswert, allerdings beziehst du dich auf den "objektiv attraktivsten" Mann. (Ich hatte verworfen, die Art der Party und Besucher zu thematisieren)"

      Ich beziehe mich auf den "attraktivsten Mann", der durchaus auch von einigen anderen so eingeschätzt wurde, dass heißt allerdings nicht, dass jeder der Anwesenden Personen einen ähnlichen Eindruck gehabt haben muss. (War eine Deutschrock-Party in Südtirol mit Gästen aus Südtirol, Deutschland, Österreich und der Schweiz)

      "Insgesamt wirkt das Ganze (daher auch die Rückbindung an S's vergangenes Missfallen) unrealistisch selbst-lobend, und dabei wenig elegant."

      Ich zitiere doch nur, welchen Eindruck andere haben - lobe mich also nicht selbst ;)

      "Fraglos sollte man dich etwas beißen, um dich etwas auf den Boden zu bringen, Vamp."

      Ich steh darauf, wenn man mich beißt ;P

      "(Am Rande, es ist wahrscheinlich, dass ich auf einen Typen weit weniger gewogen reagiert hätte.)"

      Wie ist das zu verstehen?

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    6. "Du glaubst, dass das Äußerliche alleine einen so großen Einfluss hat? Ich glaube, dass genau darüber sich viele täuschen... Ja, ich würde mich rein äußerlich vielleicht nicht als das Idealbild einstufen, aber so oberflächlich wie du denkst, ist die Mehrheit der Menschen eben nicht. Erstens stehen die wenigsten Männer auf untergewichtige Modeltypen und zweitens zählt Charme und Ausstrahlung viel mehr als vielleicht ein wenig zu breite Hüften ;) (und wie eine unförmige Tonne sehe ich tatsächlich nicht aus)"
      Ich habe nicht von Untergewicht gesprochen. Victoria's Secret macht es übrigens nicht zum Geheimnis, was Männern gefällt. Da liegst du "drüber". Das stellt deine Attraktivität nicht in Abrede, schlicht die Übertreibung. Es geht hier um Wahrscheinlichkeit. (Nebenbei bist du hier zur Bezeichnung der Konkurrenz als untergewichtig übergegangen. Ich sehe das nicht als großes Übel. Gänzlich gefeit bist du jedenfalls nicht.) Ich habe auch nicht im Sinn, auf Körper zu verkürzen. Unter den körperlich Schönsten die geistig Schönsten. Und gerade bei Parties und deren Anfang liegt das Gewicht auf der äußeren Erscheinung, Körper und Auftreten, Anzeichen von Tiefgang, nicht unmittelbar Tiefgang.


      "Wie ist das zu verstehen?"
      Dahinter steht keine klare Absicht, keine spezielle, auffordernde Botschaft.

      "Ich zitiere doch nur, welchen Eindruck andere haben - lobe mich also nicht selbst ;)"
      Solch unschuldige Wahl.

      "Ich steh darauf, wenn man mich beißt ;P"
      Natürlich. Solch unschuldiger Geschmack.

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    7. @Stephan:
      „Ich habe nicht von Untergewicht gesprochen. Victoria's Secret macht es übrigens nicht zum Geheimnis, was Männern gefällt.“

      Auch das ist nicht unbedingt das, was den meisten Männern gefällt ;) (diese Models haben tatsächlich im Gegensatz zu Haute Couture Models etwas Arsch und Brust, aber liegen immer noch im unteren Gewichtsbereich. Ich denke, dass das tatsächlich optische Ideal vermutlich leicht über Victoria Secret Models und etwas unter meinem Gewicht liegt ;)

      „Da liegst du "drüber". Das stellt deine Attraktivität nicht in Abrede, schlicht die Übertreibung. Es geht hier um Wahrscheinlichkeit.“

      Wahrscheinlichkeiten lassen sich ohne ein repräsentative Untersuchung gar nicht bestimmen ;) Wo übertreibe ich deiner Meinung nach? Ich berichte von meinen eigenen Erfahrungen, mehr nicht.

      „(Nebenbei bist du hier zur Bezeichnung der Konkurrenz als untergewichtig übergegangen. Ich sehe das nicht als großes Übel. Gänzlich gefeit bist du jedenfalls nicht.)“

      Nicht von irgendeiner Konkurrenz, sondern von einem vermeintlichen Ideal (was nicht das tatsächliche Ideal ist).

      „Ich habe auch nicht im Sinn, auf Körper zu verkürzen.“

      Und ich persönlich glaube, dass das tatsächlich dabei, ob man einen Korb bekommt oder nicht einen Anteil von 10%, oder höchstens 20% hat – mehr nicht.
      Kann dir ganz einfach sagen, warum ich so denke: Den Großteil meines Lebens war ich untergewichtig bis hin zum unteren Normalgewicht (BMI ca. 17-20). Aber ich war sehr unsicher und nicht selbstbewusst. Tatsache ist: Heute habe ich zig mal mehr Chancen als damals und selbst so Dinge wie Bodyshaming sind für sehr schlanke Menschen um einiges schlimmer. Heute bekomme ich nicht selten Komplimente für mein Äußeres (auch von Menschen, die nicht mit mir ins Bett wollen), damals hieß es häufig: „Iss mal was!“

      „Unter den körperlich Schönsten die geistig Schönsten. Und gerade bei Parties und deren Anfang liegt das Gewicht auf der äußeren Erscheinung, Körper und Auftreten, Anzeichen von Tiefgang, nicht unmittelbar Tiefgang.“

      Wenn ich jemand anspreche ist das eine ganz andere Ausgangssituation als wenn ich am anderen Ende des Raumes darauf warte angesprochen zu werden. In der wartenden Situation zählt vielleicht auch das Äußere einiges, in der anderen Situation, aber Ausstrahlung, Charme, Witz etc., da tritt das Äußere hinter zurück.

      „Solch unschuldige Wahl.“

      Es ist tatsächlich so, dass mich eben die zitierten Aussagen ein wenig weg vom Glauben „Jede Frau bekommt jeden Mann ins Bett“ und hin dazu, dass es wohl doch etwas an mir liegen muss, gebracht haben. Ich hielt mich selbst nämlich immer her für unterer Durchschnitt und war dann davon ausgegangen, wenn ich schon so einfach bekomme, was ich will, dann kann das für keine Frau ein Problem sein. Die Aussagen meiner Freunde hingegen widersprechen dem.
      Das hat nichts mit sich selbst loben oder sonstwas zu tun, es geht schlicht um Tatsachen und darauf aufbauend wiederum um ein wenig Selbsterkenntnis, welche zum Selbstbewusstsein beitragen kann ;)

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  2. Dass sich Frauen etwas "vorstellen" können, heißt nicht, dass sie das erfahren* haben. Was der Kern der zitierten Frage ist - wie Du ja schon selbst andeutest, ist es für Frauen ja schon schlimm genug, wenn nicht genau der eine Typ, den sie schüchtern anzuschauen vermeiden, sich einen Strauß Rosen aus dem Arsch zieht, um gepflegt ihre Anbetungswürdigkeit darzulegen.

    Das muss man als Mann halt lernen; als Frau muss man hingegen - wie Du schreibst - ja nicht sehr viel mehr tun, als damit klarzukommen, eine Schlampe zu sein.

    Die von Dir angesprochenen Probleme -"Frauen, die zu einem passen" - es ist jetzt nicht so, als wäre es irgendwie üblich, dass Männer beliebig Frauen ansprechen, wenn die ihnen nicht irgendwie zusagen - optisch jetzt. Rest *kann* man ja auch nicht wissen, von daher wirkt das einem erfahrenen Beobachter oft wie "oh Gott, was will denn *der* bei *der*", aber wie erwähnt - muss man lernen. Und das lernen ist hart.

    Klar, da ist auch Angst mit dabei, aber die basiert halt bei Männern mehr auf Erfahrung als auf einem *abstrakten Gefühl*, was Frauen haben, worauf, denke ich, Matze rauswollte, und worauf Du nicht wirklich eingehst.

    Merkt man auch an Deinen "Abschlusstipps" - die nützen niemandem was. Männer, die wissen, wer sie sind und was sie wollen, *haben* das dann auch; als mein Leben irgendwie seine Bahn gefunden hatte, haben Frauen *mich* angeflirtet, die - also, als ich in deren Alter war - drei Ligen höher spielten. Wobei es auch mich noch jahrelange blaue Flecken von meiner Frau/Freundin kostete, überhaupt zu bemerken, wie *viele* Frauen eigentlich (zumindest denken, dass sie) flirten. Den Unterschied zwischen netter Unterhaltung und sexuellem Flirt bemerke ich *immer noch* erst an ihrem (im Fall der Fälle enttäuschten) Gesichtsausdruck, wenn das nichts wird. Selbst ein *für Frauen* "deutliches" "komm, poppen" kommt ja bei Männern eher als "ojoooooo... mein Freund ist auf Montage, und ich bin soooooooooooo alleine - ich wohne übrigens an der nächsten S-Bahn-Station" an - und *so* deutlich wird das nun eher *selten*.

    Ich sehe aber bei Frauen ein anderes Problem als bei Männern - eine Nacht ist da eigentlich gar kein Problem - dass sich der Typ das am nächsten Tag nicht anders überlegt (schuldig im Sinne der Anklage, und oft) oder kein Arschloch ist (das liegt im Auge des Betrachters), hingegen schon. Ich habe mich diesbezüglich übrigens auch nie schlecht gefühlt, auch wenn das die Frauen sicher nicht so toll fanden. Müssen Frauen also auch nicht, wenn sie irgendwen abblitzen lassen; aber die dürfen sich dann halt auch nicht beschweren, dass sie "keinen ordentlichen Mann" abbekommen. Die ordentlichen Männer, die gar nichts bekommen, bekommen ja nun auch kein Mitleid, und das ist die andere Seite der gleichen Medaille. Nash-Gleichgewicht in der Spieltheorie, die für alle Beteiligten scheiße ist, solange das Spiel besteht. Deswegen wurde da "Ehe" erfunden - Ende des individuellen Spiels und Pareto-Optimum... ich theoretisiere zu viel.

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    1. TEIL 1
      @Lolli:
      „Dass sich Frauen etwas "vorstellen" können, heißt nicht, dass sie das erfahren* haben. Was der Kern der zitierten Frage ist - wie Du ja schon selbst andeutest, ist es für Frauen ja schon schlimm genug, wenn nicht genau der eine Typ, den sie schüchtern anzuschauen vermeiden, sich einen Strauß Rosen aus dem Arsch zieht, um gepflegt ihre Anbetungswürdigkeit darzulegen.“

      Hast du mich da möglicherweise falsch verstanden? Das, was ich versucht habe darzustellen, war eben, dass auch Frauen das Problem haben, einen Mann anzusprechen. Und deshalb eben hoffen, dass er sie möglicherweise anspricht (was in dieser Geschlechterkonstellation ja – wenn man ehrlich ist – gar nicht so unwahrscheinlich ist).

      „Das muss man als Mann halt lernen; als Frau muss man hingegen - wie Du schreibst - ja nicht sehr viel mehr tun, als damit klarzukommen, eine Schlampe zu sein.“

      Doch natürlich. Auch als Frau muss man natürlich wissen, wie man einen Mann anspricht, dass es jetzt nicht irgendwie needy oder creepy rüberkommt – gibt’s auch bei Frauen ;)

      „Die von Dir angesprochenen Probleme -"Frauen, die zu einem passen" - es ist jetzt nicht so, als wäre es irgendwie üblich, dass Männer beliebig Frauen ansprechen, wenn die ihnen nicht irgendwie zusagen - optisch jetzt. Rest *kann* man ja auch nicht wissen, von daher wirkt das einem erfahrenen Beobachter oft wie "oh Gott, was will denn *der* bei *der*", aber wie erwähnt - muss man lernen. Und das lernen ist hart.“

      Irgendwie bin ich mir bei dieser Aussage von dir nicht wirklich sicher, was du meinst: Einerseits widersprichst du mir indem du sagst es wäre nicht so, dass Männer beliebig Frauen ansprechen, aber andererseits würden sie dann doch Frauen ansprechen, die wohl „nicht zu ihnen passen“ (so interpretier ich jetzt mal das „was will denn der bei der“). Das würde aber doch eher wieder meine Aussage bestätigen, dass Männer häufig Frauen ansprechen, die nicht zu ihnen passen…

      „Klar, da ist auch Angst mit dabei, aber die basiert halt bei Männern mehr auf Erfahrung als auf einem *abstrakten Gefühl*, was Frauen haben, worauf, denke ich, Matze rauswollte, und worauf Du nicht wirklich eingehst.“

      Wie kommst du darauf, dass es bei Männern mehr Erfahrung sei und bei Frauen nur ein „abstraktes Gefühl“? Ich glaube tatsächlich, es gibt nur eine ganz geringe Anzahl Männer, die häufig Frauen ansprechen und immer wieder Körbe bekommen – warum die es dann nicht lernen, ist mir auch unverständlich. Vermutlich weil sie eher den Frauen die schuld geben statt ihrer eigenen Art und Weise. (diese kleine Menge gibt es aber sicher auch unter den Frauen, denn auch nicht alle Frauen sind charmant und gutaussehend. Es gibt durchaus „hässliche“ Frauen, die dann auch noch sehr ungeschickt im Umgang mit dem anderen Geschlecht sind)
      Der Großteil der Männer, der Körbe bekommt, wird daraus entweder lernen oder aufgrund der befürchteten Ablehnung keine Frauen mehr ansprechen, was dann wieder dem Gefühl der Frauen, die sich nicht trauen, Männer anzusprechen, nahekommt.

      „Merkt man auch an Deinen "Abschlusstipps" - die nützen niemandem was. Männer, die wissen, wer sie sind und was sie wollen, *haben* das dann auch; als mein Leben irgendwie seine Bahn gefunden hatte, haben Frauen *mich* angeflirtet, die - also, als ich in deren Alter war - drei Ligen höher spielten.“

      Wie kommst du darauf, dass deshalb meine Tipps nichts nützen? Mit dieser Aussage bestätigst du doch nur, was ich schrieb: Ein Mann, der sich selbst gut kennt und weiß, was er will, bekommt das auch  Ein Geheimnis ist hier eben das Selbstbewusstsein (sich seiner selbst bewusst sein) im Gegensatz zur Unsicherheit. (Und das gleiche trifft auch auf Frauen zu – ich selbst habe da eine ziemliche Wandlung hinter mir – als Jugendliche hätte ich z.B. niemals irgendwo einen Jungen angesprochen).

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    2. TEIL 2
      „Wobei es auch mich noch jahrelange blaue Flecken von meiner Frau/Freundin kostete, überhaupt zu bemerken, wie *viele* Frauen eigentlich (zumindest denken, dass sie) flirten. Den Unterschied zwischen netter Unterhaltung und sexuellem Flirt bemerke ich *immer noch* erst an ihrem (im Fall der Fälle enttäuschten) Gesichtsausdruck, wenn das nichts wird. Selbst ein *für Frauen* "deutliches" "komm, poppen" kommt ja bei Männern eher als "ojoooooo... mein Freund ist auf Montage, und ich bin soooooooooooo alleine - ich wohne übrigens an der nächsten S-Bahn-Station" an - und *so* deutlich wird das nun eher *selten*.“

      Dass Männer das selten tatsächlich merken, ist mir auch schon aufgefallen. Dazu habe ich auch in meinem Text „Wie bekomme ich einen Mann ins Bett“ (http://nur-miria.blogspot.it/2015/10/wie-bekomme-ich-einen-mann-ins-bett.html) geschrieben, dass man eben sehr direkt (und evtl. sogar etwas aufdringlich) sein muss, um dem Mann zu zeigen: Hey, ich habe Interesse und möchte jetzt Sex mit dir!

      „Ich sehe aber bei Frauen ein anderes Problem als bei Männern - eine Nacht ist da eigentlich gar kein Problem - dass sich der Typ das am nächsten Tag nicht anders überlegt (schuldig im Sinne der Anklage, und oft) oder kein Arschloch ist (das liegt im Auge des Betrachters), hingegen schon.“

      Was sollte der Typ sich anders überlegen? Es ging um Anmachen und nicht um eine Verlobung. Zumindest habe ich in den meisten Fällen ein schönes Frühstück am nächsten Morgen bekommen (wenn ich mich nicht selbst schon in der Nacht verdrückt habe). Aus solchen Nächten können aber durchaus auch Freundschaften (mit dem gewissen Etwas) entstehen – und genau das ist der wunderbare Idealfall (zumindest für mich).

      „Ich habe mich diesbezüglich übrigens auch nie schlecht gefühlt, auch wenn das die Frauen sicher nicht so toll fanden. Müssen Frauen also auch nicht, wenn sie irgendwen abblitzen lassen; aber die dürfen sich dann halt auch nicht beschweren, dass sie "keinen ordentlichen Mann" abbekommen.“

      Ich denke auch nicht, dass man sich schlecht fühlen muss, wenn man nach einem ONS einfach verschwindet, man ist schließlich kein Versprechen eingegangen. Schön, dass das auch mal ein Mann sagt, dass eine Frau kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn sie einen Mann abblitzen lässt! Was ist denn die Definition für „ordentlicher Mann“? Ich bekomme vermutlich genug „ordentliche Männer“, aber genau solche möchte ich nicht ;)

      „Die ordentlichen Männer, die gar nichts bekommen, bekommen ja nun auch kein Mitleid, und das ist die andere Seite der gleichen Medaille.“

      Was sind denn das für Männer, die gar nichts bekommen? Was ist deiner Auffassung nach denn ein „ordentlicher Mann“?

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    3. Einen wunderschönen Sonntagmorgen, Miria.

      Du hattest geschrieben:
      > Aber ich spreche auch nicht wahllos irgendwelche Typen (was einige Männer meinem Eindruck nach genauso machen) an, damit irgendwer schon darauf eingeht, sondern nur diejenigen, die mir gut gefallen.

      ... das hat nun erstmal nichts damit zu tun, ob die "objektiv" (nicht) zueinander passen. Männer sprechen Frauen an, wenn sie ihnen *gefallen*, gerne auch mal außerhalb der eigenen Liga.

      Du hast also vollkommen Recht, dass Männer Frauen ansprechen, die nicht zu ihnen passen. Davon wird das ganze aber nicht *beliebig*, die Männer hätten sicher gerne was mit der Frau. Un wir können von außen nur das optische beurteilen; nicht jedes Sport-Illustrated-Model hat Probleme mit D&D-spielenden Nerds. Das klappt aber halt *meistens* trotzdem nicht - was nicht an den Männern liegt, die es ja nun zumindest probieren.

      Und ich bezweifle mal wirklich stark, dass das Frauen in der Dimension erleben würden, wie das Männer tun. Wenn sie es denn so oft probieren würden, was sie aber auch nicht machen. Dein "Vergleich" hinkt daher enorm, das wollte ich ausdrücken.

      Und nicht zuletzt bekommt man als "creepy und needy" Frau sehr viel leichter was zum Poppen als als creepy und needy Mann - letzterer bekommt nämlich gar nichts. Sieht man bei:

      > Wie kommst du darauf, dass es bei Männern mehr Erfahrung sei und bei Frauen nur ein „abstraktes Gefühl“? Ich glaube tatsächlich, es gibt nur eine ganz geringe Anzahl Männer, die häufig Frauen ansprechen und immer wieder Körbe bekommen – warum die es dann nicht lernen, ist mir auch unverständlich.

      Weil das nicht mein Punkt ist. Mein Punkt ist, dass das erste, was sich so ziemlich jeder Mann abgeholt hat, ein Korb war. Schreibst Du aber selber:

      > Der Großteil der Männer, der Körbe bekommt, wird daraus entweder lernen oder aufgrund der befürchteten Ablehnung keine Frauen mehr ansprechen, was dann wieder dem Gefühl der Frauen, die sich nicht trauen, Männer anzusprechen, nahekommt.

      Das macht es für Männer zu einer konkreten Erfahrung, die Frauen nicht zu haben brauchen. Die haben andere Probleme - das erste, was sich die durchschnittliche Frau abgeholt hat, war ein Arschloch. Frag irgendeine.

      Ich denke Flirt übrigens grundsätzlich in Richtung einer (zumindest vorstellbaren) Beziehung, ich bin da stock-konservativ. Weil ich glaube, dass einen "oh, immerhin Frühstück" nicht sonderlich glücklich macht, Männer wie Frauen. Das meine ich mit "Was sollte der Typ sich anders überlegen?" - in Anbetracht der sexuellen Präferenzen von Frauen für selbstbewusste Männer und dass es kaum etwas gibt, was Männer selbstbewusst (wenngleich oberflächlich) macht, als reihenweise Frauen flachzulegen, hat man als Frau halt ein nicht geringes Risiko, eine Kerbe an einer Bettkante zu sein. Ich bezweifle, dass sich die durchschnittliche Frau da irgendwie toll fühlt danach und nicht schlechter als eine Nutte; die wäre immerhin dafür bezahlt worden.

      Natürlich kenne ich aber auch Frauen, die das anders handhaben. Wenige.

      Und was ein ordentlicher Mann ist? Aus weiblicher Perspektive: einen, den man behalten will. Aus objektiver Perspektive einer, der es eigentlich verdient hätte, behalten zu werden. In dem konkreten Kontext hier diejenigen, die keine abbekommen, weil (und *nur* weil) sie zu schüchtern sind.

      Wobei letztere natürlich auch irgendwann Mitte 30 werden und feststellen, dass Schach als Hobby und Börse als Beruf nicht so sexy ist. Aber Sportwagen und Tennis auch Spaß machen. Damit bekommt man zwar nur oberflächliche Tussen, aber das ist besser als nichts, und die sind, dank fehlendem Charakter, austauschbar. Was nicht so schlimm ist, die Attraktivität von Frauen steigt ab 21 sicher nicht mehr. Trotzdem irgendwie traurig, dass die dann eigentlich passende Frau irgendwo mit ihren Katzen und drei Blagen von irgendwelchen Arschlöchern auf irgendwelchen Blogs rumjammert, wo denn die ordentlichen Männer geblieben seien. Diese Frauen sind - dann - aber halt vollkommen uninteressant.

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    4. Nachtrag:

      > Schön, dass das auch mal ein Mann sagt, dass eine Frau kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn sie einen Mann abblitzen lässt!

      Der letzte Korb, den ich bekommen habe, war so ziemlich das netteste, was jemals zu mir gesagt wurde. Vielleicht bin ich da also sehr gebiast.

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    5. "Und was ein ordentlicher Mann ist? Aus weiblicher Perspektive: einen, den man behalten will. Aus objektiver Perspektive einer, der es eigentlich verdient hätte, behalten zu werden. In dem konkreten Kontext hier diejenigen, die keine abbekommen, weil (und *nur* weil) sie zu schüchtern sind."

      Und solche kriegen nie eine ab? Was für ein Unsinn, sorry. "Ordentliche Männer" sollten halt vielleicht eher nicht in eine Bar gehen (ebenso wie Frauen, die etwas Ernstes wollen) und sich dort ein hübsches, aufgetakeltes Häschen aufzureißen versuchen (auch wenn das, wenn man auf einschlägige Seiten guckt, der einzige Weg zu sein scheint, überhaupt mit dem anderen Geschlecht in Berührung zu kommen, abgesehen von Internet-Anzeigen; aber dass das Unsinn ist, müsste doch jedem klar sein, oder?), sondern im Bekannten- bzw. Freundeskreis, auf der Arbeit oder auf der Uni suchen. Ich weiß nicht, hier wird ständig so getan, als würden nur die Draufgänger überhaupt eine Frau abkriegen, dabei sind überall auf der Welt die netten Durchschnittstypen, die verheiratet oder zumindest in einer Beziehung sind und Kinder haben. Die wenigsten Männer bleiben alleine, und die, die es tun, sind entweder mit Absicht alleine, oder irgendwie verschroben - dasselbe gilt ja auch für Frauen.

      "Wobei letztere natürlich auch irgendwann Mitte 30 werden und feststellen, dass Schach als Hobby und Börse als Beruf nicht so sexy ist. Aber Sportwagen und Tennis auch Spaß machen. Damit bekommt man zwar nur oberflächliche Tussen, aber das ist besser als nichts, und die sind, dank fehlendem Charakter, austauschbar. Was nicht so schlimm ist, die Attraktivität von Frauen steigt ab 21 sicher nicht mehr. Trotzdem irgendwie traurig, dass die dann eigentlich passende Frau irgendwo mit ihren Katzen und drei Blagen von irgendwelchen Arschlöchern auf irgendwelchen Blogs rumjammert, wo denn die ordentlichen Männer geblieben seien. Diese Frauen sind - dann - aber halt vollkommen uninteressant."

      Ach bitte. Als bestünde die menschliche Gesellschaft aus diesen einst so sexy Frauen, die mit 35 dann alleine da hocken, während sich für Männer, die mit 21 verschmäht wurden, plötzlich der Spieß umdreht, und ihnen das Interesse junger, hübscher Frauen nur so zufliegt.
      Ich frage mich, ob Leute, die dieses Weltbild haben, wirklich nie in ihre eigene Nachbarschaft schauen ... Oder ob sie es tun und sich krampfhaft einreden müssen, dass der normale Familienvater aus dem Nachbarhaus mit der beginnenden Wohlstandsplauze, der am Nachmittag seinen VW Bora schrubbt, halt irgendwann der totale Checker gewesen sein muss, bevor er seine Frau kennenlernte.

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    6. "Tennis". Uh-huh.

      Überspannt. Fraglos hat das Piraten-Element etwas für Frauen ansprechendes. Allerdings ebenso das des Gentleman und Freundes. Die exakte Komposition schwankt. Auch ist es nicht unbedingt die beste Idee einen Papagei durch die Gegend zu tragen und sich in einen zu verwandeln, weil man sich damit selbst auf die Nerven gehen kann, und man irgendwann unversehens anfängt Tennis zu spielen. (Echte Piraten spielen übrigens Golf.)

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    7. TEIL 1
      @Lolli:
      „... das hat nun erstmal nichts damit zu tun, ob die "objektiv" (nicht) zueinander passen. Männer sprechen Frauen an, wenn sie ihnen *gefallen*, gerne auch mal außerhalb der eigenen Liga.

      Du hast also vollkommen Recht, dass Männer Frauen ansprechen, die nicht zu ihnen passen. Davon wird das ganze aber nicht *beliebig*, die Männer hätten sicher gerne was mit der Frau. Un wir können von außen nur das optische beurteilen.“

      Das sehe ich etwas anders. Auf Formaten wie Tinder zählt evtl. nur das Optische. Im Real live geben Haltung, Verhalten, und das ganze Auftreten auch Aufschluss über den Charakter. Es zählt viel mehr Ausstrahlung und Charme als die reine Optik!

      „Und ich bezweifle mal wirklich stark, dass das Frauen in der Dimension erleben würden, wie das Männer tun. Wenn sie es denn so oft probieren würden, was sie aber auch nicht machen. Dein "Vergleich" hinkt daher enorm, das wollte ich ausdrücken.“

      Wenn Frauen genauso peinlich Anmachen ablassen wie Männer zum Teil, dann würden sie das sicher auch erleben. Es gibt genug Männer, die auch bei Frauen Erfolg haben und jedes Wochenende eine andere mit nach Hause nehmen. Diese Männer sehen nicht unbedingt immer aus wie ein Topmodel, sondern haben einfach Selbstbewusstsein etc. (wie du ja anscheindend auch selbst erfahren hast). Und genauso gibt es eben auch in beiden Gruppen (diejenigen, die Erfolg beim anderen Geschlecht haben und diejenigen, die nicht) Frauen und Männer.

      „Weil das nicht mein Punkt ist. Mein Punkt ist, dass das erste, was sich so ziemlich jeder Mann abgeholt hat, ein Korb war.
      Das macht es für Männer zu einer konkreten Erfahrung, die Frauen nicht zu haben brauchen. Die haben andere Probleme - das erste, was sich die durchschnittliche Frau abgeholt hat, war ein Arschloch. Frag irgendeine.“

      Was ist in dem Zusammenhang deine Definition von Arschloch? Und wie kommst du darauf, dass Frauen nicht auch Körbe bekommen haben und deshalb die Angst des Ansprechens vorhanden ist?

      „Ich denke Flirt übrigens grundsätzlich in Richtung einer (zumindest vorstellbaren) Beziehung, ich bin da stock-konservativ. Weil ich glaube, dass einen "oh, immerhin Frühstück" nicht sonderlich glücklich macht, Männer wie Frauen. Das meine ich mit "Was sollte der Typ sich anders überlegen?"“

      Am ersten Abend, an dem ich jemanden kennenlerne, denk ich sicher nicht darüber nach, ob ich mir eine Beziehung mit demjenigen vorstellen kann. Wenn man sich öfters trifft, dann kommt der Gedanke vielleicht irgendwann mal – aber das müsste ja ganz schon frustrierend sein, bei jeder neuen Bekanntschaft gleich auf eine Beziehung zu hoffen.
      Einfach neue Menschen kennenlernen und Spaß haben ist sicher nichts, was unglücklich macht.

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    8. TEIL 2
      „in Anbetracht der sexuellen Präferenzen von Frauen für selbstbewusste Männer und dass es kaum etwas gibt, was Männer selbstbewusst (wenngleich oberflächlich) macht, als reihenweise Frauen flachzulegen, hat man als Frau halt ein nicht geringes Risiko, eine Kerbe an einer Bettkante zu sein.“

      Ich glaube, du verstehst die Bedeutung von Selbstbewusstsein nicht, siehe dazu auch:

      http://nur-miria.blogspot.it/2015/06/selbst-bewusst-sein.html

      Selbstbewusstsein hat rein gar nichts damit zu tun, ob jemand reihenweise Frauen flachlegt oder sein Leben lang mit seiner ersten Liebe verbringt.

      „Ich bezweifle, dass sich die durchschnittliche Frau da irgendwie toll fühlt danach und nicht schlechter als eine Nutte; die wäre immerhin dafür bezahlt worden.“

      Wenn man regelmäßig Sex hat, geht es einem natürlich gut – man hat seinen Spaß. Warum sollte man sich da schlecht fühlen? Und warum sollte ein Mann in der gleichen Situation sich besser fühlen?

      „Und was ein ordentlicher Mann ist? Aus weiblicher Perspektive: einen, den man behalten will. Aus objektiver Perspektive einer, der es eigentlich verdient hätte, behalten zu werden. In dem konkreten Kontext hier diejenigen, die keine abbekommen, weil (und *nur* weil) sie zu schüchtern sind.“

      Glaubst du tatsächlich, dass es eine objektive Perspektive gibt, welche Männer es verdient haben, behalten zu werden?

      „Wobei letztere natürlich auch irgendwann Mitte 30 werden und feststellen, dass Schach als Hobby und Börse als Beruf nicht so sexy ist. Aber Sportwagen und Tennis auch Spaß machen. Damit bekommt man zwar nur oberflächliche Tussen, aber das ist besser als nichts, und die sind, dank fehlendem Charakter, austauschbar.“

      Jemand, der eine so oberflächliche Denkweise an den Tag legt wie du, bekommt vielleicht nur irgendwelche oberflächlichen Tussen mit Tennis und Sportwagen. Es gibt auch genug Menschen mit guten Charakter, die gerne Schach spielen, an der Börse oder wahlweise in einer Unternehmensberatung arbeiten und einen Sportwagen fahren. Diese Menschen brauchen aber das doch nicht zwangsweise, um irgendwelche Tussen anzulocken. Wenn jemand diese Meinung hat, dass er das deshalb nötig hat, dann hat er definitiv ein Problem.

      „Was nicht so schlimm ist, die Attraktivität von Frauen steigt ab 21 sicher nicht mehr. Trotzdem irgendwie traurig, dass die dann eigentlich passende Frau irgendwo mit ihren Katzen und drei Blagen von irgendwelchen Arschlöchern auf irgendwelchen Blogs rumjammert, wo denn die ordentlichen Männer geblieben seien. Diese Frauen sind - dann - aber halt vollkommen uninteressant.“

      Klingt irgendwie frustriert?

      „Der letzte Korb, den ich bekommen habe, war so ziemlich das netteste, was jemals zu mir gesagt wurde. Vielleicht bin ich da also sehr gebiast.“

      Der einzige Korb den ich bekommen habe (beziehungsmäßig nicht beim Ansprechen) war auch so unglaublich nett, dass ich dachte, so liebevoll hat bestimmt kaum einer eine Abfuhr bekommen – sind eben doch nicht alle Menschen – Männer wie Frauen – Arschlöcher!

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    9. Zu L und Miria.

      "„in Anbetracht der sexuellen Präferenzen von Frauen für selbstbewusste Männer und dass es kaum etwas gibt, was Männer selbstbewusst (wenngleich oberflächlich) macht, als reihenweise Frauen flachzulegen, hat man als Frau halt ein nicht geringes Risiko, eine Kerbe an einer Bettkante zu sein.“

      Ich glaube, du verstehst die Bedeutung von Selbstbewusstsein nicht, siehe dazu auch (...)."

      Er hat es überzeichnet, ich stimme L aber im Ansatz zu. Erfolg macht "selbstbewusst". Es gibt verschiedene Arten. Gemeint ist allerdings kaum schlicht Selbstkenntnis*, etwa "sich bewusst zu sein wie defizitär man ist". Eigentlich kommt der Begriff "Selbstbeherrschung" näher hin; er erfasst die Sache aber auch nicht. In Kurzform, es ist ein über-den-Dingen-Stehen: Souveränität, die Beherrschung der Lage. -- Selbst wenn "Erfolg bei Frauen" Männer über ihre Souveränität täuscht, ihre Selbsttäuschung ist weitgehend geeignet andere (Frauen) zu täuschen. Das hat etwas von einem Zirkel, und einer Spirale.

      *Besser: Bewusstsein eigener Fähigkeit.

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    10. @Stephan:

      „Er hat es überzeichnet, ich stimme L aber im Ansatz zu. Erfolg macht "selbstbewusst".“

      Nicht zwangsläufig. Es macht manchmal auch einfach eingebildet – vemeintliches Selbstbewusstsein, ohne das ein sich selbst kennen tatsächlich dahinter steckt. Andersherum passt es: Selbstbewusstsein macht erfolgreich.

      „Es gibt verschiedene Arten. Gemeint ist allerdings kaum schlicht Selbstkenntnis*, etwa "sich bewusst zu sein wie defizitär man ist".“

      Eine gute Selbstkenntnis ist alles andere als „schlicht“ und genau das ist gemeint! Kein Mensch ist nur defizitär – jeder hat sowohl Stärken als auch Schwächen. Es geht einfach darum, dass jemand, der sich über seine Stärken und Schwächen bewusst ist, dieses Wissen gekonnt einsetzen kann, um die Stärken in den Vordergrund zu stellen und die Schwächen als nicht ganz so schlimm dastehen zu lassen. Jemand, der sich in den Punkten gut kennt, lässt sich auch nicht leicht durch persönliche Angriffe oder ähnliches verunsichern, da man entweder weiß, dass das sowieso Unsinn ist oder sich über die Tatsache schon längst bewusst ist und es halt mit „ist eben so“ abtut.
      Jemand, der sich nicht kennt und beispielsweise als „dumm“ oder „eingebildet“ oder sonstwie bezeichnet wird, könnte sich ernsthaft darüber Gedanken machen und sich deshalb verunsichern lassen: „bin ich etwa wirklich eingebildet?“

      „Eigentlich kommt der Begriff "Selbstbeherrschung" näher hin; er erfasst die Sache aber auch nicht. In Kurzform, es ist ein über-den-Dingen-Stehen: Souveränität, die Beherrschung der Lage.“

      Das ist wiederum eine Folge des „Selbstbewusstseins“ wie ich ja schon zuvor beschrieben habe.

      „Selbst wenn "Erfolg bei Frauen" Männer über ihre Souveränität täuscht, ihre Selbsttäuschung ist weitgehend geeignet andere (Frauen) zu täuschen. Das hat etwas von einem Zirkel, und einer Spirale.“

      Das funktioniert meist nur kurzfristig, wenn nicht tatsächliches Selbstbewusstsein dahinter steckt.

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    11. @Miria - nachdem Stephan das mit dem Selbstbewusstsein schon erklärt hat und ich das auch nicht besser kann, zum Rest:

      > Im Real live geben Haltung, Verhalten, und das ganze Auftreten auch Aufschluss über den Charakter. Es zählt viel mehr Ausstrahlung und Charme als die reine Optik!

      Charme sieht man nicht. Ausstrahlung schon, klar. Und ich gebe Dir da auch gerne Recht, so oberflächlich sind Frauen da nicht - ich war seit sicher einem Jahrzehnt in keinem Club mehr, aber außerhalb davon ist es für das Maß, indem mir mir geflirtet wird, relativ egal, ob ich einen Maßanzug oder einen ausgewaschenen Hoodie trage. Woran das aber liegt - keine Ahnung - ich fand aber die Grafik hier (http://imgur.com/xIAZGwH) eine gute Zusammenfassung.

      > Wenn Frauen genauso peinlich Anmachen ablassen wie Männer zum Teil, dann würden sie das sicher auch erleben.

      Immer noch: TUN SIE ABER NICHT.

      > Was ist in dem Zusammenhang deine Definition von Arschloch?

      Das ist in dem Kontext subjektiv. "Einer, der nur mal drüberrutschen wollte" würde ich so einordnen - ohne das übrigens zu verurteilen; sollen alle machen, was sie wollen.

      > Einfach neue Menschen kennenlernen und Spaß haben ist sicher nichts, was unglücklich macht.

      Ich kenne zwar wenige Frauen mit einem - sagen wir promiskuitiven - Lebensstil, aber die wünschen sich eigentlich alle, dass da mal einer "passen" würde. Bei zweien hat es geklappt. Die dritte hat jetzt schon vier Katzen. Nichts gegen Katzen, übrigens; ich spiele hier nur mit Klischees.

      > Jemand, der eine so oberflächliche Denkweise an den Tag legt wie du, bekommt vielleicht nur irgendwelche oberflächlichen Tussen mit Tennis und Sportwagen. ... Klingt irgendwie frustriert?

      Mir fehlt da die persönliche Betroffenheit, ich bin zynisch, nicht frustriert. Ich kenne übrigens keinen Mann wie aus dem Beispiel persönlich; ich kenne aber einen Mittdreißiger mit Charakter, dessen Charakter für Frauen aber halt vollkommen uninteressant ist. Ich habe daher vollstes Mitleid für die frustrierten Männer, die wirklich so leben müssen. Ich habe dann auch eine dazu passende Frau im Bekanntenkreis, aber die lässt sich lieber von einem lebenslustigen Draufgänger betrügen als mal was zu lernen. Und so sehr ich sie mag - das ist dumm, nicht bemitleidenswert.

      > sind eben doch nicht alle Menschen – Männer wie Frauen – Arschlöcher!

      Sagt doch auch - außer Feministen - niemand?

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    12. @Shark:

      > Ich frage mich, ob Leute, die dieses Weltbild haben, wirklich nie in ihre eigene Nachbarschaft schauen ...

      Ich wohne auf dem Dorf. Hier ist die Welt noch in Ordnung.

      > Oder ob sie es tun und sich krampfhaft einreden müssen, dass der normale Familienvater aus dem Nachbarhaus mit der beginnenden Wohlstandsplauze, der am Nachmittag seinen VW Bora schrubbt, halt irgendwann der totale Checker gewesen sein muss, bevor er seine Frau kennenlernte.

      Wenn Du mal mit dem Familienvater aus dem Nachbarhaus (mit der *deutlich* zu attraktiven Tochter) mit der Wohlstandsplautze, der am Wochenende seinen BMW schrubbt, ein Bierchen trinken würdest, würdest Du vielleicht merken, dass der *immer noch* ein "Checker" ist.

      Und Du möchtest doch bitte nicht wirklich abstreiten, dass es für den durchschnittlich (bei Frauen oder sonstwo) erfolgreichen Durchschnittsmann mit 30 nicht einfacher ist, eine 21jährige aufzureißen als mit 21? Bitte, komm.

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    13. "Charme sieht man nicht. Ausstrahlung schon, klar. Und ich gebe Dir da auch gerne Recht, so oberflächlich sind Frauen da nicht - ich war seit sicher einem Jahrzehnt in keinem Club mehr, aber außerhalb davon ist es für das Maß, indem mir mir geflirtet wird, relativ egal, ob ich einen Maßanzug oder einen ausgewaschenen Hoodie trage. Woran das aber liegt - keine Ahnung - ich fand aber die Grafik hier (http://imgur.com/xIAZGwH) eine gute Zusammenfassung.

      +

      Immer noch: TUN SIE ABER NICHT."

      Schön, wie du dir mit dieser Grafik und dem letzten Satz widersprichst. Was denn nun? Wie kann man mit Ignorieren eine Frau abbekommen, wenn sie doch niemals irgendjemanden selbst ansprechen? Oder ist Lolli so geil, dass ihm die Frauen wider ihre "Natur" hinterherhecheln?

      "ich kenne aber einen Mittdreißiger mit Charakter, dessen Charakter für Frauen aber halt vollkommen uninteressant ist. Ich habe daher vollstes Mitleid für die frustrierten Männer, die wirklich so leben müssen. Ich habe dann auch eine dazu passende Frau im Bekanntenkreis, aber die lässt sich lieber von einem lebenslustigen Draufgänger betrügen als mal was zu lernen. Und so sehr ich sie mag - das ist dumm, nicht bemitleidenswert."

      Du KENNST jemanden. Schön, dass persönliche Erfahrungen (noch dazu mit einzelnen Menschen, sofern ich das richtig verstehe) so aussagekräftig sind.
      Ich will jetzt mal gar nicht darauf eingehen, wie du auf den Trichter kommst, zu wissen, was an deinem Bekannten genau für die Frauen uninteressant ist (wahrscheinlich ist er attraktiv, mit Waschbrettbauch, vollem, dunklem Haar und hat sogar ein tolles Auto, spielt aber leider nur Schach und nicht Tennis), also lassen wir das ...

      " Sagt doch auch - außer Feministen - niemand?"

      Ach, für Feministen ist also jeder Mensch ein Arschloch. Verstehe. Ich dachte, solche Leute nennt man "Misanthropen"?

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    14. "Ich wohne auf dem Dorf. Hier ist die Welt noch in Ordnung."

      Was gibt es dann zu heulen?

      "Wenn Du mal mit dem Familienvater aus dem Nachbarhaus (mit der *deutlich* zu attraktiven Tochter) mit der Wohlstandsplautze, der am Wochenende seinen BMW schrubbt, ein Bierchen trinken würdest, würdest Du vielleicht merken, dass der *immer noch* ein "Checker" ist."

      Tu ich hin und wieder. Und der Nachbar ist kein "Checker", er ist ein ganz normaler Kerl. Seine Tochter ist auch nicht deutlich zu attraktiv, sondern ebenfalls ein ganz normales Mädel.

      "Und Du möchtest doch bitte nicht wirklich abstreiten, dass es für den durchschnittlich (bei Frauen oder sonstwo) erfolgreichen Durchschnittsmann mit 30 nicht einfacher ist, eine 21jährige aufzureißen als mit 21? Bitte, komm."

      Doch, will ich, absolut. Ich sehe es täglich auf der Uni. Die Leute sind größtenteils gleichaltrig plus, minus 1-3 Jahre. Es gibt die 30-Jährigen, die sich 21-Jährige "aufreißen", aber sie sind selten. Häufiger als umgekehrt, aber immer noch selten. Spricht also nichts dafür, dass ein 30-Jähriger es bei 21-Jährigen leichter hat, als ein bis 24-Jähriger.

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    15. > Was gibt es dann zu heulen?

      Ich dachte, wir hätten hier eine sachliche Unterhaltung. Schade. Tschüß.

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    16. Wenn der Lolli sich mal über fehlende Sachlichkeit beklagt :D

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    17. "Ich sehe es täglich auf der Uni. Die Leute sind größtenteils gleichaltrig plus, minus 1-3 Jahre."
      Womöglich begrenzter Pool. (Die 1-3 Jahre entsprechen in etwa der Dauer des Studiums. Ältere Semester.) Die Verteilung könnte sich im Berufsleben ändern. Es wäre etwa auf die erfolgreichen Männer zu blicken, und das Alter ihrer "Begegnungen".

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    18. Gut, dass ich es statistisch auch untermauern kann. https://www.hna.de/welt/gross-altersunterschied-deutschen-paaren-zr-3179217.html

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    19. > Wenn der Lolli sich mal über fehlende Sachlichkeit beklagt :D

      Sagt diejenige, die in drei Zeilen nach

      > Du KENNST jemanden. Schön, dass persönliche Erfahrungen

      was *kein Argument sei* schreibt

      > Doch, will ich, absolut. Ich sehe es täglich

      und das *als Argument* verwendet.

      Komm, wirf mir Ad Hominems vor, wird mir Polemik vor, aber *bitte* ignorier nicht den Kern meiner Aussage - ich *mache* welche.

      Wenn ich inhaltlich auf Dich eingehen soll - mirwegen: Wir gehen hier ja nun in der gesamten Diskussion davon aus, dass Frauen (idR) Männer nicht ansprechen (schreibt Miria) und das von Männern *erwartet* wird (schreibt Miria auch).

      Ich kann das aus meiner Erfahrung bestätigen, und es hat da auch niemand widersprochen. Es (und vor allem ich) hat niemand irgendwann gesagt, dass das gut sei oder gar (außer vllt. sogar nur deswegen sehr auffälligen Ausnahmen) langfristig funktionieren würde. Langfristig, nicht für einmal kurz vögeln.

      Wie man nun genau seine Partnerin - das ist zumindest *mein* Thema - findet, ist sowas von beliebig (siehe Grafik), dass sich das kaum generalisieren lässt - ignorieren hat halt *bei mir* funktioniert (und geht "extern" immer noch), aber von "ihr ins Auto kotzen" bis "ihr einen Apfel an den Kopf werfen" ist da jetzt (nur in meiner näheren Bekanntschaft) ein recht breites Spektrum vertreten - was nun beides eher "Auffallen" als "Ignorieren" ist.

      Ich sehe also keinen Widerspruch zwischen meinen Aussagen, weil ich von meinem Einzelfall eben *keine* Generalisierung ableite - Du schon. Vor allem aber kenne ich Deine Meinung nicht. Weil Du sie nicht sagst, sondern nur "Mimimi" blubberst. Auch bei

      > Ich will jetzt mal gar nicht darauf eingehen, wie du auf den Trichter kommst, zu wissen, was an deinem Bekannten genau für die Frauen uninteressant ist (wahrscheinlich ist er attraktiv, mit Waschbrettbauch, vollem, dunklem Haar und hat sogar ein tolles Auto, spielt aber leider nur Schach und nicht Tennis), also lassen wir das ...

      - sagst Du schlicht *nichts*. Mein Freund - nennen wir ihn Peter - *hat* volles, dunkles Haar, zumindest mehr Waschbrettbauch als der Durchschnitt, ist auch nicht potthässlich, spielt neben Schach aber Squash und fährt einen Cinquecento. Wenn ich aber das "Problem" charakterisieren müsste, ist Peter halt schlicht der berechenbarste Mensch der Welt. Das macht ihn zwar zu einem sehr guten und verlässlichen Freund, aber halt nicht *interessant*.

      So. Your turn.

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    20. Ah, doch nicht "tschüss"? Erstaunlich.

      "und das *als Argument* verwendet."

      Du kennst nur jemanden (zwei einzelne Jemande, genauer gesagt). Ich sehe täglich viele, viele Leute, die deinem Eindruck widersprechen. Es ist auch der eine oder andere Ü30-Jährige dabei, der eine 9+ Jahre jüngere Freundin hat, allerdings entsprechen die nicht der Mehrheit. Sie fallen deswegen auf, weil sie es nicht tun. Und zufälligerweise passt das auch ganz gut zur tatsächlichen statistischen Realität. Wie ich oben bereits in dem Link dargestellt habe. Es sind nicht mehr als 9 Jahre, die Paare trennen, es sind 3-4.

      "Komm, wirf mir Ad Hominems vor, wird mir Polemik vor, aber *bitte* ignorier nicht den Kern meiner Aussage - ich *mache* welche."

      Du hast mir Ad Hominems vorgeworfen ;) Und ich habe Aussagen getätigt.

      "Wenn ich inhaltlich auf Dich eingehen soll [...]"

      Ja. Allerdings ändert sich das meinem Eindruck nach in der jüngeren Generation, sagen wir <25 langsam.

      "Ich kann das aus meiner Erfahrung bestätigen[...]"

      Ja.

      "Wie man nun genau seine Partnerin [...]"

      +

      "Ich sehe also keinen Widerspruch zwischen meinen Aussagen, weil ich von meinem Einzelfall eben *keine* Generalisierung ableite - Du schon."

      Nun, es war für mich nicht sehr gut zu erkennen, dass du das nicht für den Normalfall hältst (in Widerspruch zu der "Tatsache", dass Frauen eher darauf warten, dass sie angesprochen werden).

      "Vor allem aber kenne ich Deine Meinung nicht. Weil Du sie nicht sagst, sondern nur "Mimimi" blubberst. Auch bei"

      Hä? Definiere "mimimi". Ich bin nicht diejenige, die sich über männliches Verhalten beklagt. Du bist derjenige, der meint, die "ordentlichen Männer" blieben übrig (wobei auf deinem Dorf die "Welt noch in Ordnung" sei). Was ich mit Verlaub für Bullshit halte. Weil ich - Achtung, Anekdote - bisher noch nie einen "ordentlichen" Mann (einen, den ich als "ordentlich" empfunden habe, d.h. einen verlässlichen, verantwortungsbewussten, einigermaßen gepflegten, der keinen Frauenhass hegt = einen normalen Durchschnittsmann!) gekannt habe, der keine Freundin abgekriegt hätte. Wenn - Achtung, Anekdote - jemand in meinem Umfeld übrig bleibt, dann weil er mit Ü35 noch bei Mutti wohnt und sich den eigenen Arsch hinterher tragen lässt (wobei erstaunlicherweise selbst solche öfter Freundinnen haben, als nicht), viel zu hohe Erwartungen hegt (er selber ist ein ungepflegter Fettsack, will aber nur vollbusige Blondinen), weil er überhaupt keine sozialen Kontakte pflegt, auch nicht zu Männern, oder eben weil er es selbst so will.

      "- sagst Du schlicht *nichts*. Mein Freund[...]"

      Inwiefern sage ich *nichts*?
      Ich kenne deinen Freund nicht. Ich weiß nicht, was für ein Problem er hat, was ihn außer angeblicher Berechenbarkeit so ausmacht (und vermute mal, dass du mir dahingehend etwas verschweigst), aber an "Berechenbarkeit" liegt es ziemlich sicher nicht. Ich vermute, es liegt eher an seinem Beuteschema. Frauen mit konservativeren Vorstellungen (nein, keine Betschwestern, sondern welche, die mal gerne Hochzeit, Kinder und Haus am Land im Grünen wollen) stehen definitiv nicht auf den undurchschaubaren Draufgängertyp, oder auch nur allzu "interessante" Männer. Die wählen ihre Männer zumeist mit Bedacht und Vernunft. Und das ist nur eine Art Frau, die nicht den unberechenbaren Badboy will.

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    21. @Lolli
      „Charme sieht man nicht. Ausstrahlung schon, klar. Und ich gebe Dir da auch gerne Recht, so oberflächlich sind Frauen da nicht - ich war seit sicher einem Jahrzehnt in keinem Club mehr, aber außerhalb davon ist es für das Maß, indem mir mir geflirtet wird, relativ egal, ob ich einen Maßanzug oder einen ausgewaschenen Hoodie trage. Woran das aber liegt - keine Ahnung - ich fand aber die Grafik hier (http://imgur.com/xIAZGwH) eine gute Zusammenfassung.“

      Ich würde auch sagen, so oberflächlich sind Männer ebenfalls nicht – sonst hätte ich möglicherweise schlechtere Chancen ;P
      Was die Grafik angeht, so glaube ich das eher weniger. Ein Mann, der mich ignoriert wird dadurch nicht interessanter für mich. Aber wie soll das überhaupt funktionieren? Ein Mann, den ich anspreche, wird mich wohl kaum ignorieren, sondern immer irgendwie darauf eingehen – auch wenn es eine Abfuhr sein sollte, so ist ignorieren in der Situation sicher keine gute Lösung.

      Was ich allerdings auch denke ist, dass es generell gut ankommt, wenn man nicht zu needy wirkt. Wenn man schon nach außen hin den Anschein erweckt, man muss unbedingt eine Frau rumkriegen (hatte schon lange keine mehr etc.), dann wird genau das vermutlich extrem schwer.

      „Immer noch: TUN SIE ABER NICHT.“

      Reden wir aneinander vorbei? Habe ich doch nie behauptet, dass sie das tun!

      „Das ist in dem Kontext subjektiv. "Einer, der nur mal drüberrutschen wollte" würde ich so einordnen - ohne das übrigens zu verurteilen; sollen alle machen, was sie wollen.“

      Wenn derjenige dazu ehrlich steht, würde ich ihn eben überhaupt nicht als Arschloch einstufen. Für mich sind das eher die Männer, die einen auf lieb, nett und bemüht machen und im Endeffekt auch nur mal „drüberrutschen“ wollen.

      Ich kenne zwar wenige Frauen mit einem - sagen wir promiskuitiven - Lebensstil, aber die wünschen sich eigentlich alle, dass da mal einer "passen" würde. Bei zweien hat es geklappt. Die dritte hat jetzt schon vier Katzen. Nichts gegen Katzen, übrigens; ich spiele hier nur mit Klischees.“

      Ich habe schon zwei Katzen, meinst das sind die ersten Symptome? ;P
      Es ist natürlich so, dass ich nicht sage, dass ich generell keine Beziehung möchte, mit dem passenden Mann, sicher. Aber ich bin auch lieber Single als mit einem Mann eine Beziehung einzugehen, der eben nicht der passende ist. Ich habe natürlich gewisse Ansprüche, sehe es aber auch nicht ein, da Abstriche zu machen. So viel ist mir das Ding „Beziehung“ dann einfach nicht wert! Ich bin auch ohne feste Beziehung sehr glücklich.

      „Mir fehlt da die persönliche Betroffenheit, ich bin zynisch, nicht frustriert. Ich kenne übrigens keinen Mann wie aus dem Beispiel persönlich; ich kenne aber einen Mittdreißiger mit Charakter, dessen Charakter für Frauen aber halt vollkommen uninteressant ist.“

      Dann hatte ich das wohl falsch interpretiert. Wie kommst du darauf, dass der Charakter deines Bekannten für Frauen vollkommen uninteressant ist?

      „Ich habe daher vollstes Mitleid für die frustrierten Männer, die wirklich so leben müssen. Ich habe dann auch eine dazu passende Frau im Bekanntenkreis, aber die lässt sich lieber von einem lebenslustigen Draufgänger betrügen als mal was zu lernen. Und so sehr ich sie mag - das ist dumm, nicht bemitleidenswert.“

      Solche dummen Menschen gibt es leider bei beiden Geschlechtern. Und der Typ, der ständig seine Freundin betrügt ist beispielsweise auch ein Arschloch!

      „Sagt doch auch - außer Feministen - niemand?“

      Den Seitenhiebe gegen Feministen hättest du dir sparen können!

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    22. S: "Gut, dass ich es statistisch auch untermauern kann. https://www.hna.de/welt/gross-altersunterschied-deutschen-paaren-zr-3179217.html"

      Hey, du sollst nicht mauern, sondern Brücken bauen.

      Das ergibt übrigens noch keine Unterteilung in Altersgruppen und nach "wirtschaftlicher Stärke". Den Mittelwert stelle ich nicht wirklich in Frage.

      Ich wünsche dir einen schönen Tat, S. (Brücken, Baby*. *Leicht peinlicher Ausdruck aus den 90ern - oder so -, keine Alters-/Reifebehauptung.)

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    23. @Stephan:
      Was ändert denn eine solche Unterteilung? Sie ändert nichts daran, dass der Durchschnitt etwa gleichaltrige Männer bevorzugt. Ob nun 1 Jahr Unterschied ist, oder 7 Jahre, spielt nun keine so große Rolle. Auch Durchschnittsfrauen könnten sich erheblich älteren Durchschnittsmännern zuwenden, und die Durchschnittsmänner würden sich vermutlich drüber freuen, aber sie tun es nicht, zum Großteil. Nicht wenn es auch etwa gleichaltrige Durchschnittsmänner für sie gibt.
      Mag sein, dass wohlhabende Männer (Menschen im Allgemeinen, schätze ich - siehe Tsa Tsa Gabor, Vivienne Westwood, Joan Collins, Mariah Carey, Demi Moore, Kylie Minogue, Madonna, Jennifer Lopez, Susan Sarandon, Tilda Swinton etc.) es sich eher aussuchen können - und dann wählen sie gehäuft jung und gutaussehend, Charakter und Motivation des gewünschten Partners (m/f) egal. Wieder ein Zeichen, dass Geld den Charakter verderben kann :D

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    24. @Shark: Dass der durchschnittliche Altersunterschied bei Paaren jetzt vier Jahre sind, *belegt* doch quasi meine Aussage, dass es für Männer mit steigendem Alter leichter wird - oder?

      Dass mein Freund Peter noch was abbekommt, glaube ich auch nicht. Klar, das hat auch was mit Ansprüchen zu tun, aber in den 20ern war er halt nicht Party-Typ genug (nicht: gar nicht), und jetzt... mei, für Frauen in den 20ern besteht das Problem noch, und alles Ü30, was mit einer Burka nicht besser aussehen würde, hat ein oder zwei Kinder. Der Rest ist vergeben - oder schreibt feministische Wuttexte für eine Zeitung, und ja, der Seitenhieb *muss* sein. Ist blöd für Peter und blöd für die alleinerziehende Mutter, aber ist halt so. Doof darf ich das trotzdem finden. Und die hätte sich ja auch von Peter schwängern lassen können, dann hätten jetzt beide was davon. Es ist aber nun nicht Peters schuld, dass sie das vor 12 Jahren nicht wollte. Und nein, "keine Kinder anderer Leute" finde ich nicht "zu hohe Ansprüche".

      Aber wenn wir uns darauf einigen, dass Frauen da genauso wenig rumjammern sollten wie Männer, bin ich mit dem Kompromiss glücklich.

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    25. @Miria: Das ist eine Grafik für Männer, keine für Frauen. "Ignorieren" ist hier nicht absolut gemeint, sondern relativ. Bei Frauen heißt das "für einen da sein". Und ja, das ist das Gleiche; brauchte bei mir aber auch einige Zeit, um das zu verstehen. Um das zu konkretisieren: Wenn meine Frau mich eine halbe Stunde anmault, um mir zu erklären, wie furchtbar ich bin, hilft es nichts, da zu diskutieren oder zu widersprechen. Es inhaltlich vollkommen zu ignorieren und sie stattdessen in den Arm zu nehmen ein bisschen zu streicheln hingegen schon.

      > Reden wir aneinander vorbei?

      Meistens.

      > Ich habe schon zwei Katzen, meinst das sind die ersten Symptome? ;P

      Da Du ja nun arbeiten gehst, wäre eine Katze schlicht grausam. Aber drei wären definitiv symptomatisch.

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    26. Schönen [Tag]. Obwohl eine schöne Tat auch etwas hätte.

      Die Unterteilung ändert einiges. Es ist durchaus bedeutsam, wenn sie Mädels und Frauen 3 Jahre ältere Typen suchen, und wann sie das tun. Etwa weil die Typen anfangs mit ihnen verglichen so adoleszent sind, weil sie die gegen-den-Baum-und-so-fahren-Phase überspringen wollen, und weil die Kerle fünf Jahre früher sterben, was plus 5 Jahre älter noch 10 Jahre für irgendwas anderes übrig lässt.

      Auch ist die Auswahl immer durch das Angebot und die weitere eigene Verhandlungsmacht bestimmt. Deine Fallbeispiele lassen sich auseinandernehmen. (Ich bin mir nicht mal sicher, ob Tilda Mädchen zählt. Und Jennifer war in bemerkenswerter Form, wobei das "I'm not your momma"-Lied auf gewisse Probleme hinweist. Demi, dürfte mittlerweile etwas demotiviert sein.) Wiederum, stastisch erhebliche Größen sind nett.

      Oh, ich möchte dich mit etwas ärgern. Hast du einen Vorschlag?

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    27. @ Lolli,

      "Dass der durchschnittliche Altersunterschied [...]"

      Na wenn du meinst, dass 3-4 Jahre so ein enormer Unterschied sind ... oder mit dem vergleichbar, was du zu Anfang gemeint hast. Ich denke, der Altersunterschied zwischen Paaren ist nämlich genau dort, wo du gemeint hast (von wegen "als 21-Jähriger hat man bei einer 21-Jährigen weniger Chancen, als als 30-Jähriger"), am allergeringsten. Später, wenn man nach der langjährigen Beziehung getrennt ist, nimmt man auch jemanden in Kauf, der nicht mehr wirklich gleichaltrig ist. Nicht weil man es will, sondern weil man (vor allem als Frau, wie mir scheint) manchmal wenige Alternativen hat.

      "Dass mein Freund Peter noch was abbekommt, glaube ich auch nicht.[...]"

      So ein Weltbild möchte ich haben, muss eine angenehme Sache sein :D Und ob es zu hohe Ansprüche sind, Alleinerziehende grundsätzlich nicht zu akzeptieren, egal wie sehr die Interessen zusammenpassen, egal wie sympathisch sie sind, wenn man selbst offenbar kein solcher Hauptgewinn ist, darüber lässt sich streiten. Das würde nämlich bedeuten, dass auch ein alleinerziehender Vater keine Frau mehr abbekommen dürfte. Hätte er sich halt mal die Richtige gesucht!
      Und nein, der Seitenhieb muss nicht sein. Es sei denn, du verträgst das Echo. Ich könnte nämlich auch die Männer, die in diesem Alter keine Freundin haben, mit frustrierten, hässlichen MRAs vergleichen, die ihrerseits auf Blogs und in Foren die Kommentarspalte mit ärgerlichen Kommentaren zumüllen, den Frauen kollektiv Bosheit und Parasitismus unterstellen und mit dieser Einstellung dann erwarten, dass sie HB10s abgrasen. NEIN, ich denke absolut nicht, dass eine große Anzahl an Singlemännern über 30 so tickt, nur um das mal klarzustellen.
      Es ist lächerlich. Wie viele Frauen gibt es, denkst du, die feministische Wuttexte verfassen (ob nun für eine Zeitung - das ist jetzt wirklich lächerlich! - oder, realistischer, auf ihrem Blog bzw. in Kommentaren)? Die meisten Leute befassen sich nicht mit Geschlechterthemen, auch wenn es im Internet nicht so wirkt.
      Ich meine mal gelesen zu haben, dass viele Beziehungen in den ersten 7 Jahren in die Brüche gehen. Ob mit oder ohne Kind. Unter anderem auch wegen dem fehlenden Kind oder Meinungsverschiedenheiten in Sachen Kinderwunsch. Um also mit Ü30 gerade Single zu sein, muss man durchaus nicht irgendwie merkwürdig sein. Und ich weiß, dass das Alter, in dem Frauen das erste Mal gebären, mittlerweile bei knapp 30 liegt, und dass so einige Frauen heutzutage auch gar keine Kinder wollen. So schwer dürfte es für deinen Peter also dann auch nicht sein, eine normale Frau in etwa seinem Alter (ich schätze es jetzt mal auf 30-40, bis du etwas anderes sagst) zu bekommen, die keine Kinder hat und keine feministischen Wutartikel in Zeitschriften schreibt.

      "Aber wenn wir uns darauf einigen, dass Frauen da genauso wenig rumjammern sollten wie Männer, bin ich mit dem Kompromiss glücklich."

      Habe ich je etwas anderes behauptet? Ich denke, die meisten Dinge treffen ganz einfach auf beide Geschlechter zu. Beide/alle haben ihr Kreuz zu tragen, und alle haben ihre Fehler.

      @Stephan:
      Die drei Jahre? Quatsch. Das zählt höchstens bis 20 oder so. Und heutzutage sind die Mädels genauso unreif, wie die Burschen.

      Wieso zählt Tilda nicht? Gerade die zählt. Sie hat nicht nur einen erheblich jüngeren Lover, sie hat auch noch einen Ehemann! Ansonsten: was gefällt dir denn an den Beispielen nicht?

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    28. Beispiele? Hey, ich hab' mindestens drei diskutiert. Hier, zum mitsingen: https://www.youtube.com/watch?v=Pgmx7z49OEk

      Irgendwie glaube ich, du könntest Gilgamesch gelesen haben. Sieh dir mal Enkidu - Shamhat an.

      "und mit dieser Einstellung dann erwarten, dass sie HB10s abgrasen." - Yeah, wenn du nicht mehr weiter weißt, kommst du mit österreichischen Steuerformularen.

      "Wieso zählt Tilda nicht? Gerade die zählt. Sie hat nicht nur einen erheblich jüngeren Lover, sie hat auch noch einen Ehemann!"
      Hör auf deine Freundin zu verteidigen, schlampige Steuerberaterin. (Es sei du bist 20. Dann ist es altersgemäß.)



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    29. Oh, by the way, this is what autoplay smartly connected: https://www.youtube.com/watch?v=6XbIuSLaCnk

      Jennifer's song "Papi" seems to nicely add to the contradictions of the Mom song.

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    30. S -- nicht mehr klar welches Dragon Age du da spielen wolltest, aber Origins und Expansion sind auf Xbox One backwards compatible.

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  3. Da Blogspot AFAIK keine Trackbacks unterstützt, setze ich den Link
    halt manuell:
    https://auschfrei.wordpress.com/2017/05/21/gedanken-zum-ansprechen-und-ansprechbarkeit/

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