Freitag, 21. April 2017

Neurotypische verstehen - eine Satire

Ich habe wiedermal einen großartigen Artikel in den Weiten des Internets gefunden: „Neurotypische verstehen –Übersetzung einer Satire“ (im Original auf Englisch)

Am liebsten möchte ich den ganzen Artikel hier zitieren, werde mich aber wohl wieder auf einige kurze Abschnitte beschränken – und evtl. ein paar eigene Gedanken ergänzen.
Zu Beginn aber kurz die Erklärung, was eigentlich „Neurotypische“ sind. Wikipedia sagt dazu:

„Neurotypisch ist ein Neologismus, der benutzt wird, um Menschen zu charakterisieren, deren neurologische Entwicklung und Status mit dem übereinstimmen, was die meisten Menschen als normal bezüglich der sprachlichen Fähigkeiten und Sozialkompetenzen betrachten.“

Und jetzt geht’s los: ;)

"Nahezu alle neurotypischen Individuen zeigen drei wesentliche Beeinträchtigungen:
- die Unfähigkeit, unabhängig von einer sozialen Gruppe zu denken,

- ausgeprägte Beeinträchtigungen beim logischen und kritischen Denken
- sowie das Unvermögen Spezialinteressen zu entwickeln (abseits sozialer Interessen).

Meine Hoffnung ist, dass dieser Artikel uns dabei hilft, die verschiedenartige Welt der Neurotypischen zu verstehen"

Meine Hoffnung ist ja ein klein wenig, dass dieser Artikel dabei hilft, dass Neurotypische auch Menschen verstehen, die eben nicht so sind wie sie. Dadurch, dass hier bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen dargestellt werden, die eben hauptsächlich auf Neurotypische zutreffen. (auch wenn das Ganze natürlich überspitzt satirisch formuliert ist)

„Neurotypische Individuen offenbaren Schwierigkeiten bei der Bildung einer individuellen Identität, bzw. außerhalb der Grenzen der akzeptierten Normen ihrer sozialen Gruppen zu denken. Offensichtlich besitzt jede Gruppe, zu der ein Neurotypischer gehört, ihre eigenen „offiziellen“ Ansichten, und jeder Neurotypische innerhalb dieser Gruppe soll diese Überzeugungen übernehmen. So seltsam das klingt, sie tun das oft sehr bereitwillig und zögern nicht dabei, diese Überzeugungen zu verstärken und die Gruppenhomogenität zu dieser Überzeugung zu gewährleisten. (…)Der bizarre Mangel an Unabhängigkeit erklärt die Neigung der Neurotypischen, sich für verschiedenste Modeerscheinungen zu begeistern, oder für bestimmte Trends.“

Der allen bekannte Gruppendruck, der sich natürlich auch in erster Linie bei Neurotypischen zeigt. Was mit ein Grund dafür ist, dass ich lange Zeit diesen als nichtexistent geglaubt habe – da ich persönlich das so nicht kenne. Und aus neurotypischer Sicht ist es tatsächlich so, dass ich demgegenüber immun bin.  Wie wohl die meisten nicht neurotypischen Personen.

„Die überentwickelten sozialen Zentren im neurotypischen Gehirn sind zudem für ihren merkwürdigen, ineffizienten Kommunikationsstil verantwortlich. Wir haben alle schon die seltsame Tendenz der Neurotypischen gesehen, die ihre wahren kommunikativen Absichten unter Schichten häufig widersprüchlicher Aussagen verbergen. Sie neigen dazu, Sachen eher implizit als explizit festzustellen, und so vage, dass daraus oft Missverständnisse resultieren.“

Dieser Abschnitt beschreibt tatsächlich eines der größten Probleme, dass ich mit neurotypischen Menschen habe; Sie neigen nicht nur dazu selbst ihre eigenen kommunikativen Absichten zu verbergen, sondern unterstellen dies ebenso häufig anderen. Sie gehen per se davon aus, dass alle Menschen in der Kommunikation sich ebenso widersprüchlich verhalten wie sie selbst und versuchen selbst bei eindeutigen und expliziten Aussagen irgendwelche impliziten Gedanken zu entdecken.

„Sie sind unfähig, Dinge direkt in einer Weise auszudrücken, die leicht und unzweideutig von jedem, der die Sprache versteht, interpretiert werden kann. Sie sind außerdem in ihrer Fähigkeit begrenzt, Aussagen direkt zu interpretieren, ohne zwischen den Zeilen zu lesen versuchen; sie missverstehen auf diese Art oft die grundlegendsten Aussagen.“

Genau davon kann ich ein Lied singen: Immer und immer wieder werden meine Aussagen von Neurotypischen falsch interpretiert, weil versucht wird zwangsweise etwas zwischen den Zeilen zu lesen (auch wenn es gar nicht da ist). Selbst die einfachste und direkteste Aussage wird auf diese Art und Weise uminterpretiert und so missverstanden…

Ein weiterer interessanter Punkt ist:

Üblicherweise sind bei Neurotypischen das Bild nach außen und ihr Status wichtiger als effektive Kommunikation und generell die Wahrheit. Auf diese Art ist die Kommunikation unter Neurotypischen sehr beschränkt und die Furcht davor, als dumm gesehen zu werden, hält jeden Beteiligten davon ab, den Wahrheitsgehalt der Unterhaltung zu überprüfen. Entsprechend bleiben die meisten Kommunikationspannen von zumindest einem, wenn nicht allen Neurotypischen, die sich an einer derartigen Unterhaltung beteiligen, unentdeckt.“

Und genau das ist wieder etwas, was für mich persönlich sehr schlecht zu verstehen und nachzuvollziehen ist: Wenn es selbst zu so vielen Kommunikationspannen und Missverständnissen unter Neurotypischen selbst kommt, warum besinnt man sich dann nicht und ändert seine Art der Kommunikation? Oder versucht zumindest nachzufragen, wenn einem etwas merkwürdig vorkommt.
Ich finde es wirklich erstaunlich wie groß der Stellenwert von Status und Ansehen für eine neurotypische Person sein muss, dass dahinter alles andere zurücksteht…

„Neurotypische Individuen haben typischerweise eine sehr begrenzte Fähigkeit für logisches und rationales Denken. Die neueste Forschung auf diesem Gebiet weist daraufhin, dass neurotypische Menschen nicht fähig sind, ihre Emotionen von ihrer Logik zu trennen, und sie beides oft miteinander verwechseln. Das ist eine offensichtliche Erklärung für die manchmal schreckliche Unlogik, die in neurotypischem Verhalten hervortritt.“

Word! Genau das ist etwas, dass mich selbst immer wieder zur Verzweiflung treibt. Die eigene Unfähigkeit, die Trennung zwischen Logik und Emotionen vorzunehmen geht so weit, dass man von anderen ebenfalls verlangt, überall Emotionen mit hineinzumischen (auch wenn diese bei einer rein sachlichen Betrachtung der meisten Sachverhalte wenig verloren haben). Und wenn wir das dann nicht tun, wird einfach eine Emotion von den Neurotypischen in eine Aussage hineingedeutet. Meist etwas wie „rücksichtslos“ oder auch „gefühlskalt“.
Obwohl ich Logik und Emotion trenne, kann ich einen Sachverhalt sehr wohl unter emotionalen Gesichtspunkten betrachten – ich habe nur Probleme damit, diese beiden Ebenen zu vermischen. Da dadurch für mich keine wirklich gewinnbringende Diskussion zustande kommen kann.

Das waren die für mich wichtigsten/herausstechenden Punkte an dem Artikel, die eben auch gut teilweise Probleme, die hier auf dem Blog aufgetreten sind, ausdrücken.
Unter satirischen Aspekten finde ich auch den Rest des Artikels ganz toll geschrieben. Und hoffe, dass auf diese Weise vielleicht so manch einem Neurotypischen ein Spiegel vorgehalten wird.
Auch wenn es nichts an der Welt ändern wird und alle Neurotypischen weiter neurotypisch bleiben, so wäre es doch einfach schon ein kleiner Schritt, wenn diese Menschen begreifen könnten, was andere Menschen eben von ihnen unterscheidet – ohne die ein oder andere Variation als besser zu klassifizieren.

Kommentare:

  1. Was sagt es über mich, daß mein erster Gedanke beim Lesen der ersten beiden Punkte der einleitenden Liste war: "<seufz> Ja, so sind die meisten Menschen leider..." ?

    B20

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    1. @Bombe20:

      Wieso "leider"? Und siehst du dich selbst auch so?

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    2. Miria,

      Wieso "leider"?

      weil es IMHO viel weniger Leid auf der Welt gäbe, wenn Menschen objektiv und rational entscheiden würden (was Empathie ja nicht ausschließt), statt emotional und aus Gruppendenken heraus.

      Und siehst du dich selbst auch so?

      Da Shark S. mir die Pointe geklaut hat, versuche ich es mal ernsthaft: Soweit ich weiß, gibt es Studien, die darauf hindeuten, daß unser Verstand viel Energie darauf verwendet, unsere Entscheidungen, die wir aus welchen Gründen auch immer getroffen haben, im Nachhinein uns selbst gegenüber als rational erscheinen zu lassen. Und das macht die Selbsteinschätzung natürlich schwierig.

      Ich denke schon, daß es Menschen gibt, die eher emotional und andere, die eher rational denken und entscheiden. Aber das ist ein breites Spektrum und da irgendwo eine Grenze zu ziehen und zu sagen, genau ab da ist es ICD10-würdig, wird beiden Seiten nicht gerecht. (Ich weiß, daß Asperger mehr ist als "Hyperrationalität", aber zwei der drei Kriterien, die Dein Text für Neurotypizität nennt, gehen in die Richtung.)

      Davon ab hat ja auch jeder Mensch verschiedene Prioritäten; was dem einen wichtig ist und ausführlich überdacht wird, ist für den anderen nebensächlich und wird im Vorbeigehen aus dem Bauch heraus entschieden -- und umgekehrt. (Deshalb finde ich Menschen auch ein Bißchen seltsam, die sich "Skeptiker" nennen. Sie mögen bei bestimmten Themen skeptisch sein und werden sicher auch häufiger Dinge hinterfragen als der Durchschnittsmensch, aber es wird auch Themen geben, bei denen sie sich ohne Nachdenken der allgemeinen Meinung anschließen, ohne es überhaupt zu merken.)

      Andererseits, und bei aller Bescheidenheit: Ich habe ein MINT-Studium an einer Universität genossen (naja, genossen...) und mit "sehr gut" abgeschlossen. Das macht mich nicht automatisch und per se zu einem klügeren Menschen, aber mir kann auch niemand erzählen, ich würde im Schnitt Informationen nicht anders bewerten und Entscheidungen nicht anders treffen als der prototypische Dittsche.

      Aber eigentlich geht das ja alles am Thema vorbei, weil es Dir ja eigentlich nicht um das Spektrum auf der neurotypischen Seite geht, sondern um den Unterschied zwischen neurotypischen Menschen und Aspies. (Obwohl ich es letztlich auch problematisch finde, da einfach irgendwo eine Grenze zu ziehen. Eben weil es ein Spektrum ist, das beide Seiten umfaßt und nicht so klar getrennt ist wie "Knochen heil" oder "Da muß ein Gips drum".)

      Also, ja: Nach Onlinetests der von Breakpoint verlinkten Sorte habe ich einen einstelligen EQ, aber wegen eines eher mittleren SQ kein Extreme-S-Gehirn. (Was natürlich alles angesichts der prinzipbedingten Fehlerbehaftetheit solcher Tests mit der gebotenen Skepsis betrachtet werden sollte.) Andererseits sagen mir Menschen, ich wirke durchaus sozialkompetent.

      Ob andere Leute mehr, weniger oder anders über gesellschaftliche Konventionen und menschliche Interaktionen nachdenken, um am Ende genauso zu wirken, weiß ich nicht; ich kann ja anderen Menschen nicht in den Kopf schauen. Inzwischen bin ich alt genug, um mich damit abgefunden zu haben, daß ich halt bin, wie ich bin. Ob der Grund nun einfache Schüchternheit/Introversion, ein Hirnschaden oder irgendwas dazwischen ist, ist letztlich doch egal.

      Aber die Richtung, in die sich diese Diskussion entwickelt, zeigt doch auch etwas über Deinen Text, nämlich daß er nicht funktioniert. Wenn (oBdA) zwei Drittel der Menschen das Gefühl haben, die Irrationalen, das seien doch "die anderen", dann mag er mehr Sympathie für Aspies erzeugen, Verständnis für ihre Andersartigkeit aber gerade nicht.

      Bombe 20

      (Antwort im anderen Thread kommt erst nächste Woche, sorry.)

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    3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    4. @Bombe20:
      „weil es IMHO viel weniger Leid auf der Welt gäbe, wenn Menschen objektiv und rational entscheiden würden (was Empathie ja nicht ausschließt), statt emotional und aus Gruppendenken heraus.“

      Hmm, da bin ich mir nicht sicher.

      „Ich denke schon, daß es Menschen gibt, die eher emotional und andere, die eher rational denken und entscheiden. Aber das ist ein breites Spektrum und da irgendwo eine Grenze zu ziehen und zu sagen, genau ab da ist es ICD10-würdig, wird beiden Seiten nicht gerecht. (Ich weiß, daß Asperger mehr ist als "Hyperrationalität", aber zwei der drei Kriterien, die Dein Text für Neurotypizität nennt, gehen in die Richtung.)“

      Ja, Asperger ist definitiv mehr als nur Rationalität. Meine Frage bezog sich aber auch darauf, wie du dich selbst in dem Bereich beurteilen würdest?

      „Davon ab hat ja auch jeder Mensch verschiedene Prioritäten; was dem einen wichtig ist und ausführlich überdacht wird, ist für den anderen nebensächlich und wird im Vorbeigehen aus dem Bauch heraus entschieden -- und umgekehrt.“

      Ja, das stimmt. Es gibt Entscheidungen, die treffe ich einfach gefühlsmäßig aus dem Bauch raus, weil es für mich eine Gefühlssache ist und ich denke, wenn das Gefühl stimmt, dann wird das andere schon funktionieren. Meist sind das genau die Entscheidungen, wo andere sich häufig langwierig Gedanken drüber machen… (beispielsweise mein Umzug nach Südtirol: ich fand es schön hier und habe mich gut gefühlt, daher habe ich gesagt „da will ich wohnen“ und das gemacht)

      „Andererseits, und bei aller Bescheidenheit: Ich habe ein MINT-Studium an einer Universität genossen (naja, genossen...) und mit "sehr gut" abgeschlossen. Das macht mich nicht automatisch und per se zu einem klügeren Menschen, aber mir kann auch niemand erzählen, ich würde im Schnitt Informationen nicht anders bewerten und Entscheidungen nicht anders treffen als der prototypische Dittsche.“

      Meinst du, dass deine Entscheidungsfindung ohne dein Studium anders ablaufen würde?

      „Aber eigentlich geht das ja alles am Thema vorbei, weil es Dir ja eigentlich nicht um das Spektrum auf der neurotypischen Seite geht, sondern um den Unterschied zwischen neurotypischen Menschen und Aspies. (Obwohl ich es letztlich auch problematisch finde, da einfach irgendwo eine Grenze zu ziehen. Eben weil es ein Spektrum ist, das beide Seiten umfaßt und nicht so klar getrennt ist wie "Knochen heil" oder "Da muß ein Gips drum".)“

      Jain, also natürlich sind auf beiden Seiten haufenweise individuell unterschiedliche Menschen zu finden. Aber es gibt dennoch bestimmte Gemeinsamkeiten, woran man sowas eben festmachen kann. Und genau auf diese Punkte versucht eben der verlinkte Text (und damit auch mein Post) einzugehen.

      „Also, ja: Nach Onlinetests der von Breakpoint verlinkten Sorte habe ich einen einstelligen EQ, aber wegen eines eher mittleren SQ kein Extreme-S-Gehirn. (Was natürlich alles angesichts der prinzipbedingten Fehlerbehaftetheit solcher Tests mit der gebotenen Skepsis betrachtet werden sollte.) Andererseits sagen mir Menschen, ich wirke durchaus sozialkompetent.“

      Solche Test sollten wie du schon schreibst natürlich immer mit Skepsis betrachtet werden, das sehe ich auch so. Aber im zweiten Punkt muss ich dir widersprechen: Menschen merken zu 90% nicht, ob jemand Asperger ist oder nicht – ich wirke bestimmt auch sozialkompetent ;)

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    5. „Ob andere Leute mehr, weniger oder anders über gesellschaftliche Konventionen und menschliche Interaktionen nachdenken, um am Ende genauso zu wirken, weiß ich nicht; ich kann ja anderen Menschen nicht in den Kopf schauen.“

      Genau das ist es, man versucht von Kindheit an andere Menschen zu beobachten und zu begreifen, wie diese funktionieren und handeln. Versucht herauszufinden, wie all das funktioniert, was andere Menschen intuitiv machen. Ich habe mich z.B. in der Jugend extrem oft gefragt, wie Menschen das mit großen Freundeskreisen machen, das wäre mir einfach viel zu zeitaufwendig: Ich hatte wenige gute Freunde und fertig. Aber wie das mit anderen funktioniert keine Ahnung.
      Was ich beispielsweise immer noch nicht verstanden habe ist z.B. wie Parties funktionieren (also nicht öffentliche mit Musik, Getränke und Tanz, sondern private wie Geburtstagsparties)…

      „Aber die Richtung, in die sich diese Diskussion entwickelt, zeigt doch auch etwas über Deinen Text, nämlich daß er nicht funktioniert. Wenn (oBdA) zwei Drittel der Menschen das Gefühl haben, die Irrationalen, das seien doch "die anderen", dann mag er mehr Sympathie für Aspies erzeugen, Verständnis für ihre Andersartigkeit aber gerade nicht.“

      Du meinst, dass die Mehrheit sich nicht in der Beschreibung für Neurotypische wiederfindet? (oder ist das nur der Fall, da es sich um eine satirische Übertreibung handelt?)
      Und was bedeutet „oBdA“?

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    6. Bombe: "Andererseits sagen mir Menschen, ich wirke durchaus sozialkompeten."

      Falls sie dafür den Begriff "sozialkompetent" verwenden bist du eher nicht sozialkompetent.

      Miria: "Es gibt Entscheidungen, die treffe ich einfach gefühlsmäßig aus dem Bauch raus"
      Siehe Gigerenzer, Kahnemann. Wobei es da eine beträchtliche Replikationskrise gibt. (Kahnemann selbst hat "Priming" relativiert, nach Thinking Fast, Thinking Slow.)

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  2. Ich kenne kaum einen Menschen, der sich nicht für etwas Besonderes hält und sich durch die anderen, die Normalos, die Vanillas, die Ottonormalverbraucher, die Nullachtfünfzehns, jetzt eben die "Neurotypischen" (es geht ja nichts über coole neue Wortkreationen), irgendwie unverstanden fühlt. Es ist schon fast etwas Besonderes, Herausragendes, wenn jemand mal einräumt, dass er "normal" ist (was ist schon "normal"?).

    Jedenfalls ist das Internet voll von Personen, die ganz anders sind, als alle anderen. Special Interests (die sich dann häufig als doch gar nicht so special herausstellen), die sagenumwobene Fähigkeit zur Logik (die oft auffällig nach Rechthaberei/Besserwisserei riecht und bloß behauptet wird), und die Unzugehörigkeit zu einer Gruppe sowieso (fällt nur auf, dass ihnen dann Horden von Kommentatoren, die sich auch als irgendwie besonders sehen, zustimmen, was sie ja dann doch irgendwie einer Gruppe zugehörig macht). Und hochwohlgeb- ich meine natürlich hochbegabt sind sie auch gerne. Du glaubst gar nicht, wie viele Leute mit einem IQ von >160 ich in Netzforen schon kennengelernt habe.

    Als Schreiberling kann ich diese Leute nur bitten: Show, don't tell! Das schaffen aber die Wenigsten ...

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    1. @Shark:
      Ist nicht jeder Mensch irgendwo etwas Besonderes? ;)

      Ich kann doch nichts dafür, dass ich so bin, wie ich bin. Und ich mache doch niemandem einen Vorwurf dafür, dass er "normal" ist oder dass er anders ist als ich.

      "Jedenfalls ist das Internet voll von Personen, die ganz anders sind, als alle anderen."

      Natürlich ist das Internet ein toller Ort, wo man seine Gedanken mitteilen kann und wo man gut über Besonderheiten reden kann - meist nämlich ohne dafür verurteilt zu werden, was in der realen Welt nicht so leicht ist.

      "die sagenumwobene Fähigkeit zur Logik (die oft auffällig nach Rechthaberei/Besserwisserei riecht und bloß behauptet wird)"

      Schade, dass du Logik so negativ gegenüber stehst! Es ist doch auch nicht schlimm, wenn andere Menschen andere Systeme zur Entscheidungsfindung bevorzugen wie z.B. Emotionalität ;)
      Mir ist in der Realität leider auch oft die Aussage begegnet, es müsse doch nicht immer alles logisch sein und ich soll auch mal unlogisch handeln. (Insofern wird Logik doch nicht immer als nur positiv gesehen, wie du es hier darzustellen versuchst).

      "Und hochwohlgeb- ich meine natürlich hochbegabt sind sie auch gerne. Du glaubst gar nicht, wie viele Leute mit einem IQ von >160 ich in Netzforen schon kennengelernt habe."

      Auch mit einer Hochbegabung (IQ von 160 halte ich für ziemlich übertrieben, aber Hochbegabung fängt ja bereits bei 130 an) hat man nicht immer nur Vorteile - oft auch im Gegenteil. Deshalb gibt es ja z.B. auch Vereine wie Mensa, wo man eben Menschen trifft, die mit einem in dem Punkt auf einer Wellenlänge sind.
      Seine Intelligenz kann man sich genauso wenig aussuchen wie seine sexuelle Orientierung oder neurologischen Besonderheiten - warum fällt es dir schwer, in dem Punkt Menschen so hinzunehmen wie sie sind, ohne abfällige Bemerkungen (Besserwisserei etc.)?

      "Als Schreiberling kann ich diese Leute nur bitten: Show, don't tell! Das schaffen aber die Wenigsten ..."

      Ist auch wenig möglich in der anonymen Welt des Internets - egal, worum es sich handelt ;)

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    2. "Es ist schon fast etwas Besonderes, Herausragendes, wenn jemand mal einräumt, dass er "normal" ist (was ist schon "normal"?)."

      Das wirkt in der Tat so. Kudos für hochwohlgeboren versus -begabt. ("Hochwohlbegabt" dürfte ziemlich effektiv sein.)

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    3. "Schade, dass du Logik so negativ gegenüber stehst!"

      Uh, ich stehe der Logik nicht negativ gegenüber. Nur dem, was du anscheinend darunter verstehst ;) Übrigens ist Emotionalität nicht das Gegenteil von Logik. Das Gegenteil von Emotionalität ist Emotionslosigkeit. Jemand kann emotional sein und trotzdem logisch handeln. Scheinst du dir zwar nicht vorstellen zu können, ist aber so.

      "Es ist doch auch nicht schlimm, wenn andere Menschen andere Systeme zur Entscheidungsfindung bevorzugen wie z.B. Emotionalität ;)"

      Die meisten Menschen haben nicht nur eine Möglichkeit zur Entscheidungsfindung. Sie entscheiden nicht entweder verstandesbetont oder emotional, sondern zumeist in einer Mischung aus beidem.

      "Mir ist in der Realität leider auch oft die Aussage begegnet, es müsse doch nicht immer alles logisch sein und ich soll auch mal unlogisch handeln. (Insofern wird Logik doch nicht immer als nur positiv gesehen, wie du es hier darzustellen versuchst)."

      Ich versuche gar nichts irgendwie darzustellen.

      "Auch mit einer Hochbegabung (IQ von 160 halte ich für ziemlich übertrieben, aber Hochbegabung fängt ja bereits bei 130 an) hat man nicht immer nur Vorteile - oft auch im Gegenteil. Deshalb gibt es ja z.B. auch Vereine wie Mensa, wo man eben Menschen trifft, die mit einem in dem Punkt auf einer Wellenlänge sind."

      Verstehst du meinen Sarkasmus nicht? Zu behaupten, intelligent zu sein, bedeutet noch lange nicht, dass man es ist. Ich habe nichts gegen intelligente Menschen, im Gegenteil. Es ist eine Eigenschaft, die ich schätze. Wenn sie sich Vereinen anschließen müssen, um glücklich zu sein, bitteschön. Warum nicht.

      "Seine Intelligenz kann man sich genauso wenig aussuchen wie seine sexuelle Orientierung oder neurologischen Besonderheiten - warum fällt es dir schwer, in dem Punkt Menschen so hinzunehmen wie sie sind, ohne abfällige Bemerkungen (Besserwisserei etc.)?"

      Es fällt mir schwer, Leuten, die sich im Internet selbst derartig den Bauch bepinseln, ernst zu nehmen. Ich kenne einige Leute, von denen ich annehme, dass sie sehr intelligent sind. Keiner von diesen hat es nötig, darüber im Internet zu schwadronieren, wo keiner es überprüfen kann.
      Im Internet begegnen mir auch hin und wieder Personen, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie überdurchschnittlich bis hoch intelligent sind (ich nenne jetzt keine Beispiele). Keine/r von ihnen hat(te) es nötig, sich damit zu brüsten. Sie sind es einfach, man bemerkt(e) es an ihren Beiträgen, ihren Kommentaren, der Eloquenz, mit der sie antworten.

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    5. "Das wirkt in der Tat so."

      Ist doch auch so. Im Internet gibt es keine normalen Menschen mehr. Was für die Esoteriker die Indigo-Kinder sind, ist für andere eben (selbst diagnostizierter?) Asperger-Autismus, Hypersensibilität oder ADHS, alles gerne in Verbindung mit Hochbegabung (als gäbe es da in der Realität irgendeinen Zusammenhang).

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    6. @Shark:
      „Übrigens ist Emotionalität nicht das Gegenteil von Logik. Das Gegenteil von Emotionalität ist Emotionslosigkeit. Jemand kann emotional sein und trotzdem logisch handeln. Scheinst du dir zwar nicht vorstellen zu können, ist aber so.“

      Ich habe nie behauptet, dass Emotionalität das Gegenteil von Logik ist. Der einzige, der einmal etwas in die Richtung gesagt hat war Stephan, indem er Emotionalität mit Irrationalität gleichsetzte, dem habe ich allerdings widersprochen.

      „Die meisten Menschen haben nicht nur eine Möglichkeit zur Entscheidungsfindung. Sie entscheiden nicht entweder verstandesbetont oder emotional, sondern zumeist in einer Mischung aus beidem.“

      Wenn ich davon spreche, etwas zu bevorzugen, so bedeutet das immer, dass es mehrere Möglichkeiten gibt ;) Wenn ich nur eine Möglichkeit hätte, dann müsste ich nichts bevorzugen, da ich gar nicht auswählen kann. Und ich denke, dass je nach Frage, entweder mehr Emotionalität oder mehr Rationalität angemessen ist.

      „Verstehst du meinen Sarkasmus nicht? Zu behaupten, intelligent zu sein, bedeutet noch lange nicht, dass man es ist.“

      Aber für dich bedeutet es anscheinend, dass man es nicht ist? Warum musst du jede Aussage anderer Menschen zunächst anzweifeln?

      „Ich habe nichts gegen intelligente Menschen, im Gegenteil. Es ist eine Eigenschaft, die ich schätze. Wenn sie sich Vereinen anschließen müssen, um glücklich zu sein, bitteschön. Warum nicht.“

      Man muss sich nicht Vereinen anschließen, um glücklich zu sein. Aber Vereinsleben und Gemeinschaft kann natürlich ein Teil davon sein – und wenn man dort Menschen trifft, mit denen man sich eben gut über alle möglichen Themen austauschen kann (ohne ständig alles von Grund auf erklären zu müssen) ist das doch toll!

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    7. TEIL2
      „Es fällt mir schwer, Leuten, die sich im Internet selbst derartig den Bauch bepinseln, ernst zu nehmen.“

      Was meinst du mit „den Bauch bepinseln“?

      „Ich kenne einige Leute, von denen ich annehme, dass sie sehr intelligent sind. Keiner von diesen hat es nötig, darüber im Internet zu schwadronieren, wo keiner es überprüfen kann.“

      Du weißt also von allen intelligenten Menschen in deinem Umfeld, ob diese das irgendwo online erwähnen? (mein Blog kennen von über 1000 Bekannten ca. 3-4 Personen aus meinem Umfeld).
      Das Internet ist ja gerade ein Ort, der die Möglichkeit bietet, anonym über Themen zu schreiben, die einem im realen Leben vielleicht unangenehm sind. Und genau wegen solcher Reaktionen wie deine gehört eine hohe Intelligenz zum Beispiel dazu. Das ist etwas über das man sich mit Menschen, die ebenfalls ähnlich hoch intelligent sind problemlos austauschen kann (z.B. in besagtem Verein), aber andere Menschen betrachten das eher als etwas Negatives. (weshalb die meisten intelligenten Leute das in der realen Welt eben selten bis gar nicht zur Sprache bringen).

      „Im Internet begegnen mir auch hin und wieder Personen, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie überdurchschnittlich bis hoch intelligent sind (ich nenne jetzt keine Beispiele). Keine/r von ihnen hat(te) es nötig, sich damit zu brüsten. Sie sind es einfach, man bemerkt(e) es an ihren Beiträgen, ihren Kommentaren, der Eloquenz, mit der sie antworten.“

      Sobald man von sich selbst vermeintlich positive Eigenschaften erwähnt, legst du das negativ aus. Wenn jemand im Internet darüber schreibt, dass er beispielsweise Angst vorm Zahnarzt hat, würdest du es dann auch so sehen, dass man sich damit brüstet?
      Ist für dich generell das Schreiben über einen selbst im Internet verwerflich? (bitte nicht wieder als Unterstellung verstehen – da ist ein Fragezeichen!)

      „Ist doch auch so. Im Internet gibt es keine normalen Menschen mehr. Was für die Esoteriker die Indigo-Kinder sind, ist für andere eben (selbst diagnostizierter?) Asperger-Autismus, Hypersensibilität oder ADHS, alles gerne in Verbindung mit Hochbegabung (als gäbe es da in der Realität irgendeinen Zusammenhang).“

      Wow, du zweifelst also nun auch noch Diagnosen an! Scheinst wohl ein Experte für Ferndiagnosen zu sein. Psychiater und Psychologen brauchen dafür stundenlange aufwendige Test und haufenweise Informationen, aber Shark erkennt ohne jemals jemanden persönlich gesehen zu haben, dass das natürlich nicht sein kann… Vielleicht solltest du dafür Geld nehmen, so eine Fähigkeit gibt es echt nicht so oft.

      Was die Verbindung mit einer höheren Intelligenz angeht, ist diese beim Asperger Autismus statistisch erwiesen. Nein, das heißt nicht, dass jeder Aspie hochbegabt ist, noch dass jeder hochbegabte Aspie ist. Aber es ist tatsächlich so, dass der Anteil Hochbegabter und Asperger Autisten höher ist als im gesamten Bevölkerungsdurchschnitt.
      Wie kannst du behaupten, es gäbe in der Realität keinen Zusammenhang ohne dich näher mit dem Thema befasst zu haben? (sonst wäre dir der Zusammenhang bekannt)

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    8. "Ich habe nie behauptet, dass Emotionalität das Gegenteil von Logik ist. Der einzige, der einmal etwas in die Richtung gesagt hat war Stephan, indem er Emotionalität mit Irrationalität gleichsetzte, dem habe ich allerdings widersprochen."

      Bevor jetzt sämtliche tektonische Platten in den Flug übergehen:

      Ich bin nicht der Auffassung, dass sich Emotion und Vernunft kategorisch ausschließen. Ich war sogar recht differenziert in meiner Positionierung. (Irgendwie kreisen wir ganz schön in Selbstbesprechungen.) Mein Schwerpunkt lag bei der Sprache, der Interpretation, und dem gängigen Verständnis. Nach wie vor vertrete ich, dass gemeinhin ratio und Gefühl entgegengesetzt werden. Ebenso Kopf gegenüber Herz und Bauch. Und da ist etwas dran; wer im Affekt handelt (um etwas klareres zu nehmen), dessen Vernunft leitet ihn nicht mehr, sie ist verdrängt. Siehe Wut und Furcht.
      Wo ich schon dabei bin: ist Emotionslosigkeit das Gegenteil von Emotion? Ist Temperaturlosigkeit das Gegenteil von Hitze? Ist das Fehlen von Härte Weichheit?

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    9. "Was meinst du mit „den Bauch bepinseln“?"

      Wenn man sich selbst beweihräuchert. Angibt.

      „Du weißt also von allen intelligenten Menschen in deinem Umfeld, ob diese das irgendwo online erwähnen? (mein Blog kennen von über 1000 Bekannten ca. 3-4 Personen aus meinem Umfeld)."

      Ich bin mit den meisten Leuten, mit denen ich befreundet bin, auch im Internet in Verbindung. Und ich bin bekennender Profil-Stalker *fg*

      „Sobald man von sich selbst vermeintlich positive Eigenschaften erwähnt, legst du das negativ aus[...]"

      Nö. Nur wenn für mich offensichtlich ist, dass jemand sich selbst überschätzt. Und ja, ich finde Angeberei eher unsympathisch, gebe ich zu. Wenn jemand im Internet behauptet, dass er toll zeichnen kann, dann muss er mir Bilder zeigen. Ansonsten glaube ich ihm das nicht so einfach. Ich brauche Beweise. Überhaupt wenn er dann auch noch behauptet, ein begnadeter Autor zu sein, ein begabter Physiker, et cetera.

      "Ist für dich generell das Schreiben über einen selbst im Internet verwerflich? (bitte nicht wieder als Unterstellung verstehen – da ist ein Fragezeichen!)"

      Nö. Ganz und gar nicht. Es gibt auch einen himmelweiten Unterschied zwischen Selbstdarstellung und Über-sich-Reden, wie ich finde. Ich finde übrigens auch nicht alle Posts von dir, in denen du über dich selbst redest, selbstdarstellerisch.

      "Wow, du zweifelst also nun auch noch Diagnosen an [...]"

      Ich zweifle daran, wenn es jemand im Netz behauptet. Ich bin ziemlich sicher, dass die meisten Asperger-Autismus-"Diagnosen", die man im Internet hört, auch über Internet-Tests zustande kommen und nicht vom Psychiater diagnostiziert wurden. Überprüfen kann ich es natürlich nicht.
      Die Prävalenz von z.B. Asperger-Autismus liegt (bestenfalls) bei 1,16 Prozent, aber eher im Bereich von 0,6% der Bevölkerung. Dafür behaupten statistisch gesehen viel zu viele Internet-Charaktere, daran zu leiden. Dasselbe gilt für Hochbegabung: 2% (wobei vielen Leuten ja ein IQ von 130 nicht genug ist - ein IQ, der über 150 liegt, ist noch erheblich seltener, aber nicht im Internet, wie es scheint).

      "Was die Verbindung mit einer höheren Intelligenz angeht, ist diese beim Asperger Autismus statistisch erwiesen.[...]"

      Ich behaupte nicht, Expertin für irgendwas zu sein (mir ist eben wohl bewusst, dass man das nicht nachprüfen kann), aber ich kenne die Diagnosen und Krankheitsbilder vieler Leute, unter anderem auch Asperger-Autisten von Berufs wegen. Asperger-Autismus mag mit "gewöhnlichem" Autismus nicht direkt vergleichbar zu sein (darum nennt man ihn ja auch "high functioning"), ist aber dennoch eine geistige Behinderung. Diese Leute haben erhebliche soziale Probleme. "Introvertiert" ist ein Hilfsausdruck. Wenn ich sehe, wie sich manche Leute im Internet selbst darstellen, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie Asperger haben. Wissen kann ich es selbstverständlich nicht.

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    10. "Ich habe nie behauptet, dass Emotionalität das Gegenteil von Logik ist [...]"

      Ich bin ziemlich sicher, dass Stephan nicht der Einzige ist.

      "Aber für dich bedeutet es anscheinend, dass man es nicht ist? Warum musst du jede Aussage anderer Menschen zunächst anzweifeln?"

      Nicht zwingend. In erster Linie bedeutet es, dass man ein Angeber ist. Jedenfalls wenn man es so aus dem Blauen heraus behauptet, noch dazu in einer Umgebung, wo es keiner nachprüfen kann. In zweiter Linie kommt es natürlich darauf an, wie man es herüberbringt.
      Und: ich bin gegenüber im Internet behaupteten ... öhm, Superlativen grundsätzlich skeptisch.

      "Man muss sich nicht Vereinen anschließen, um glücklich zu sein. Aber Vereinsleben und Gemeinschaft kann natürlich ein Teil davon sein – und wenn man dort Menschen trifft, mit denen man sich eben gut über alle möglichen Themen austauschen kann (ohne ständig alles von Grund auf erklären zu müssen) ist das doch toll!"

      Nun, ich bin nicht so der Vereins-Mensch, im Gegenteil. Mir sind Ansammlungen von mehr als höchstens 4, 5 Menschen allgemein zuwider (und über einen allzu langen Zeitraum ist mir selbst das schon zu viel). Darum kann ich das nicht nachvollziehen, diesen Wunsch, sich mit möglichst vielen Leuten auszutauschen, die (angeblich!) ähnlich sind, bloß weil sie eine Eigenschaft haben, die ich auch besitze (ich spreche jetzt ganz allgemein, nicht nur von einem hohen IQ).
      Aber ich sagte ja auch "Wenn es sie glücklich macht", und das meine ich nicht sarkastisch. Ich erwarte nicht, dass andere so einzelgängerisch sind, wie ich.

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    11. @Shark:
      „Nö. Nur wenn für mich offensichtlich ist, dass jemand sich selbst überschätzt. Und ja, ich finde Angeberei eher unsympathisch, gebe ich zu. Wenn jemand im Internet behauptet, dass er toll zeichnen kann, dann muss er mir Bilder zeigen. Ansonsten glaube ich ihm das nicht so einfach. Ich brauche Beweise. Überhaupt wenn er dann auch noch behauptet, ein begnadeter Autor zu sein, ein begabter Physiker, et cetera.“

      Warum immer so misstrauisch? Wenn jemand sagt, dass er gerne und gut zeichnet, dann ist das doch schön – wozu Beweise? Warum kannst du nicht einfach Aussagen von anderen Menschen anerkennen? Warum musst du alles in Zweifel ziehen?

      „Nö. Ganz und gar nicht. Es gibt auch einen himmelweiten Unterschied zwischen Selbstdarstellung und Über-sich-Reden, wie ich finde. Ich finde übrigens auch nicht alle Posts von dir, in denen du über dich selbst redest, selbstdarstellerisch.“

      Ich beschäftige mich in den unterschiedlichen Post eben mal mit allgemeinen Themen und mal mit den unterschiedlichen Eigenschaften oder Hobbies von mir. Ich weiß nicht genau, wann du etwas selbstdarstellerisch findest, habe aber den Eindruck, dass es so ist, wenn jemand eine vermeintlich positive Eigenschaft äußert. Und ich verstehe nicht warum… Jeder Mensch hat positive so wie negative Eigenschaften (negativ gesehen bin ich wohl z.B. ziemlich ungeduldig und ziemlich intelligent, positiv gesehen, bin ich ein unglaublich hilfsbereiter Mensch und für meine Freunde immer da) und für alle Eigenschaften und Eigenarten erwartest du dann „Beweise“ – wozu?

      "Wow, du zweifelst also nun auch noch Diagnosen an [...]"

      „Ich zweifle daran, wenn es jemand im Netz behauptet. Ich bin ziemlich sicher, dass die meisten Asperger-Autismus-"Diagnosen", die man im Internet hört, auch über Internet-Tests zustande kommen und nicht vom Psychiater diagnostiziert wurden. Überprüfen kann ich es natürlich nicht.“

      Irgendwie komisch, dass egal, was jemand sagt, du das erstmal anzweifeln musst…

      „Die Prävalenz von z.B. Asperger-Autismus liegt (bestenfalls) bei 1,16 Prozent, aber eher im Bereich von 0,6% der Bevölkerung.“

      Die neueste Studie sagt tatsächlich 1,16%, wobei es sich dabei um die Zahl der Personen im Autismus Spektrum handelt (also nicht ausschließlich Asperger).

      „Dafür behaupten statistisch gesehen viel zu viele Internet-Charaktere, daran zu leiden. Dasselbe gilt für Hochbegabung: 2% (wobei vielen Leuten ja ein IQ von 130 nicht genug ist - ein IQ, der über 150 liegt, ist noch erheblich seltener, aber nicht im Internet, wie es scheint).“

      Ich glaube eher, dass es tatsächlich so ist, dass im Internet eben mehr Menschen schreiben, die vom Durchschnitt abweisen als diejenigen, die genau dem typischen Durchschnittsmenschen (jaja, sowas gibt’s nicht, aber hoffe mal, du verstehst wie ich das ungefähr meine) entsprechen. Weil eben eine Abweichung einem zum Überlegen und Schreiben bringt. Daher denke ich, dass unter Bloggern z.B. der Anteil wohlmöglich tatsächlich höher ist.

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    12. TEIL2:
      "Was die Verbindung mit einer höheren Intelligenz angeht, ist diese beim Asperger Autismus statistisch erwiesen.[...]"

      „Ich behaupte nicht, Expertin für irgendwas zu sein (mir ist eben wohl bewusst, dass man das nicht nachprüfen kann), aber ich kenne die Diagnosen und Krankheitsbilder vieler Leute, unter anderem auch Asperger-Autisten von Berufs wegen.“

      Welchem Beruf gehst du denn nach?

      „Asperger-Autismus mag mit "gewöhnlichem" Autismus nicht direkt vergleichbar zu sein (darum nennt man ihn ja auch "high functioning"), ist aber dennoch eine geistige Behinderung.“

      Du behauptest, von Beruf wegen Ahnung zu haben, sprichst aber dann von „geistiger Behinderung“, was wiederum ein eindeutiges Zeichen für jemanden, der sich mit dem Thema beschäftigt hat, dafür ist, dass du keine Ahnung hast. (evtl. hast du dich vertan?)
      Von einer geistigen Behinderung spricht man übrigens bei mindere Intelligenz – ganz das Gegenteil von Aspies ;)
      Autismus hingegen ist eine neurologische Behinderung: Das bedeutet, dass die neurologischen Verknüpfungen im Gehirn anders funktionieren, die Verbindungen anders sind als bei neurtypischen Personen.
      Auch nennt man Asperger nicht „high functioning“, hochfunktionaler Autismus ist etwas anderes als Asperger Autismus, aber die Formen ähneln sich. (beispielsweise ist hochfunktionaler Autismus mit einer verzögerten Sprachentwicklung verbunden während beim Asperger Autismus genau das Gegenteil - eine früh schon sehr verständliche Sprechweise – auftritt)

      „Diese Leute haben erhebliche soziale Probleme. "Introvertiert" ist ein Hilfsausdruck. Wenn ich sehe, wie sich manche Leute im Internet selbst darstellen, dann kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie Asperger haben. Wissen kann ich es selbstverständlich nicht.“

      Wenn ich sehe, was du hier schreibst, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass du eine Ahnung davon hast, was Asperger Autismus ist bzw. bedeutet. Genau das war der Grund, warum ich nicht schon im ersten Artikel, der sich thematisch eigentlich damit befasst hat, geschrieben habe „hey, ich bin Autist“, genau wegen solcher Vorurteile, die du offensichtlich hast…
      Die meisten Aspies haben nicht das, was man unter „erhebliche soziale Probleme“ verstehen würde. (zumindest nicht im Erwachsenenalter). Man hat zwar Problem mit irgendwelchen Konventionen und Ausdrucksweisen, aber durch nachfragen lässt sich schon einiges regeln. Und erst recht kannst du nie anhand dessen, wie jemand sich im Internet gibt, beurteilen, ob jemand Autist ist oder nicht – das ist nahezu lächerlich…
      Vielleicht solltest du dich tatsächlich mal etwas mit dem Thema auseinandersetzten, um eine wenig deine Vorurteile abzubauen ;) (natürlich nur, wenn es dich interessiert, aber da du ja behauptet hast, du hättest beruflich etwas damit zu tun, kann es ja nicht schwer sein, dich auch mal mit Aspies über deine Vermutungen auszutauschen ;) )

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    13. TEIL3:
      "Aber für dich bedeutet es anscheinend, dass man es nicht ist? Warum musst du jede Aussage anderer Menschen zunächst anzweifeln?"

      „Nicht zwingend. In erster Linie bedeutet es, dass man ein Angeber ist. Jedenfalls wenn man es so aus dem Blauen heraus behauptet, noch dazu in einer Umgebung, wo es keiner nachprüfen kann.“

      Genau den Punkt verstehe ich nicht: Warum ist es angeben, wenn man sich online mit einer bestimmten Eigenschaft beschäftigt? Warum muss ich alles beweisen? Wenn ich sage, ich habe blonde Haare, ist das dann auch irgendeine Aussage, die für dich angeben ist und wofür du Beweise willst?

      „Nun, ich bin nicht so der Vereins-Mensch, im Gegenteil. Mir sind Ansammlungen von mehr als höchstens 4, 5 Menschen allgemein zuwider (und über einen allzu langen Zeitraum ist mir selbst das schon zu viel).“

      Ich mag auch keine großen Menschenansammlungen, und interpretiere einen Verein auch nicht so, dass man da ständig mit hunderten Menschen zusammen ist. Sondern man hat die Möglichkeit, Kontakte zu Gleichgesinnten zu knüpfen – man kann auch Gespräche mit nur einzelnen Personen führen (was ich persönlich auch bevorzuge).

      „Darum kann ich das nicht nachvollziehen, diesen Wunsch, sich mit möglichst vielen Leuten auszutauschen, die (angeblich!) ähnlich sind, bloß weil sie eine Eigenschaft haben, die ich auch besitze (ich spreche jetzt ganz allgemein, nicht nur von einem hohen IQ).“

      Wenn du eine Eigenschaft hast, die für viele interessante Themen, mit denen du dich gerne beschäftigst zwingend notwendig ist und nur von einem sehr geringen Prozentsatz in der Bevölkerung geteilt wird, dann ist ein Verein eine tolle Möglichkeit, eben solche Menschen zu treffen und kennenzulernen.
      Wenn du gerne Schach spielst, aber keiner deiner Freunde, dann wäre ein Schachverein doch auch eine gute Möglichkeit, um Schachpartner zu finden.

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    14. Sharka: "Und: ich bin gegenüber im Internet behaupteten ... öhm, Superlativen grundsätzlich skeptisch."

      Oh toll, jetzt kann ich das Gedicht über meinen Penis wegwerfen.

      "Nun, ich bin nicht so der Vereins-Mensch, im Gegenteil. Mir sind Ansammlungen von mehr als höchstens 4, 5 Menschen allgemein zuwider (und über einen allzu langen Zeitraum ist mir selbst das schon zu viel)."

      Hier, Miria. Sharka entspricht nicht dem Durchschnitt.

      "Darum kann ich das nicht nachvollziehen, diesen Wunsch, sich mit möglichst vielen Leuten auszutauschen, die (angeblich!) ähnlich sind, bloß weil sie eine Eigenschaft haben, die ich auch besitze (ich spreche jetzt ganz allgemein, nicht nur von einem hohen IQ)."

      "Nicht nur". Jetzt loben wir uns doch selbst. -- Ich hätte das Gedicht nicht wegwerfen sollen.

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    15. ""Nicht nur". Jetzt loben wir uns doch selbst. -- Ich hätte das Gedicht nicht wegwerfen sollen."

      Das war nicht auf mich persönlich bezogen. Ob ich einen hohen IQ besitze, oder nicht, geht aus meinem Text nicht hervor.

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    16. "Warum immer so misstrauisch?"

      Ich bin nicht "immer so misstrauisch", nur wenn mir jemand Grund gibt, zu zweifeln.

      "Ich weiß nicht genau, wann du etwas selbstdarstellerisch findest, habe aber den Eindruck, dass es so ist, wenn jemand eine vermeintlich positive Eigenschaft äußert."

      Wenn du dich selbst als "sehr intelligent", rational, immun gegen jegliche gesellschaftliche Zwänge, nicht wertend, etc. bezeichnest (und zumindest zwei der Eigenschaften bereits selber widerlegst, mit deinen Texten, aber trotzdem frech das Gegenteil behauptest).

      "Irgendwie komisch, dass egal, was jemand sagt, du das erstmal anzweifeln musst…"

      Nun, ich finde vieles, was du machst, auch "irgendwie komisch".

      "Ich glaube eher, dass es tatsächlich so ist, dass im Internet eben mehr Menschen schreiben, die vom Durchschnitt abweisen als diejenigen, die genau dem typischen Durchschnittsmenschen"

      Glaube ich ehrlich gesagt nicht, nachdem mittlerweile so gut wie jeder sich im Internet befindet und dort dem einen oder anderen Hobby nachgeht.

      "Welchem Beruf gehst du denn nach? +
      Du behauptest, von Beruf wegen Ahnung zu haben [...]"

      Wow, da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht.
      Ich sagte doch, dass ich keine Expertin bin. Ich war "nur" medizinische Schreibkraft neben dem Studium. Das heißt, ich schrieb für einen Arzt Gutachten, der beurteilte, ob Patienten eine höhere Pflegestufe oder einen Behinderten-Pass bekommen. Da waren einige Asperger-Autisten dabei, und bei denen war es ein Krankheitsbild. Sie waren im Alltag erheblich beeinträchtigt. Es geht gerne mit Zwangsstörungen einher, Soziophobie, etc.

      "Genau den Punkt verstehe ich nicht: Warum ist es angeben, wenn man sich online mit einer bestimmten Eigenschaft beschäftigt?"

      Ähm, wegen der Summe deiner Beiträge. Erst meintest du, du seist IMMUN gegen jegliche gesellschaftliche Zwänge, du wertest NIE, du kategorisierst nicht, dann bist du plötzlich auch noch hyperintelligent. Kennst du den Begriff "Mary Sue"? Ich weiß, für gewöhnlich ein Begriff aus der Fanfiction, der nichts mit realen Menschen zu tun hat, aber wenn sich jemand als so eine special snowflake darstellt, wie du es tust, und gleichzeitig auf andere herabschaut ...

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    17. "Wenn ich sage, ich habe blonde Haare, ist das dann auch irgendeine Aussage, die für dich angeben ist und wofür du Beweise willst?"

      Jetzt wirst du kindisch. Nein. Ich würde dir mal grundsätzlich fast alles glauben, was du über dein Äußeres erzählst. Es sei denn, du (Beispiel!!) behauptest als 40-Jährige z.B. Dinge wie "Ich sehe über 20 Jahre jünger aus, als ich bin! Ich werde an der Kasse immer noch nach dem Ausweis gefragt, wenn ich Alkohol kaufe!11" Oder "Ich bin 2m groß und habe Hörner." DANN würde ich ein Bild sehen wollen.

      "Ich mag auch keine großen Menschenansammlungen, und interpretiere einen Verein auch nicht so, dass man da ständig mit hunderten Menschen zusammen ist."

      +

      "Wenn du eine Eigenschaft hast, die für viele interessante Themen, mit denen du dich gerne beschäftigst zwingend"

      Siehst du, du regst dich darüber auf, dass ich an allem zweifle und nichts so hinnehmen kann, wie es gesagt wird, du regst dich darüber auf, dass immer irgendwas in deine Aussagen hineininterpretiert wird, das da nicht steht, hast aber immer eine relativierende Entgegnung parat, wenn ich von mir etwas behaupte. Ich habe ganz klar gesagt, dass es nicht hunderte Menschen sein müssen, dass es mir zu viel wird (die Zahl war, denke ich, 4-5, und das meinte ich auch so).
      Nein. Ich würde nie einem Verein beitreten, der nicht online auch möglich ist. Zu viele Menschen. Aber, jetzt noch mal ganz langsam zum Mitschreiben, ich gestehe es denen zu, die nicht so sind, wie ich.

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    18. Sharka: "Wenn du dich selbst als "sehr intelligent", rational, immun gegen jegliche gesellschaftliche Zwänge, nicht wertend, etc. bezeichnest (und zumindest zwei der Eigenschaften bereits selber widerlegst, mit deinen Texten, aber trotzdem frech das Gegenteil behauptest)."

      Hat sich Miria daran gestört, dass die Gesellschaft (in welcher Form auch immer) Einfluss ausübt, oder hat sie sich daran gestört, dass dieser Einfluss Wirkung auf sie hat?

      War ihr Werten darin begrenzt, dass sie die Wertungen anderer abgelehnt hat?


      "aber wenn sich jemand als so eine special snowflake darstellt"

      Was ich mit (stilvollem) Vergnügen sehe ist euer Rollenspiel. Wo du zuvor eher feministisch-links gewirkt hast, sind deine Reaktionen seit geraumer Zeit anders.

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    19. @Shark:
      „Wenn du dich selbst als "sehr intelligent", rational, immun gegen jegliche gesellschaftliche Zwänge, nicht wertend, etc. bezeichnest"

      Nochmal (damit es vielleicht auch du verstehst): Ich habe nicht behauptet, dass ich nie werte (wäre ja auch ziemlich langweilig, wenn es nichts geben würde, was ich gut oder schlecht finde), sondern, dass ich nicht implizit mit Worten werte, die von ihrer ursprünglichen Bedeutung nicht wertend sind!

      Wenn du etwas nachgedacht hättest, dann hätte dir aufgrund des hier verlinkten Textes z.B. schon auffallen können, dass Gruppendruck generell etwas ist, das Autisten weniger betrifft als Neurotypische, daher ist das nur logisch, dass das auch auf mich zutrifft.
      Und in dem Punkt habe ich z.B. ein wenig bereits meine Ansicht geändert: Da ich das für mich tatsächlich nicht wahrnehme, war ich früher der Meinung, dass so etwas wie Gruppendruck oder gesellschaftliche Zwänge nicht existieren. Heute weiß ich, dass es in dem Punkt eben an mir liegt und ich da imun bin. Ist doch eigentlich schon eine gute Erkenntnis, oder? ;)
      Ich verstehe übrigens nicht, wieso das für dich ein Problem ist. Siehst du das als positiv? Ich würde das nicht zwangsläufig so sehen, da jemand, der instinktiv dem Gruppenverhalten folgt, von dieser auch leichter angenommen wird – was es für mich eher schwerer macht.

      Das Thema Intelligenz wurde übrigens von dir in die Diskussion eingebracht und ich habe dazu lediglich meine persönliche Erfahrung geschrieben. Warum das dir jetzt wieder nicht passt… ?

      "Nun, ich finde vieles, was du machst, auch "irgendwie komisch".“

      Dann sind wir uns ja zumindest in dem Punkt einig. ;)

      "Glaube ich ehrlich gesagt nicht, nachdem mittlerweile so gut wie jeder sich im Internet befindet und dort dem einen oder anderen Hobby nachgeht.“

      Ja, aber die persönliche Filterbubble wirkt ja einschränkend. Und ich schätze dich persönlich auch nicht unbedingt so ein, dass du dich häufig auf Näh- oder Strickblogs herumtreibst, sondern eher dort, wo es kontroverse, gesellschaftliche oder politische Themen gibt. Und Themen wie Autismus, Hochbegabung oder ähnliches sind eben oft solche. Ich denke auch, dass du in deiner Wahrnehmung im Internet mehr Menschen mit Behinderung triffst als in der Realität – weil es für diese Menschen eben Thema ist.

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    20. TEIL2
      „Wow, da hat jemand seine Hausaufgaben gemacht.
      Ich sagte doch, dass ich keine Expertin bin. Ich war "nur" medizinische Schreibkraft neben dem Studium. Das heißt, ich schrieb für einen Arzt Gutachten, der beurteilte, ob Patienten eine höhere Pflegestufe oder einen Behinderten-Pass bekommen. Da waren einige Asperger-Autisten dabei, und bei denen war es ein Krankheitsbild. Sie waren im Alltag erheblich beeinträchtigt. Es geht gerne mit Zwangsstörungen einher, Soziophobie, etc.“

      Nunja, du hast von beruflicher Erfahrung geschrieben, um dein vermeintliches Wissen zu unterstreichen, da hätte ich doch tatsächlich mehr erwartet.
      Zum Inhalt:
      1. Wer Pflegestufe oder Behinderten-Pass möchte, gibt natürlich alles an, was dabei irgendwie hilft. Wenn ich mich irgendwie entscheiden sollte, einen solchen zu beantragen, hätte ich bestimmt auch arge Probleme, alleine den Alltag zu bewältigen. (was übrigens nicht zwangsläufig etwas mit der Intelligenz zu tun hat, sondern beispielsweise auch mit motorischen Störungen oder Problemen, Termine und Tätigkeiten zu organisieren)
      2. Zwangsstörungen und Soziophobie sind andere Krankheiten und haben nichts mit dem Autismus zu tun. Du solltest also deine Vorurteile, die du über Autisten hast, gewaltig überdenken, wenn du die aufgrund dessen hast, dass gewisse einzelne Personen zusätzliche andere Probleme haben.

      „Jetzt wirst du kindisch. Nein.“

      Das sehe ich nicht so. Ich habe die Frage gestellt, um herauszufinden, welche Aussagen aus deiner Sicht in Ordnung sind und welche ein Angeben, weil sich das für mich nicht klar darstellt.

      „Ich würde dir mal grundsätzlich fast alles glauben, was du über dein Äußeres erzählst. Es sei denn, du (Beispiel!!) behauptest als 40-Jährige z.B. Dinge wie "Ich sehe über 20 Jahre jünger aus, als ich bin! Ich werde an der Kasse immer noch nach dem Ausweis gefragt, wenn ich Alkohol kaufe!11" Oder "Ich bin 2m groß und habe Hörner." DANN würde ich ein Bild sehen wollen.“

      Das wundert mich jetzt aber, dass du mir die Aussage, ich sei 2m groß und hätte Hörner nicht glauben würdest. Bin ich für dich denn etwa nicht so etwas wie das personifizierte Böse? ;)

      Ich werde tatsächlich häufiger nach dem Ausweis gefragt, wenn ich Alkohol kaufen oder Lotto spielen will, bin aber auch erst Ende 20 und nicht 40. Daher eher unpraktisch als ein Vorteil. Scheint bei mir in der Familie zu liegen: Mein Bruder sah mit 19 aus wie ein 12-14 jähriger Junge und konnte an keiner Polizeikontrolle vorbeifahren ohne, dass die nicht kontrolliert hätten, ob er überhaupt schon alt genug ist, ein Auto fahren zu dürfen.

      „Siehst du, du regst dich darüber auf, dass ich an allem zweifle und nichts so hinnehmen kann, wie es gesagt wird, du regst dich darüber auf, dass immer irgendwas in deine Aussagen hineininterpretiert wird, das da nicht steht, hast aber immer eine relativierende Entgegnung parat, wenn ich von mir etwas behaupte. Ich habe ganz klar gesagt, dass es nicht hunderte Menschen sein müssen, dass es mir zu viel wird (die Zahl war, denke ich, 4-5, und das meinte ich auch so).“

      Hier ging es überhaupt nicht darum, dass ich deine Meinung irgendwie relativieren wollte, sondern ich habe lediglich meine eigene zum Thema genannt. Warum fühlst du dich so schnell persönlich angegriffen?

      „Nein. Ich würde nie einem Verein beitreten, der nicht online auch möglich ist. Zu viele Menschen. Aber, jetzt noch mal ganz langsam zum Mitschreiben, ich gestehe es denen zu, die nicht so sind, wie ich.“

      Ich gestehe es anderen Leuten auch zu, weniger intelligent zu sein, implizite Worte zum werten zu benutzen (das Problem ist dann eben, dass ich das nicht so verstehe) und sich auf Gruppendruck einzulassen – aber deshalb muss ich doch nicht auch so sein…

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    21. "Hat sich Miria daran gestört, dass die Gesellschaft (in welcher Form auch immer) Einfluss ausübt, oder hat sie sich daran gestört, dass dieser Einfluss Wirkung auf sie hat?"

      Was hat das mit den Mehlpreisen zu tun?

      "War ihr Werten darin begrenzt, dass sie die Wertungen anderer abgelehnt hat?"

      Lies ihre Beiträge. Die sind gespickt mit Wertungen. Da ist sie nicht anders, als jeder andere. Vielleicht fällt es ihr selber nicht auf. Nur weil ihre Wertung nicht zwingend negativ ist (zumindest behauptet sie das), ist sie nicht weniger eine Wertung.

      "Was ich mit (stilvollem) Vergnügen sehe ist euer Rollenspiel. Wo du zuvor eher feministisch-links gewirkt hast, sind deine Reaktionen seit geraumer Zeit anders."

      Du solltest aufhören, so eindimensional zu denken. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, männlich oder weiblich (um Missverständnisse zu verhindern: hier sind die Eigenschaften gemeint), links oder rechts, sondern etliche Grauzonen. Ein Mensch folgt keinem Tabletop-Rollenspiel-Wertesystem. Wie stellst du dir das vor? "Ah, die ist Feministin. Also muss sie auch polyamor sein, pansexuell (oder eine sonstige außergewöhnliche sexuelle Orientierung haben), der Willkommenskultur folgen, Frauen immer recht geben, und ... keine Ahnung?" Aber abgesehen davon habe ich keine Ahnung, was genau an dem, das ich gesagt habe, rechts und antifeministisch gewesen sein soll.

      @Miria:

      "Nunja, du hast von beruflicher Erfahrung geschrieben, um dein vermeintliches Wissen zu unterstreichen, da hätte ich doch tatsächlich mehr erwartet."

      Um auch hier in Zukunft Missverständnisse zu vermeiden: Nicht mein "Wissen", meine Erfahrung. Und die ist anders, als deine. Mehr als das habe ich nicht. Ich behaupte nicht, in einer besseren Position zu sein, als du. Ich bin auf diesem Gebiet Laie (und das hat mein "ich bin kein Experte" auch sehr deutlich gezeigt), und soweit ich das verstanden habe, du auch (oder bist du Psychologin/Neurologin?). Auch wenn du, wie schon gesagt, deine Hausaufgaben (besser) gemacht hast.

      "1. Wer Pflegestufe oder Behinderten-Pass möchte, gibt natürlich alles an[...]"

      Wer zweifelt jetzt? Ärzte sind keine Trottel. Die Behörden WOLLEN keine erhöhte Kinderbeihilfe und keinen Behinderten-Pass ausstellen. Sicher rutscht manchmal etwas durch, aber das ist nicht die Regel.

      "2. Zwangsstörungen und Soziophobie sind andere Krankheiten und haben nichts mit dem Autismus zu tun."

      Zumindest Wikipedia gibt an, dass diese Dinge nicht selten Hand in Hand gehen. So habe ich das auch erlebt. Mag sein, dass es nicht zwingend zusammengehört. Wobei ich Autismus, auch Asperger-Autismus immer noch nicht für eine Begabung halte, sondern für eine Störung. Wer weiß, vielleicht widerspricht mir die Wissenschaft ja irgendwann. Aber dass es NICHTS miteinander zu tun hat, stimmt so nicht.

      "Das wundert mich jetzt aber, dass du mir die Aussage, ich sei 2m groß und hätte Hörner nicht glauben würdest. Bin ich für dich denn etwa nicht so etwas wie das personifizierte Böse? ;)"

      Ich habe eher an eine bestimmte Rasse in einem Computerrollenspiel gedacht, als an den Teufel.

      "Ich werde tatsächlich häufiger nach dem Ausweis gefragt[...]"

      Och ne. Wieso wundert mich das nicht ;)

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    22. @Shark:
      „Lies ihre Beiträge. Die sind gespickt mit Wertungen. Da ist sie nicht anders, als jeder andere. Vielleicht fällt es ihr selber nicht auf. Nur weil ihre Wertung nicht zwingend negativ ist (zumindest behauptet sie das), ist sie nicht weniger eine Wertung.“

      Bedeutet „neutral“ für dich ebenfalls eine Wertung?

      „Wer zweifelt jetzt? Ärzte sind keine Trottel. Die Behörden WOLLEN keine erhöhte Kinderbeihilfe und keinen Behinderten-Pass ausstellen. Sicher rutscht manchmal etwas durch, aber das ist nicht die Regel.“

      Das hat irgendwie nichts mit dem zu tun, was ich zuvor geschrieben habe…

      „Wobei ich Autismus, auch Asperger-Autismus immer noch nicht für eine Begabung halte, sondern für eine Störung.“

      Es ist weder das eine noch das andere. Es ist einfach eine andere Art, zu denken und die Welt wahrzunehmen. Wären alle Menschen neurotypisch, hätte niemand diese Probleme. Wären alle Menschen autistisch, hätte auch niemand diese Probleme.

      „Ich habe eher an eine bestimmte Rasse in einem Computerrollenspiel gedacht, als an den Teufel.“

      Das scheine ich nicht zu kennen…

      „Och ne. Wieso wundert mich das nicht ;)“

      Und wieso ist diese Tatsache für dich jetzt auch wieder positiv belegt? Ich finds eher peinlich, wenn ich kaum irgendwo reinkomme, ohne nachzuweisen, dass ich schon mind. 18 bin…

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    23. *"Hat sich Miria daran gestört, dass die Gesellschaft (in welcher Form auch immer) Einfluss ausübt, oder hat sie sich daran gestört, dass dieser Einfluss Wirkung auf sie hat?"

      Was hat das mit den Mehlpreisen zu tun?*

      Zwei Roggensemmeln, bitte.


      *"Was ich mit (stilvollem) Vergnügen sehe ist euer Rollenspiel. Wo du zuvor eher feministisch-links gewirkt hast, sind deine Reaktionen seit geraumer Zeit anders."

      Du solltest aufhören, so eindimensional zu denken. Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, männlich oder weiblich (um Missverständnisse zu verhindern: hier sind die Eigenschaften gemeint), links oder rechts, sondern etliche Grauzonen. Ein Mensch folgt keinem Tabletop-Rollenspiel-Wertesystem. Wie stellst du dir das vor? "Ah, die ist Feministin. Also muss sie auch polyamor sein, pansexuell (oder eine sonstige außergewöhnliche sexuelle Orientierung haben), der Willkommenskultur folgen, Frauen immer recht geben, und ... keine Ahnung?" Aber abgesehen davon habe ich keine Ahnung, was genau an dem, das ich gesagt habe, rechts und antifeministisch gewesen sein soll.*

      Lies das, und fang deinen Zickenmodus (mittelgrau) mal wieder etwas ein, Bäckerin. "Wo du zuvor eher feministisch-links gewirkt hast, sind deine Reaktionen seit geraumer Zeit anders."
      Einschränkungen: 1. "Wo" 2. "zuvor" 3. "eher" 4. feministisch-links (immer noch ein Sammelbegriff) 5. "geraumer Zeit" 5. "anders"

      Erspar dir und mir das Graustufen-Geplapper. Ich komme nicht auf die Idee, dass Feministinnen als solche "poly" sind. Eher sind sie gegen "sexuelle Doppelstandards" *und* wollen dass Männer nicht mit so vielen Frauen Sex haben. Die "Objektifizierungs"-Sache habt ihr eh noch nicht gelöst, Dildo-Damen. Und das "sex-positivity" von heillosen Widersprüchen umrankt und durchzogen ist, trifft auch noch darauf, dass der Aspekt unter Feministinnen umstritten ist. Am ehesten kann man Feminismus als links-gerichtet, gegen Konservatismus (konservative Beziehungen, "Rollen") und gegen klassischen Liberalismus (Meinungsfreiheit, Vertragsfreiheit, Minimalstaat), sowie gegen evolvierte Psychologie, und insbesondere geschlechtspezifische, verstehen.

      Ich behaupte nicht, dass du nichts davon hattest. Miria hat nur in letzter Zeit einiges zum Vorschein gebracht.

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    24. "Lies das, und fang deinen Zickenmodus[...]"

      Auf diese Art interessiert es mich nicht, mit dir zu diskutieren. Ist es so schwierig, ein Mindestmaß an Sachlichkeit zu behalten, selbst wenn du deinen Gesprächspartner noch so sehr nicht ernst nimmst? Deine kindischen Kosenamen und Bezeichungen gehen mir derartig auf die Nerven, dass ich dich meinerseits nicht ernst nehmen kann.

      "Erspar dir und mir das Graustufen-Geplapper."

      Ganz sicher nicht. Ich sage, was ich denke. Und wenn dir das nicht gefällt, dann ignorier mich doch. Siehe unten.

      "Ich komme nicht auf die Idee, [...]"

      Klischee, Klischee und nochmal Klischee.
      "Evolutionspsychologie" lehne ich immer noch ab. Sie ist bestenfalls eine Populär- und schlimmstenfalls eine Pseudowissenschaft. Verhaltensbiologie ist mir da schon lieber. Ich wüsste auch nicht, wo ich geschlechtsspezifisch Frauen und Männer in irgendwelche Kategorien gesteckt hätte, übrigens.
      Ich bin auch immer noch gegen sexuelle Doppelstandards, eigentlich gegen Doppelstandards an sich. Ich weiß nicht, wo du herausliest, dass ich irgendwo einen Doppelstandard hege. Weder Mann noch Frau sind unbedingt auf Monogamie ausgelegt, auch wenn dir die Vorstellung der bewundernden, liebenden Frau gefällt, die selber keinen Bedarf an mehreren Partnern hat, aber ihrem Ehemann gestattet, seiner Lust überall zu fröhnen, wo es ihm in den Sinn kommt. Es wird diese Frauen geben. Es gibt auch solche Männer. Cuckolding ein Begriff? Auf der anderen Seite gibt es nicht mal einen Begriff dafür. Es hängt vom Individuum ab.
      "Konservativ"? Monogamie ist "konservativ" und die Rollen sind zwingend strikt männlich/weiblich verteilt? Ähm, nein und nein. Das ist genau das Kategoriedenken, das Miria so zu hassen scheint. Monogamie KANN konservativ sein, aber sie muss es nicht. Und die "Dildo-Damen"-Sache (und Ähnliches) solltest du im Gespräch mit mir lassen, oder ich werde deine Beiträge fortan wirklich ignorieren. Das ist mir schlicht zu primitiv. Wenn es das ist, worauf du aus bist, fein. Ich bin a) keine "Dildo-Dame", b) nicht dafür zuständig, dass IRGENDWAS gelöst wird. Und ich bin auch kein ominöses "ihr".
      Ich finde es übrigens auch immer wieder lustig, wie die Kritik an einer gewissen Meinung als "gegen Meinungsfreiheit" ausgelegt wird. Nein, ich denke nicht, dass Feministen gegen Meinungsfreiheit sind. Nicht mal, wenn sie ihre eigenen Blogs (=HAUSRECHT - schon mal davon gehört?) "zensieren". Sie lassen vielleicht nur nicht jeden Schwachsinn unkommentiert, und lassen sich den eigenen Blog nicht vollkacken. Das fällt übrigens auch unter "Meinungsfreiheit".

      "Ich behaupte nicht, dass du nichts davon hattest. Miria hat nur in letzter Zeit einiges zum Vorschein gebracht."

      Miria hat das zum Vorschein gebracht? Du überschätzt sie. Ich habe schon immer meine Meinung eigentlich recht deutlich gesagt, und die stimmt nicht immer mit der Klischee-Feministin überein. Was wohl auf die meisten Feministen zutrifft. Feministen sind nicht die Borg.
      Übrigens habe ich noch nicht mal behauptet, eine Feministin zu sein. Nicht, dass ich es schlimm finde, in dieses Lager gestellt zu werden. Das stört mich nicht. Ich finde es nur lustig, dass es immer wieder geschieht, nur weil ich den "Gegnern" nicht recht gebe. Ich denke, um sich als "Feministin" bezeichnen zu können, sollte man sich mit dem Thema ausreichend auskennen. Da aber sogar der durchschnittliche Masku Dworkin und wie sie alle heißen gelesen hat, und ich wiederum nicht, denke ich, dass die Bezeichnung "Feminist" für mich nicht wirklich passt.

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    25. "Bedeutet „neutral“ für dich ebenfalls eine Wertung?"

      Du bist also allem gegenüber neutral eingestellt? Hätte ich nicht bemerkt.

      „Das hat irgendwie nichts mit dem zu tun, was ich zuvor geschrieben habe…"

      Doch, irgendwie schon. "Wer Pflegestufe oder Behinderten-Pass möchte, gibt natürlich alles an"
      Oder meintest du damit nicht, dass Aspies/deren Eltern Dinge behaupten, um Pflegestufen zu kriegen, und die Ärzte ihnen das brühwarm abnehmen, ohne es nachzuprüfen?

      "Das scheine ich nicht zu kennen…"

      Wieso sollst du auch? Spielst du so viel, dass du jedes kennst (ich meinte "Dragon Age")?

      „Und wieso ist diese Tatsache für dich jetzt auch wieder positiv belegt? Ich finds eher peinlich, wenn ich kaum irgendwo reinkomme, ohne nachzuweisen, dass ich schon mind. 18 bin…"

      Ist sie das für mich zwingend? Warum hörst du nicht auf, mir Dinge in den Mund zu legen? Ich finde U18s nicht schön (und/oder attraktiv, im Falle einer männlichen Person) (höchstens niedlich), also ist es für mich eigentlich eher "negativ". Aber ich habe viele Menschen (insbesondere Frauen, muss ich jetzt ehrlich mal zugeben) getroffen, die es als positiv darstellten, ja ach so jugendlich auszusehen. Natürlich bist du da wieder völlig anders.

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    26. Sharka, du wirfst mit undifferenziertes Denken vor, führst eine Schlacht mit selben Thema gegen Miria, und tust das mit amüsanter Blindheit.

      "Paradoxerweise" halte ich dich nicht für eine Pappfigur-Feministin, nicht für eine Karikatur. Das habe ich auch gerade eben zum Ausdruck gebracht. Ich bin mit den Haifisch-Chroniken nicht vetraut, lese dich nur bei Miria und Margret. Wenn ich Feminismus grob umreiße, und zwar offensichtlich mit dieser Einschränkung, solltest du das nicht mir dir vermischen, bzw. gleichsetzen. Nirgend habe ich behauptet, dass du voll auf konservative Rollen stehst. Ich havbe zwei Pole gesetzt, und dich weniger weit links verortet als es vormals den offensichtlichen Schein hatte.

      Wie zum Teufel kommst du eigentlich auf die Idee, ich würde deine "Gegenrede" als insofern wider der Meinungsfreiheit werten? Ich schätze du schreibst mir weiterhin irgendeine Rolle als "Maskulisten"-Inkarnation zu, Miss Graustufe. Ernsthaft, beantworte die Frage dieser Herkunft.

      Was die Einteilung in Verhaltensbiologie, Evolutionspsychologie, Soziobiologie, und Humanethologie anbelangt -- da schreibst du mir auch eine Tendenz zu, wobei unklar ist was du unter "Evolutionspsychologie" verstehst. (Ich übrigens habe ausdrücklich von "evolvierter Psychologie" gesprochen.)

      Was soll die Nummer gegen "Doppelstandards"? Du vermischst wiederum. Ich habe damit Feminismus beschrieben. Wenn du die Aversion teilst, dann teilst du ein Element des Feminismus. Wo habe ich dir einen Doppelstandard zugeschrieben?

      Denk das nochmal durch. Falls und soweit ich mich irre, weis mich darauf hin. Du brauchst mir keine Ratschläge über das Ignorieren geben. Fände ich dich nicht hinreichend interessant - und dumme Prinzessinnen erreichen die Schwelle kaum - würde ich dich anders behandeln.

      Hast du Cassandra gehasst?

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    27. "Shark, du wirfst mit undifferenziertes Denken vor, führst eine Schlacht mit selben Thema gegen Miria, und tust das mit amüsanter Blindheit."

      Und du wirfst mir vor, plötzlich weniger links und weniger feministisch zu sein, als Miria.

      ""Paradoxerweise" halte ich dich nicht für eine Pappfigur-Feministin, nicht für eine Karikatur. Das habe ich auch gerade eben zum Ausdruck gebracht."

      Merkwürdige Art, das auszudrücken.

      "Ich bin mit den Haifisch-Chroniken nicht vetraut, lese dich nur bei Miria und Margret."

      Und wie kommst du dann auf den Trichter, mich in irgendeine Richtung zu schieben?

      "Wenn ich Feminismus grob umreiße, und zwar offensichtlich mit dieser Einschränkung, solltest du das nicht mir dir vermischen, bzw. gleichsetzen. Nirgend habe ich behauptet, dass du voll auf konservative Rollen stehst. Ich havbe zwei Pole gesetzt, und dich weniger weit links verortet als es vormals den offensichtlichen Schein hatte."

      Na dann ist es ja gut.

      "Wie zum Teufel kommst du eigentlich auf die Idee, ich würde deine "Gegenrede" als insofern wider der Meinungsfreiheit werten?"

      Gar nicht. Vielleicht hätte ich es klarer ausdrücken sollen. Du meintest: "kann man Feminismus als links-gerichtet, gegen Konservatismus (konservative Beziehungen, "Rollen") und gegen klassischen Liberalismus (Meinungsfreiheit, Vertragsfreiheit, Minimalstaat)", und damit bin ich nicht einverstanden, weil "Meinungsfreiheit" bei Maskus oft bedeutet, dass man sich gefälligst im eigenen Blog beleidigen lassen soll. Und wenn die betreffende Feministin das nicht tut, dann "zensiert" sie. Bzw. fühlt es sich gerne für Maskus wie ein Sprechverbot an, wenn ein Feminist daherkommt und deren Meinung kritisiert.

      "Ich schätze du schreibst mir weiterhin irgendeine Rolle als "Maskulisten"-Inkarnation zu. Ernsthaft, beantworte die Frage dieser Herkunft."

      Und du mir eine Rolle als Feministin. Ich frage mich auch, wo das herkommt (noch mal, ich finde es nicht schlimm). Ich nehme an, es kommt von meiner Argumentation. Und umgekehrt ist es dasselbe.

      "Was soll die Nummer gegen "Doppelstandards"? Du vermischst wiederum. Ich habe damit Feminismus beschrieben. Wenn du die Aversion teilst, dann teilst du ein Element des Feminismus. Wo habe ich dir einen Doppelstandard zugeschrieben?"

      Du meintest, ich hätte mich in den letzten Beiträgen nicht mehr so feministisch positioniert. Du sprachst unter anderem von Doppelstandards (warum, wenn du mir keine vorwirfst?). Ich erklärte, dass ich keine hege.

      "Hast du Cassandra gehasst?"

      Nein, im Gegenteil. Hin und wieder hat mich die Tatsache genervt, dass sie so pro-Templer eingestellt ist, aber immerhin ist sie nicht ganz so Magier-feindlich wie Vivienne (die ich trotz allem auch nicht gehasst habe - ich habe nicht mal Solas nach "Trespasser" gehasst). Ein interessanter Charakter.

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    28. "Und du mir eine Rolle als Feministin. Ich frage mich auch, wo [die Zuschreibung] herkommt (noch mal, ich finde es nicht schlimm). Ich nehme an, es kommt von meiner Argumentation. Und umgekehrt ist es dasselbe."

      Soweit du damit falsch beschrieben wirst, stört es mich.

      "Du meintest, ich hätte mich in den letzten Beiträgen nicht mehr so feministisch positioniert. Du sprachst unter anderem von Doppelstandards (warum, wenn du mir keine vorwirfst?). Ich erklärte, dass ich keine hege."
      Nicht das dass falsch hängenbleibt: Ich habe erstens Elemente dessen was ich als Feminismus erkenne bzw. verstehe umrissen. (Ein ziemlich krudes Machwerk, nach höheren Standards, aber es war hier halbwegs tauglich. Ich habe bei Margret schon ein feiner gewobenes [okay, das klingt nach Selbstlob] vorgelegt. Übrigens habe ich sie darunter nicht als stark ausgeprägte Feministin eingestuft, im Gegenteil. Das dürfte auf dich ähnlich zutreffen.) Zweitens habe ich darin nicht behauptet dass Feministen sich durch die Innehabung von "Doppelstandards" auszeichnen, sondern dass sie gegen solche sind. (Die scare-quotes fallen dir auf.) Als auf dich bezogene Ergänzung, ich vermute du hast den ein oder anderen "Doppelstandard", was ich für sich nicht für verwerflich bzw änderungsbedürftig halte.

      "Gar nicht. Vielleicht hätte ich es klarer ausdrücken sollen. Du meintest: "kann man Feminismus als links-gerichtet, gegen Konservatismus (konservative Beziehungen, "Rollen") und gegen klassischen Liberalismus (Meinungsfreiheit, Vertragsfreiheit, Minimalstaat)", und damit bin ich nicht einverstanden, weil "Meinungsfreiheit" bei Maskus oft bedeutet, dass man sich gefälligst im eigenen Blog beleidigen lassen soll. Und wenn die betreffende Feministin das nicht tut, dann "zensiert" sie. Bzw. fühlt es sich gerne für Maskus wie ein Sprechverbot an, wenn ein Feminist daherkommt und deren Meinung kritisiert."

      Dem "vielleicht hätte ich es klarer ausdrücken sollen" schließe ich mich an, nur teilweise in neurotypischer Harmoniebegeisterung und Gefühlsduselei [nicht böse gemeint, Miria].
      Ich bin für Eigentum und dementsprechend auch für Diskriminierungsfreiheit. (Womöglich ist der Eindruck schon entstanden.) Zudem bin ich auch "für" Widerspruchsfreiheit. Man hat an sich keinen Anspruch darauf, dass andere so sind. Wenn sich aber Feministinnen einerseits gegen Eigentum und Diskriminierungsfreiheit wenden, diese aber andererseits für sich in Anspruch nehmen, ist das kritikwürdig. Desweiteren teils sich Meinungsfreiheit in einen negativen Teil - den ich leichtfertig als das eigentlich Wesen bezeichnen möchte - und in einen positiven. Der negative Teil bedeutet, dass einem im Rahmen seines Eigentums die freie Rede nicht untersagt werden kann. Der positive Teil (eher kulturell-tugendhaft) ist der, welcher für einen möglichst umfangreichen, einen gehaltvollen, pluralistischen Meinungsaustausch steht. Den befördert man mitunter nicht (es gibt sehr bedeutende, grundsätzliche, "Ausnahmen"), wenn man bestimmte Auffassungen nicht zulässt, im Rahmen seines Eigentums.

      (2. Teil folgt.)

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    29. "Und du wirfst mir vor, plötzlich weniger links und weniger feministisch zu sein, als Miria.

      ""Paradoxerweise" halte ich dich nicht für eine Pappfigur-Feministin, nicht für eine Karikatur. Das habe ich auch gerade eben zum Ausdruck gebracht."

      Merkwürdige Art, das auszudrücken."

      Zum einen ist es kein Vorwurf, S. Miria ist relativ weit rechts/liberal, unterschiedliche Elemente, die beide nicht qua natura [verwendet aus Müdigkeit, nicht des Beeindruckens halber; erklärt wegen des Wunsches gegenseitige Verständnisses, nicht aus Peinlichkeit] schlecht sind. Falls du weiter links bist, sehe ich das nicht notwendig mit Entsetzen. Ich habe dich aber nicht anhand aller Merkmale mit Miria verglichen, es zumindest nicht tun wollen. Ich hatte einen "Rollentausch" schon angemerkt, als du gesellschaftlichen Druck "verteidigt" hast, und Miria ihn kritisiert hat (obgleich für sich zudem für bedeutungslos erklärt hat -- immer noch zumindest oberflächlich widersprüchlich).

      Ich denke es geht hier um zwei Dinge, die zusammenspielen. Du bist wohl weiter entfernt von dem feministisch-linken Pol (meine krude Zeichnung) als ich dachte. Meine ursprüngliche Einschätzung - Verortung - hat darauf beruht, dass du oft gegen meine Positionen gesprochen hast. Das andere Ding ist nicht so sehr dein Verhalten, sondern meine Erfahrungswerte die ich bei der Beurteilung angewendet habe. Ich war da wahrscheinlich zu strikt in der Anwendung.


      *"Ich bin mit den Haifisch-Chroniken nicht vetraut, lese dich nur bei Miria und Margret."

      Und wie kommst du dann auf den Trichter, mich in irgendeine Richtung zu schieben?*

      Schieben im Sinne von beeinflussen, oder von geistig einordnen? Siehe direkt zuvor. Dazu ist auch zu sagen, dass es hinreichende Zahl und Art von Aussagen für eine vorläufige Einordnung gab. Scheinbar aktualisiere und korrigiere ich die auch. -- Bei der Gelegenheit, ich bin zum Beispiel nicht dafür, dass Frauen selten Hosen tragen. Im Gegenteil finde ich das sogar eher formschön, und "sportlich", aktiver. Die Passivität und Unförmigkeit die man in Röcken finden mag sagen mir selten zu, eher als Kontrast. (Nichts gegen schwarze Cocktail Dresses und High Heels.) Dass ich das im Gespräch mit Miria für die Diskussion verwendet habe, kann irreführen. Ich mache mir auch nicht jede Position die inhaltlich anbringe zu eigen. Vielleicht sollten wir ein paar Eckpfeiler klären. Cassandra ist schon mal kein schlechter Anfang. (Zu ihr später mehr.)

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    30. @Shark:
      "Du bist also allem gegenüber neutral eingestellt? Hätte ich nicht bemerkt.“

      Anscheinend bemerkst du auch nicht, was ich so schreibe… Ich betrachte die meisten Dinge/Personen tatsächlich in erster Linie neutral. Aber dann gibt es natürlich auch Sachen, die davon in positiver oder in negativer Richtung abweichen. Wenn ich etwas positiv Abweichendes habe, bringe ich das zum Ausdruck, indem ich sage, dass ich das toll finde, es mir gefällt etc. bei negativen Abweichungen synonym. Ich werte nicht implizit!

      „Doch, irgendwie schon. "Wer Pflegestufe oder Behinderten-Pass möchte, gibt natürlich alles an"
      Oder meintest du damit nicht, dass Aspies/deren Eltern Dinge behaupten, um Pflegestufen zu kriegen, und die Ärzte ihnen das brühwarm abnehmen, ohne es nachzuprüfen?“

      Nein, ich meinte damit, dass alles angegeben wird. Wieso musst du schon wieder was zwischen meinen Zeilen lesen, was da nicht steht…

      „Ist sie das für mich zwingend? Warum hörst du nicht auf, mir Dinge in den Mund zu legen? Ich finde U18s nicht schön (und/oder attraktiv, im Falle einer männlichen Person) (höchstens niedlich), also ist es für mich eigentlich eher "negativ".“

      Dann wundert es mich aber, dass du das wiederum als „Angeben“ interpretierst. Wie soll man denn jetzt mit negativen Eigenschaften auch noch angeben?

      „Aber ich habe viele Menschen (insbesondere Frauen, muss ich jetzt ehrlich mal zugeben) getroffen, die es als positiv darstellten, ja ach so jugendlich auszusehen. Natürlich bist du da wieder völlig anders.“

      Für mich ist das einfach neutral – kann ich ja sowieso nicht großartig ändern…

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    31. @Stephan:
      „Zum einen ist es kein Vorwurf, S. Miria ist relativ weit rechts/liberal, unterschiedliche Elemente, die beide nicht qua natura [verwendet aus Müdigkeit, nicht des Beeindruckens halber; erklärt wegen des Wunsches gegenseitige Verständnisses, nicht aus Peinlichkeit] schlecht sind.“
      Sollte ich mich jetzt angegriffen sehen, da du mich als rechts bezeichnest? Was bedeutet das aus deiner Sicht?
      „Ich hatte einen "Rollentausch" schon angemerkt, als du gesellschaftlichen Druck "verteidigt" hast, und Miria ihn kritisiert hat (obgleich für sich zudem für bedeutungslos erklärt hat -- immer noch zumindest oberflächlich widersprüchlich).
      Das ist aber tatsächlich nur oberflächlich widersprüchlich: Zu wissen, dass ich in dem Punkt anders bin als andere, nimmt mir doch nicht die Fähigkeit zu sehen, wenn andere Menschen eben unter gesellschaftlichem Druck leiden.

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    32. "Sollte ich mich jetzt angegriffen sehen, da du mich als rechts bezeichnest? Was bedeutet das aus deiner Sicht?"

      Rechts/liberal: Privatautonomie (rechtliche Vertrags- und Diskriminierungsfreiheit), Autonomie (Freiheit von staatlichen Eingriffen), Meinungsfreiheit ("hate speech"), Dezentralisierung, und Eigenverantwortung. Deine Haltung zu Ordnung und Tradition habe ich noch nicht weit genug erfasst, das wären aber konservative Elemente. Klassisch liberal ist allgemein ein besserer Name. ("Rechts" ist in der Tat im allgemeinen Sprachgebrauch abwerten, gar Teil des Bösen. Das hatten wir schon.) Ausdrücklich, das wertet dich eher auf, nicht ab, Miria.

      "Das ist aber tatsächlich nur oberflächlich widersprüchlich: Zu wissen, dass ich in dem Punkt anders bin als andere, nimmt mir doch nicht die Fähigkeit zu sehen, wenn andere Menschen eben unter gesellschaftlichem Druck leiden."

      Stimmt. Allerdings hast du in Bezug auf Blicke eine andere Position eingenommen, nämlich "die Blickenden" verteidigt. Auch das bedeutet aber nicht endgültig, dass deine Wertordnung widersprüchlich ist. Und nachdem du dagegen warst, dass der Staat ("sexistische") Diskriminierung verbietet, sehe ich da mehr Hoffnung.
      Wenn du allerdings darauf blickst, wie sehr "Neuro-Untypische" auf "Mikroaggressionen" reagieren, und welches Ausmaß die Forderung nach "Inklusion" annimmt, scheint mir die Behauptung, dass sie nicht den Gesetzmäßigkeiten Normaler (Gruppenzugehörigkeit, etc.) unterworfen sind ziemlich verkehrt.

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    33. S, hast du einen Namen für dich der kein Ding bezeichnet? Ich nenne grundsätzlich niemanden Lolli, Pinguin, oder Bombe. Das ich "Bombe" verwendet habe war eine Ausnahme, weil ich es leicht unterhaltsam fand, das im Zusammenhang mit einem lobenden Kommentar zu tun. Ich bin nicht sicher, dass du dich unbedingt Cassandra nennen solltest, aber eine neutraler echter oder pseudonymer Vorname würde es tun.

      "Nein, im Gegenteil. Hin und wieder hat mich die Tatsache genervt, dass sie so pro-Templer eingestellt ist, aber immerhin ist sie nicht ganz so Magier-feindlich wie Vivienne (die ich trotz allem auch nicht gehasst habe - ich habe nicht mal Solas nach "Trespasser" gehasst). Ein interessanter Charakter."
      Mir gefällt ihr Konflikt zwischen Tradition, Institution, Prinzipien, Ernsthaftigkeit (sowohl ihr Familienhaus, als auch die Orden) und Verspieltheit (ich brauche ein besseres deutsches Wort; "neckisch" tut es auch nicht -- nackig tat es aber). Sie denkt zudem eigenständig -- hinterfragt auch was ihr ausgesprochen wertvoll ist. Ihr Geplänkel mit Varric (auch um die romance novel) entspricht dem. Vivienne ist ein Kontrast zu ihr. Ihre Beziehung zu dem Adelsmann ist ein Touch, der Fragen aufwirft. Sie scheint für den Moment oberflächlich, und sich bewusst, dass ihr Halt fehlt. Cole ist mir auf die Nerven gegangen, was für den Schreiber spricht. Denn ich fand ihn sowohl störend, und unsympathisch, als auch beunruhigend. Ziemlich gut gemacht. Bull - inklusive der Chargers (ist das der Name, oder bin ich jetzt bei Football gelandet?) Nummer - finde ich peinlich und aufgesetzt, was sich nett mit Prince's voice acting ergänzt (nett auch mit Blick auf den nervtötenden Vega).
      Ich habe übrigens immer Cassandra "verwendet", aus Sympathie und Zweck, sowie beinahe immer Dorian aus Zweck (walking bomb -- ditto Anders) und etwas aus Sympathie. Interessanterweise ist Varric (sympathisch) dem Zweck zum Opfer gefallen. Letzlich habe ich mich auf Cassandra, Dorian, und Vivienne festgelegt. Die Kombination mit einem Assassin-Protagonist war einfach zu visuell und effektiv eindrucksvoll.
      Zur Ergänzung des Persönlichkeitsprofils, meine Lieblingscharaktere sind Jo Wyatt's Hawke (chuckles/sarcastic), Sten, Cassandra, Lelianna (DA I), und die Kombination mit Oghren und Morrigan (das macht ein "Liebesdreieck" mit Lelianna durchaus unterhaltsam). (Mass Effect: Jack und Miranda.)

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    34. "S,[...]"

      Haie sind keine Dinger >:( Was weiß ich. Vielleicht lasse ich mir mal was einfallen.

      "Mir gefällt ihr Konflikt[...]"

      Mir gefällt, dass sie relativ gutherzig ist, trotzdem, dass sie eine Scheu vor Magiern hat. Und dass sie mal eine muskulöse Frau ist (zumindest in den Zeichnungen - im Spiel selbst sieht sie dünner aus, aber ich verstehe, dass es graphisch nicht so leicht ist, zig verschiedene bewegliche Figuren darzustellen). Man nimmt ihr ab, dass sie stark ist und kämpfen kann. Sie ist keine Xena mit dünnen Ärmchen, dicken Brüsten und Stahlbikini, und sie ist ein gut ausgearbeiteter, vielschichtiger Charakter. Die Romanze mit ihr hätte ich aber nicht verkraftet. Die ist so PEINLICH!

      ""neckisch"[...]"

      Sehe ich auch so. Ich fand die Sache mit dem Buch ziemlich niedlich.

      "Vivienne[...]"

      Im Endeffekt ist sie aber auch ein sehr kontrastreicher, tiefer Charakter. Und wesentlich konservativer als Cassandra. Letztere ist so das Mittelding zwischen Leliana und ihr.

      "Cole[...]"

      Ich konnte ihm anfangs nie etwas recht machen -.- Ich weiß nicht, mir tat er vor allem leid. Ja, er nervt ein bisschen. Wenn man auf Varric hört und ihn zum Menschen macht, wird er erträglicher, finde ich.

      "Bull - inklusive der Chargers[...]"

      Ich mag ihn, allerdings finde ich das Qun unerträglich (und unnatürlich), und er kapiert bis zum Schluss nicht, dass es kacke ist. Nicht mal, wenn man ihn zum Tal Vashoth macht. Und das, obwohl er selber das Qun immer nur dann "anwendet", wenn es ihm in den Kram passt. Ich habe einen Qunari-Magier gespielt (einen Kerl, denn die weiblichen Romanzen-Optionen fand ich mau, und so musste ich eben einen schönen Kerl spielen und Josie anbaggern), und er redet mit Dorian darüber, wie fürchterlich Magier sind, und was das Qun mit ihnen anstellt. Nicht sehr sensibel.
      Ja, Vega war ein wenig nervig. Vor allem, wenn man FemShep spielt. Er hört nicht auf mit seiner Flirterei, und wenn man darauf einsteigt, spielt er das verletzte Prinzesschen auf der Erbse (ich hab es allerdings nie getan - uäh).

      "Ich habe übrigens immer Cassandra "verwendet"[...]"

      Ich verwende alle abwechselnd. Schon wegen des Party Banters. Man hört nie jeden Spruch, wenn man immer ein paar Leute daheim lässt. Mein Magier ist derartig stark und gut ausgerüstet (Rissmagier), dass es fast egal ist, wen ich mitnehme (gut, ein Schurke ist schon nicht unwichtig, hin und wieder).

      "Interessanterweise ist Varric (sympathisch) dem Zweck zum Opfer gefallen."

      Ja, wenn man selber einen Schurken spielt, ist es nicht so wichtig, einen mitzunehmen.

      "Letzlich habe ich mich auf Cassandra, Dorian, und Vivienne festgelegt.[...]"

      Ich könnte gar keine Lieblings-Kombo nennen. Ich habe es nur bisher noch nicht übers Herz gebracht, einen Nekro zu spielen (obwohl ich Nekromanten mag), darum finde ich Dorian ganz spannend, in der Party. Wenn alle Stricke reißen (was bei meinem Kerl eh eher unwahrscheinlich ist) -> Wandelnde Bombe.

      "Zur Ergänzung des Persönlichkeitsprofils[...]"

      Ich spiele auf Deutsch ...
      Hmmm ... Mein Lieblings-DA ist Inquisition - es ist so ... episch ^^ Von dem her ist mein Liebling der Inquisitor selbst, Varric (der mir nicht ständig Probleme macht, wenn ich nette Entscheidungen treffe), Sera (die ist einfach so lustig! Und am Ende auch so lieb!), Josephine (die Romanze ist einfach süß) und Dorian. Außerdem Isabela (ich mag Piraten, und in den Comics ist sie sogar noch cooler). Fenris hat mich genervt. "Blabla, ich war ein Sklave! Magie ist böse! Blabla." Anders ist aber fast noch schlimmer (ich habe beide mal geromanced - Twilight lässt grüßen *gähn*).
      In Mass Effect ... hmmm ... Javik, Mordin und Wrex xD Von den Frauen Liara und Tali. Ich habe FemShep gespielt (und anfangs immer Garrus geromanced, aber irgendwann hat mich seine "Ich habe keinen Menschenfetisch"-Art genervt).

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    35. "Anscheinend bemerkst du auch nicht, was ich so schreibe…"

      Nein, denn ich kann nicht lesen. [/Sarkasmus]

      "Ich betrachte die meisten Dinge/Personen tatsächlich in erster Linie neutral. Aber dann gibt es natürlich auch Sachen, die davon in positiver oder in negativer Richtung abweichen. Wenn ich etwas positiv Abweichendes habe, bringe ich das zum Ausdruck, indem ich sage, dass ich das toll finde, es mir gefällt etc. bei negativen Abweichungen synonym. Ich werte nicht implizit!"

      Habe ich nicht behauptet, dass du "implizit" wertest. Nur DASS du wertest.

      "Nein, ich meinte damit, dass alles angegeben wird. Wieso musst du schon wieder was zwischen meinen Zeilen lesen, was da nicht steht…"

      Dann habe ich dich offenbar falsch verstanden.
      Nun, das Zwischen-den-Zeilen-Lesen beherrscht du selbst auch ganz gut. Du willst anhand meiner Texte ständig erkennen, ob ich irgendetwas positiv oder negativ sehe. Liest also auch ständig etwas, das da nicht steht. Ich werte auch nicht implizit. Wenn ich etwas kacke finde, dann sage ich das auch direkt, danke schön. Das merkst du dann schon sofort.

      "Dann wundert es mich aber, dass du das wiederum als „Angeben“ interpretierst. Wie soll man denn jetzt mit negativen Eigenschaften auch noch angeben?"

      Weil es meist ein Angeben oder von mir aus Profilieren IST. Nur weil ich keine U18s schön bzw. anziehend finde, bedeutet das nicht, dass es sonst keiner tut.

      "Für mich ist das einfach neutral – kann ich ja sowieso nicht großartig ändern…"

      Na, dann.
      Bitte sieh mir nach, dass ich es dir dann glaube, dass du aussiehst, wie ein Teenager, wenn ich dich persönlich sehe, oder zumindest auf einem aktuellen Foto ;)

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    36. Vivienne[...]"

      Im Endeffekt ist sie aber auch ein sehr kontrastreicher, tiefer Charakter. Und wesentlich konservativer als Cassandra. Letztere ist so das Mittelding zwischen Leliana und ihr.*

      Vivi wirkt auf mich wie ein Impostor. (Ich basiere sämtliche Aussagen ausschließich auf die Spiele.) Die Beschränkungen die sie im Sinn hat, schützen zufälligerweise ihre eigene Position. Außerdem halte wirkt sie nicht sonderlich fähig auf mich. Cassandra wirkt in ihrer Rolle stimmig. Wenn sie leicht totalitär und gewaltätig zu werden droht, holt sie ein romantischer Touch auch wieder auf den Boden. (Siehe auch ihre Reaktion darauf, dass Varric erzählt Hawke habe gegen den Qunari-Anführer um Isabella gekämpft. -- Was mir, nebenbei, gefällt. Dazu noch bei Gelegenheit des Qun, unten.) Das entspringt ihrem Wesen. Vivi hat das nur im Hinblick auf Ihren Adeligen. Es wirkt bei ihr nicht wie ein Grundwert, nicht wie ein Wesenszug. Das ist sehr auf sie selbst beschränkt, und speist sich zu großem Teil wohl aus seiner Macht über sie. Cassandra hat etwas übrig für das Prinzip der Romantik.
      Cassandras Physis sagt mir auch zu. Dankenswerterweise ist sie von Aveline abgrenzbar. (Die Auseinandersetzungen letzterer mit Isabella waren bereichernd, obgleich sie eher zur Sache kamen, als etwas zur Sache zu tun: http://dragonage.wikia.com/wiki/Aveline_Vallen/Dialogue )

      "Ich mag ihn, allerdings finde ich das Qun unerträglich (und unnatürlich), und er kapiert bis zum Schluss nicht, dass es kacke ist. Nicht mal, wenn man ihn zum Tal Vashoth macht. Und das, obwohl er selber das Qun immer nur dann "anwendet", wenn es ihm in den Kram passt."

      Er hat weder die nachdenkliche – sinnierende – Art von Sten, noch die konsequente Durchgeknalltheit von Oghren. Nervtötend ist, dass er sich als Lehrer meint, und in dem Sinn auch eingesetzt wird. Das Gesamte wirkt peinlich. Bemüht cool, gezwungen erleuchtet (wobei die Transgender-Episode nur ein Beispiel ist). Qunari Hipster.
      Dagegen hat mir der Arishok (Schreibweise unsicher, ebenso von Artischocke) in seiner Rolle gefallen. Bemerkenswert ist, wie der Qun scheinbar jemanden anerkennt der ihm nicht folgt (Hawke), und wie diese überindividuelle Weltanschauung individualistisch "durchbrochen" wird. Das Duell der beiden in Konsequenz von Hawkes Weigerung, Isabella bestrafen zu lassen, ist das. Und es berührt sich mit Cassandras romantischer Reaktion. (Ihrer Organisation folgend, ist sie eigentlich Hawke und Varric übel gesonnen.)

      Zu mehr später. Weil du "niedlich" gesagt hast, und Josie angemacht hast, muss ich aber schon hier anerkennen, dass Haifische keine Dinger sind.

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    37. "Ich habe einen Qunari-Magier gespielt (einen Kerl, denn die weiblichen Romanzen-Optionen fand ich mau, und so musste ich eben einen schönen Kerl spielen und Josie anbaggern), und er redet mit Dorian darüber, wie fürchterlich Magier sind, und was das Qun mit ihnen anstellt. Nicht sehr sensibel.
      Ja, Vega war ein wenig nervig. Vor allem, wenn man FemShep spielt. Er hört nicht auf mit seiner Flirterei, und wenn man darauf einsteigt, spielt er das verletzte Prinzesschen auf der Erbse (ich hab es allerdings nie getan - uäh)."
      Nett, ich habe anfangs immer einen weiblichen Charakter gespielt. Nachdem weder Jack noch Miranda ein Einsehen hatten, habe ich allerdings einen männlichen Shepard gespielt. Ungefähr zu der Zeit fand ich auch, dass Mark Meers (?) tönerne Intonierung Hale aufgesetztem voice acting (welches ich in Teil 1 noch gut fand) doch leicht überlegen war. Gleiches gilt für Dragon Age. Übrigens habe ich nie zu Stande gebracht [keine Bildsprache] für einen weiblichen Spielercharakter zu wählen, dass sie Sex mit einem Kerl hat. Das hat zwei Gründe. Zum einen gibt es wenig gute männliche Charaktere, und voice actors (Thiefs [reboot] Garrett finde ich ziemlich gut, allerdings zu knapp. The Witcher 3's Gerald hat ein paar Dinge für sich, ist allerdings zu sehr "Hippie" -- die Frauen sind aber vielfältig, und die Beziehungsarten beeindruckend (insbesondere Yennefer, Triss, und Shani füge ich hinzu). Zum anderen bin ich als Mädchen anscheinend besonders wählerisch, und wohl s
      homosexuell.
      Soweit ich mich erinnern kann habe ich Vega komplett abgeschossen, einschließlich verprügelt, und es gab kein Flirten mehr. Du und deine mixed signals.
      Josie habe ich auch gemocht. Ihre Sprecherin hat auch eine recht tragische Figur in Metal Gear: Peace Walker, und V, gespielt. Bemerkenswerterweise finde ich das Flirten mit Josephine süßer und sanfter als das mit Cassandra. Sie ist mehr Prinzessin [nicht abwertend].
      Noch eine Ergänzung vor der nächsten Unterbrechung. Ich fand Morinth außergewöhnlicher und vielversprechender als die meisten anderen Personen der Geschichte von ME. Die Schreiber waren sonst auch ausgesprochen schlecht darin, Figuren mit echten bösen Seiten zu zeichnen. Der DLC-Protan (?), der das Imperium repräsentieren soll, ist schneller zu einer lächerlichen Karikatur - in Gestalt und Wesen -
      verkommen als das Reich an die Reaper gefallen ist.

      Oh, was hältst du vorübergehend von Joss oder Jass, für dich?

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    38. "Vivi[...]"

      Oh, ihre Knight Enchanter-Nummer kann ziemlich stark sein - auf dem Schlachtfeld ist sie durchaus fähig. Aber ja, sie tut alles, um ihre eigene Position zu schützen. Sie ist machthungrig. Ich denke aber, sie hat schon gewissermaßen Angst vor der Magie. Vielleicht hat sie einen Kontrollzwang.

      "Cassandra wirkt in ihrer Rolle stimmig.[...]"

      Ja. Darum mag ich sie auch mehr als Vivienne. Und nicht nur darum. Sondern weil sie auch mal Fehler zugibt (siehe Party Banter mit Sera) und sich nicht so viel auf ihre adelige Herkunft einbildet, et cetera. Sie ist einfach ein toller Charakter.
      Haha, Aveline mochte ich auch. Sie ist so schön "down to earth". Auch wenn sie sich mit Isabela nicht vertragen hat. Sie war sehr erheiternd. Vor allem die Sache mit Donnic.

      "Er hat weder die nachdenkliche – sinnierende – Art von Sten[...]"

      Nein. Er ist schlicht ein ... genusssüchtiger Opportunist. Er folgt dem, was er gerade bequem findet. Es muss solche Leute auch geben. Dass er das Schicksal seiner Charger dem Inquisitor überlässt, finde ich eher ... mau. Aber gut. Ich mag ihn trotzdem. Schon wegen der Drachenkämpfe und der Szenen in der Taverne.

      "(Ihrer Organisation folgend, ist sie eigentlich Hawke und Varric übel gesonnen.)"

      Das habe ich nicht so verstanden. Sie sagt, sie hätte erst nach dem Helden von Ferelden gesucht, und dann nach Hawke, wegen der Bresche, soweit ich mich erinnere. Es gibt da das Gespräch mit dem Inquisitor, wo sie meint, dass sie ihn nicht hätten zum Anführer machen müssen, wenn sie Hawke oder eben den Helden von Ferelden gefunden hätten (gut, im Endeffekt wäre es sowieso nichts geworden, weil der Inquisitor nun mal den Anker hat ...). Den Kelch mit Varric hatte sie ja nur, weil der ihr nicht verraten hat, wo Hawke ist. Aber auch da gibt sie zu, dass sie Varric vielleicht nicht gefangen nehmen, sondern einfach sagen sollen, was Sache ist.

      "Zu mehr später. Weil du "niedlich" gesagt hast[...]"

      Geht doch.

      "Nett, ich habe anfangs immer einen weiblichen Charakter gespielt."

      Mir ist das Geschlecht der Figur, die ich spiele, grundsätzlich nicht so wichtig, aber ich bin froh, wenn es beide Optionen gibt. In der Regel versuche ich auch beides mal zu spielen.

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    39. "Nachdem weder Jack noch Miranda ein Einsehen hatten, habe ich allerdings einen männlichen Shepard gespielt.[...]"

      Ich habe einmal BroShep gespielt, in ME. War ok. Ich hatte Tali (die Romanze fand ich wesentlich süßer als FemShep/Garrus - immerhin muss man sie nicht mehr oder weniger überreden). Aber einen gutaussehenden BroShep zu bauen ist eine Heidenarbeit. Nicht wie beim Inquisitor.
      Und ich kann keinen homosexuellen Charakter spielen - weder weiblich, noch männlich. Ich finde gut, dass es die Option gibt. So ist für jeden etwas dabei. Wobei ich finde, dass es in Mass Effect schon fast übertrieben ist, denn FemShep (und seit neuestem auch FemRyder) hat mehr Homo- als Heterooptionen. Das hätte man durchaus ausgleichen können. Aber gut, ich will nicht mäkeln.
      Witcher hab ich nie gespielt. Reizt mich auch nicht, von dem, was ich darüber so lese, muss ich sagen.
      Bei der Cassandra-Romanze finde ich das Gedicht so schlimm. Das ähnelt fast Aveline/Donnic. Autsch. Das ist mir zu schmalzig. Ohne dieses Gedicht hätte ich es sicherlich mal in Erwägung gezogen.

      "Du und deine mixed signals."

      Vega ist derjenige mit den mixed Signals ;). Verprügelt habe ich ihn auch. Allerdings spiele ich ansonsten gerne nette Charaktere ^^ Ich habe ihm dann eben erklärt, dass ich nur Spaß mache. Mit BroShep ist der Kerl definitiv entspannter. Ich muss allerdings sagen, dass ich ihn nicht NUR nervig fand. Im Endeffekt mochte ich in Mass Effect jeden Charakter. Sogar Sparatus!

      "Josie habe ich auch gemocht."

      Sie ist auch liebenswert. Immer schön diplomatisch, nicht so bösartig wie Leliana. Das Flirten kann allerdings auch leidenschaftlich sein, wenn man die unteren Optionen am Rad wählt ;)
      Über Javik als Karikatur kann man streiten. Mir tut er leid. Er hat 50.000 Jahre geschlafen, und jetzt ist er ... naja, von Primitiven umgeben :D Er ändert sich zum Besseren, je nachdem, wie man Shepard spielt (ich spiele eben Paragon), und das finde ich gut. Er ist intelligent - so schätze ich ihn zumindest ein - und anpassungsfähig (oder eben nicht, wenn man ihn die Echoscherbe angucken lässt - dann impliziert er, dass er sich umbringen will, weil er mit den Erinnerungen seiner verstorbenen Kameraden nicht weiterleben möchte). Am Ende die Szene, wo er Shepard die Hand gibt (und ihr schlimmstenfalls die Echoscherbe schenkt), finde ich schön. Ich mag ihn, wie gesagt, sehr gerne. Hätte ihn mir durchaus als interessante Romance Option einreden lassen, statt dieser unsäglichen Reporterin zum Beispiel.
      Ja, allerdings finde ich es auch nicht unbedingt nötig, wirklich böse Charaktere für die Party zu erschaffen. Das würde nicht wirklich passen. Eine Paragon-Shepard hat auch schon Probleme mit einem schießwütigen Zaeed, einer rassistischen Ashley und einem Mordin, der eine manchmal eher fragwürdige Moral besitzt (so sehr ich ihn auch mag). Da sind mir "böse" NPCs wie etwa der Unbekannte (eine sehr interessante Figur, wie ich finde) oder Kai Leng lieber.

      "Oh, was hältst du vorübergehend von Joss oder Jass, für dich?"

      Bleiben wir bei S. fürs Erste.

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    40. Mir ist das Geschlecht wichtig. Bestimmte "Seiten" von Jack und Miranda lernt man nur als männlicher Shepard kennen. Und Beziehungen nehmen auch sonst subtil andere Gestalt an (ähnlich für Ethnie und Rasse). Stimmen machen viel für mich aus. (Jacks Sprecherin gibt auch Ada in RE 6, und der Heldin in Fallout 4 ihre Stimme.)

      "Sie ist auch liebenswert. Immer schön diplomatisch, nicht so bösartig wie Leliana. Das Flirten kann allerdings auch leidenschaftlich sein, wenn man die unteren Optionen am Rad wählt ;)"
      Yeah. Das berücksichtige ich bei allen Frauen.

      Übrigens finde ich Lelianas Wandel nicht überzeugend. Die Rolle als Anführerin einer Organisation passt nicht zu ihr. Demgegenüber stört mich Liaras Wandel nicht. Sie war anfangs unbedarft unvollständig. Bei Leliana habe ich ein festeres Wesen gesehen.

      "Haha, Aveline mochte ich auch. Sie ist so schön "down to earth". Auch wenn sie sich mit Isabela nicht vertragen hat. Sie war sehr erheiternd. Vor allem die Sache mit Donnic."
      Die beiden waren wirklich Freundinnen, meinem Eindruck nach. Wobei die Gefechte untereinander einen leicht männlichen Touch hatten, vielleicht beeinflusst das diese meine Deutung, und umgekehrt deine.

      "Bei der Cassandra-Romanze finde ich das Gedicht so schlimm. Das ähnelt fast Aveline/Donnic. Autsch. Das ist mir zu schmalzig. Ohne dieses Gedicht hätte ich es sicherlich mal in Erwägung gezogen."
      Aber sie war sich der ganzen Nummer bewusst, das überzogene war teils ernsthaft, teils Spiel. Sein Vortrag (ich hab die tiefe Stimme gewählt, den Briten (?) nicht gegengeprüft) schien auch nicht sonderlich ernsthaft. Ich vermute, dass es hier gerade an den Fähigkeiten der Schreiber und des Sprechers lag. Schwerer und viel eindrucksvoller wäre es, diese Szene ernsthaft hinzubekommen. Ich denke kaum etwas kann so fesselnd oder lächerlich sein wie ein männlicher Gedichtvortrag

      "Er ändert sich zum Besseren, je nachdem, wie man Shepard spielt (ich spiele eben Paragon)"
      Ich bewege mich meistens in den Grenzen konventioneller Moral, der Weg und die Weise ist aber oft anders, sarkastischer, härter, subversiver. Und ich finde es reizvoll Charaktere mit dunklen Elementen zu integrieren, mit ihnen eine Ordnung zu finden, eine Beziehung. Auch ein Messen von Ideen und Werten liegt darin. -- Ist es eine wirklich böse Wahl, die Golem-Schmiede in DA I nicht zu zerstören? -- Ich habe ursprünglich auch gewählt, dass Asari Flagschiff zerstören zu lassen, und alle Angriffe auf den Reaper zu fokussieren. Hätte der Erfolg gehabt, wäre sämtliches Leben erstmal hops gegangen. Die Entscheidung ist sowohl moralisch als auch militärisch geboten.

      Ashley würde ich übrigens nicht als rassistisch einstufen. Eher als leicht agitiert und "xenophob". Einige Elemente ergeben Sinn; ein militärischer Konflikt ist in dem Stadium nicht unwahrscheinlich gewesen. Oh, sie hat was für Gedichte übrig. -- Ich fange an zu glauben dass du Gedichte hasst, und Figuren danach bewertest.
      Die interessantesten Reaktionen zeigt sie wenn man rau zu ihr ist. Das ist erfrischend. Zudem gebt ein Heer glattgebügelter Pseudohelden auf die Nerven. Was auch weitgehend erklärt, warum ich kaum wahres Interesse an Andromeda habe. Von außen wirkt es durchaus wahrscheinlich, dass EA/Bioware den social justice shark [Hi, S.] gejumped haben. -- Hm. Solas wurde als Böser letztlich ziemlich interessant gezeichnet. Mir hat der abschließende Moment gefallen, mit dem Weltenzerstörer auf einem Schlachtfeld beherrscht zu reden. (Zu deinem rift/Rissmagier -- ich hatte mich davor auf der höchsten Schwierigkeitsstufe durch Horden von Qunari explodiert. Irgendwann lasse ich dir mal ein Video zukommen, womöglich wenn ich einen weiblichen Charakter soweit gespielt habe [dann mit Sera und Cassandra, abgesehen von der Zerstörungsphase].)

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    41. P.S: Oh, was Cassandra anbelangt, S, ich bezog mich nicht auf III, sondern auf II. Hier ist ihre Annahme bis kurz vor Ende, dass Hawke an der Zerstörung von Kirkwall, und an der Rebellion Schuld trägt. Trotzdem sprich sie stark auf Hawkes Verteidigung von Isabela (ein "L"?) an. (Wenn ich mich richtig erinnere, muss man sich die Möglichkeit des Duells erst erwerben.)

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    42. "Mir ist das Geschlecht wichtig [...]"

      Ja, stimmt. Werde ich allerdings nie live sehen (nur in Let's Plays), da ich weder Miranda, noch Jack als Beziehung in Betracht gezogen habe ... Sie hätten nicht zu meinem Shepard gepasst (abgesehen davon kommen sie in ME3 nicht als Party-Mitglieder wieder; also war es auch eine rein praktische Überlegung^^).

      "Übrigens finde ich Lelianas Wandel nicht überzeugend.[...]"

      Hmmm ... ich muss sagen, ich habe DAO nur einmal gespielt (und da ist mir Leliana als Charakter entgangen - ich habe sie versehentlich nicht rekrutiert *schäm*), kann daher nicht sagen, inwiefern sie sich so verändert hat ... ich habe es bisher nicht geschafft, sie zu "erweichen"; das erste Mal weil ich mich nicht spoilern wollte, und das zweite Mal, keine Ahnung warum ... Mir ist sie zu gemein. Wie sie dieser Schwester Natalie die Kehle aufschlitzt, obwohl mein Inqusitor ihr sagt, sie solle es nicht tun. Allgemein ihre Vorliebe, Kehlen aufzuschlitzen. Urgs. Ich hätte sie gerne mal als Göttliche, aber nur wenn sie nicht "hardened" ist.

      "Die beiden waren wirklich Freundinnen, meinem Eindruck nach[...]"

      Höchstens später im Spiel.

      "Ich denke kaum etwas kann so fesselnd oder lächerlich sein wie ein männlicher Gedichtvortrag"

      Stell dir mal eine 2m20 (?) großen Qunari-Magier mit furchterregenden Hörnern dabei vor, wie er ein Gedicht vorträgt (so nett er auch sonst ist) ^^ Vielleicht mache ich es mal, wenn ich einen Elfen spiele *fg*

      "Ich bewege mich meistens in den Grenzen konventioneller Moral, der Weg und die Weise ist aber oft anders, sarkastischer, härter, subversiver."

      Ich habe es versucht, bringe es aber nie wirklich übers Herz. Das muss dann mein Partner machen (so er denn die Spiele spielt, die ich mag). Oder ich gucke es mir auf Youtube an. Meistens wachsen mir die Charaktere in Spielen ans Herz, und ich schaffe es nicht, böse zu ihnen zu sein. Ich wollte in Mass Effect mal die Kollektoren-Basis erhalten, aber als ich dann gelesen habe, dass es kaum Auswirkungen auf ME3 hat, habe ich sie zerstört. Welche Golem-Schmiede? *kopfkratz*
      Das Böseste, was mein Inquisitor getan hat, war wegzuschauen, als Solas diese Magier umgebracht hat, die seinen Geist zum Dämon gemacht haben (manchmal will er es eben allen bloß recht machen).

      "Ashley würde ich übrigens nicht als rassistisch einstufen."

      Auf mich hat sie hin und wieder schon den Eindruck gemacht. Ich habe sie trotzdem sehr gemocht. Sie fiel Virmire nur aus einem Grund ein bisschen öfter zum Opfer als Kaidan: in ME3 ist Kaidan definitiv stärker und nützlicher, als sie *fg* Dabei ist sie mir weniger auf die Nerven gegangen, als Kaidan; wohl aber nur deswegen, weil ich nur einmal einen Kerl gespielt habe. Die völlig aus dem Nichts kommende Eifersuchtsnummer gegenüber Liara fand ich dann doch bescheuerter, als fast alles, was Kaidan zu bieten hat. Öhm, hallo? Ich habe mich nur mit Liara unterhalten - und ich habe mich auch mit Ashley nur unterhalten; eine Unterhaltung bedeutet keine Beziehung O.o
      Xenophob ist sie definitiv auch. Und weniger rassistisch, als Sparatus, der liebe turianische Ratsherr, oder Javik.
      Nein, ich hab nichts gegen Gedichte.

      "social justice shark [Hi, S.] gejumped haben."

      Ach bitte. Und noch mal ach bitte. Wieso? Dann hätten sie für Scott auch so viele Homo-Optionen machen müssen. Frauen tendieren ebenso wie Männer dazu, optisch ansprechende Homosexuelle des anderen Geschlechts erotisch zu finden. Die Fanfiction-Archive quellen auch über vor Dorian/MaleInquisitor.

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    43. "Hm. Solas wurde als Böser letztlich ziemlich interessant gezeichnet."

      Ja, mir auch. Und gleichzeitig habe ich ihn in dem Moment erwürgen wollen, diesen rassistischen, arroganten Arsch. Das ganze Spiel über glaubt man, die Menschen seien an der Sterblichkeit der Elfen schuld, und dann haut er plötzlich raus, dass er den Schleier erschaffen hat und schuld daran ist, und dass er die Welt wie sie jetzt ist ja ach so schrecklich findet, und darum müssen alle sterben. Selbst seine heiligen Elfen. Ich bin sehr gespannt auf das nächste Spiel, und ob man ihn wirklich "redeemen" kann. Zu dem Zeitpunkt war ich das erste Mal traurig darüber, unfähig zu sein, einen böseren Charakter zu spielen, denn ihm hätte ich am liebsten so richtig die Meinung gegeigt. Etwa so: https://www.youtube.com/watch?v=g9MVLhhww0s

      "Oh, was Cassandra anbelangt, S, ich bezog mich nicht auf III, sondern auf II."

      Ja, ich habe es mir schon gedacht. Aber DAI-Cassandra macht es ja wieder wett.
      Hmmmja, so ist es ... Die Standardeinstellung war zumindest bei mir die, dass Isabela gar nicht zurückgekommen ist. Und es gibt auch Leute, die sie dem Arishok übergeben (ich gehöre nicht dazu, obwohl ich es beim Selbst-Kreieren der Welt fast so gemacht hätte, nur um zu sehen, welchen Unterschied es macht; hab mich dann dagegen entschieden).

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    44. "Stell dir mal eine 2m20 (?) großen Qunari-Magier mit furchterregenden Hörnern dabei vor, wie er ein Gedicht vorträgt (so nett er auch sonst ist) ^^ Vielleicht mache ich es mal, wenn ich einen Elfen spiele *fg*"

      Aha. Und von Josephine kamen keine Beschwerden? Da hast du dann seltsamerweise kein Erbarmen. (Jass war übrigens die Kombination von Josie und Cass. Immerhin bist du leicht kess, und ein bisschen Jazz.)

      "Ach bitte. Und noch mal ach bitte. Wieso? Dann hätten sie für Scott auch so viele Homo-Optionen machen müssen. Frauen tendieren ebenso wie Männer dazu, optisch ansprechende Homosexuelle des anderen Geschlechts erotisch zu finden. Die Fanfiction-Archive quellen auch über vor Dorian/MaleInquisitor."

      *Scott*? Okay, das ist zuviel. Das Spiele spiele nicht. Wir könnten das auf statistische Repräsentation fußen. Und da scheint es eine Asymmetrie zu geben, übermäßig viele Minderheiten (Aliens, als rein solche, zählen nicht). Es gibt eine Theorie, mit gewissen Indizien und innerer Geschlossenheit, dass sich auch die seltsamen Animationen (siehe auch "uglification" aus Progressivismus erklären. Das scheint mir ziemlich plausibel, jedenfalls anteilig. Dessen unbenommen habe ich keinen einzigen interessanten Charakter gesehen (mit gewisser Einschränkung für die Blonde). Zugegebenermaßen war ich zwischen Afro-Typ und Pixar-Charakteren (Ryder, Aliens, die Kreuzung aus Liara und Sera, ...) durchaus irgendwie 'what-the-fuck, huh, this-kinda-offends-my-sensibilities, und oh-Jesus' amüsiert.

      Du solltest gelegentlich Liara nachholen. Sie war in der Tat wesentlich anders. Mittlerweile will ich dir gar nicht verraten wie.
      Was hält dich von The Witcher-3 ab, jazzy S?

      (Die "Golem-Schmiede" ist das Teil im Zwergenreich, in dem Zwerge in Steinkolosse verwandelt werden. - Ich habe die Collector-Basis übrigens in Takt gelassen. Erwähnung hat das schon gefunden (Sheen, Illusive Man), war aber nicht sonderlich profund.

      Oh, die Elfenmagierin aus dem Add-On von DAO hat mir gefallen (Attitüde). Anders als die durchgeknallte Tölpelmagier-Keeperin aus DA II. Die war nicht ganz normal.

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    45. "Aha. Und von Josephine kamen keine Beschwerden? Da hast du dann seltsamerweise kein Erbarmen. (Jass war übrigens die Kombination von Josie und Cass. Immerhin bist du leicht kess, und ein bisschen Jazz.)"

      Nö. Da muss man ja nicht so poetisch sein ^^ Da darf man sich mit einem Fatzke kloppen, ihr ein Schiffchen schenken und mit ihr tanzen. Und man darf sich von Leliana eine Predigt anhören.
      Ich weiß. Aber es klingt nach Joss Whedon. Nicht dass ich was gegen ihn habe. S. ist cool.

      "*Scott*? Okay, das ist zuviel. Das Spiele spiele nicht."

      Was hast du gegen "Scott"? :D

      "Wir könnten das auf statistische Repräsentation fußen [...]"

      Ich weiß nicht, ob es so sehr "Uglification" ist, die die Leute ihnen hier vorwerfen, als vielmehr die technische Unmöglichkeit, diese Gesichter perfekt darzustellen. Sie sind jetzt realistischer, um Vergleich zu vorher, auch schon im Vergleich zu Inquisition, aber eben noch nicht perfekt. Die Gesichtsbewegungen sehen immer noch irgendwie hölzern aus. Die Lippen verschwinden während des Sprechens, wenn sie zu dünn sind. Und uncanny valley sowieso. Ich sehe den Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Charakteren hinsichtlich Attraktivität auch nicht. Mir kommen alle gleich hölzern vor. Der Ryder-Kerl soll ja ach so ein hübsches Model sein - ich finde, er sieht ganz normal aus, und dem echten Kerl nicht ähnlicher, als Sara Ryder ihrem Face-Model. Bei den weiblichen Charakteren beziehen sich die Kläger gerne auf ganz gewisse Einstellungen, von denen dann Fotos im Netz kursieren. Wenn ihre Gesichter ruhig sind (sie nicht sprechen oder das Gesicht verziehen), sind sie eigentlich ganz hübsch, soweit ich das beurteilen kann. Und so kindisch, dass man wegen eines Haarschnitts (die Blonde) heulen muss ... das ist für mich unverstellbar. Ich mag an Männern langes Haar. Kurzes finde ich persönlich unattraktiv. In Inquisition hat nur der Inquisitor langes Haar, wenn man will. Gehe ich darum heulen? Nein, ich spiele einen Kerl mit langen Haaren. Wenn auch nur mit Hipster-Bun, aber immerhin.

      "Du solltest gelegentlich Liara nachholen."

      Eine Romanze mit Liara? Ich weiß nicht ... ich finde Asari irgendwie gruselig, und die Vorstellung, dass sie 6,6-mal länger leben, als Menschen (ich als Mensch wäre zu neidisch auf sie). Und die Sache, dass alles auf zwei Beinen sie attraktiv findet. Aber ich werde mir sicher mal die Szenen ansehen.

      "Was hält dich von The Witcher-3 ab, jazzy S?"

      Der Kerl ist eine Mary Sue. Und die Geschichte spricht mich nicht an.

      "(Die "Golem-Schmiede" ist das Teil im Zwergenreich, in dem Zwerge in Steinkolosse verwandelt werden. - Ich habe die Collector-Basis übrigens in Takt gelassen. Erwähnung hat das schon gefunden (Sheen, Illusive Man), war aber nicht sonderlich profund."

      Oh. Ich hab den Titanen da unten zwar besiegt (was für ein Scheißkerl), aber die Golem-Schmiede hab ich nicht gefunden - wahrscheinlich fehlten mir da ein paar Zahnräder ...
      Ich fand es schon so witzig, wie man den Unbekannten einfach wegdrückt, während er noch labert, dass ich das Teil nie erhalten würde *fg*

      "Oh, die Elfenmagierin aus dem Add-On von DAO hat mir gefallen (Attitüde). Anders als die durchgeknallte Tölpelmagier-Keeperin aus DA II. Die war nicht ganz normal."

      Das hab ich nicht gespielt ... Muss ich mir wohl mal kaufen - allerdings geht das ja auf den neuen Konsolen nicht, oder?

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    46. Vergib den Mangel an Präzision, Freundin männlicher Haartracht. Ich meinte nicht "Liara", sondern Leliana, in Origins. (Liara finde ich relativ langweilig.) Da war übrigens auch besagte Schmiede. (Ich bezweifle, dass der DLC-Golem-Charakter "Shale" hieß, aber vll. war sie etwas schal.)

      Josephine. Nicht Josie. Duell. Nicht Gekloppe. (Wobei der Kerl in dem Schrank beim Treffen mit dem Assassinen-Vertreter nett war.)

      DA II ist meines Wissens nicht neu digital aufgelegt worden, was bedeutet, dass es nicht auf PS4 spielbar ist. Allerdings könnte es mittlerweile im Rahmen des backwards-compatibility Programms auf Xbox One laufen, und dürfte das jedenfalls künftig.

      Aus Zeit-und Raumgründen, sowie der Vermeidung von Spoilern halber male ich dir keine komplexere Szenerie für The Witcher 3, D. Du könntest aber einen Blick hierauf werfen: https://www.youtube.com/watch?v=_dq6Tfs1VzA

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    47. "Vergib den Mangel an Präzision, Freundin männlicher Haartracht. Ich meinte nicht "Liara", sondern Leliana, in Origins. (Liara finde ich relativ langweilig.) Da war übrigens auch besagte Schmiede. (Ich bezweifle, dass der DLC-Golem-Charakter "Shale" hieß, aber vll. war sie etwas schal.)"

      Ach so. Nein, ich denke nicht, dass ich Origins noch mal spiele ... ich weiß, die meisten DA-Fans werden aufschreien, aber ich fand das Einser nicht so gut, wie alle taten ... Mir ist Alistair auf die Nerven gegangen, ich hasste es, dass der eigene Charakter nicht reden kann, und so weiter, und so fort. Vielleicht hätte ich es besser gefunden, wenn ich das Zweier nicht vor dem Einser gespielt hätte. Shale hatte ich in der Party. An die Schmiede kann ich mich immer noch nicht erinnern. So wie irgendwie alles von dem Spiel recht schnell verblasst ist. Mir ist nur Sten als interessanter, wenn auch verschrobener Charakter in Erinnerung geblieben.

      "Josephine. Nicht Josie. Duell. Nicht Gekloppe. (Wobei der Kerl in dem Schrank beim Treffen mit dem Assassinen-Vertreter nett war.)"

      Leliana nennt sie auch so. Ich schätze, mein Inquisitor ebenso. Und das war ein Gekloppe. Was für ein feiger Penner, dieser Gegner. Erwartet, dass ein Magier gegen ihn mit einem Schwert kämpft. Aber immerhin war er ein guter Verlierer.

      "DA II ist meines Wissens nicht neu digital aufgelegt worden, was bedeutet, dass es nicht auf PS4 spielbar ist. Allerdings könnte es mittlerweile im Rahmen des backwards-compatibility Programms auf Xbox One laufen, und dürfte das jedenfalls künftig."

      Dann werde ich mal warten.

      "Aus Zeit-und Raumgründen, sowie der Vermeidung von Spoilern halber male ich dir keine komplexere Szenerie für The Witcher 3, D. Du könntest aber einen Blick hierauf werfen: https://www.youtube.com/watch?v=_dq6Tfs1VzA"

      Uah, ne. Das bestätigt mir meine Abneigung noch ;)

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    48. "Ach so. Nein, ich denke nicht, dass ich Origins noch mal spiele ... ich weiß, die meisten DA-Fans werden aufschreien, aber ich fand das Einser nicht so gut, wie alle taten ... Mir ist Alistair auf die Nerven gegangen, ich hasste es, dass der eigene Charakter nicht reden kann, und so weiter, und so fort."

      Ich stimme dir zu. Der erste Teil hat ein paar gute Elemente, Dafür aber eine extreme Zahl an Stunden derer es bedarf um da jeweils hinzugelangen. (Persönlich wollte ich den Antiva (hehe Antifa -- ist mir noch nicht aufgefallen) -Elf dazu bringen Alistair in einem Selbstmord Pakt zu töten. Hat bisher nicht funktioniert.

      "Mir ist nur Sten als interessanter, wenn auch verschrobener Charakter in Erinnerung geblieben."
      Das hättest du auch vorher sagen können, S.

      "Uah, ne. Das bestätigt mir meine Abneigung noch ;)"

      Ich werde dir jeden Monat ein Teil vorlegen. Spätestens in fünf Jahren spielst du das.

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    49. "Ich stimme dir zu. Der erste Teil hat ein paar gute Elemente, Dafür aber eine extreme Zahl an Stunden derer es bedarf um da jeweils hinzugelangen. (Persönlich wollte ich den Antiva (hehe Antifa -- ist mir noch nicht aufgefallen) -Elf dazu bringen Alistair in einem Selbstmord Pakt zu töten. Hat bisher nicht funktioniert."

      Kann man ihn nicht exekutieren? Irgendwas war da noch, irgendwas mit Loghain. Den man nicht mal verschonen darf, ohne dass der Idiot abzieht, wie eine beleidigte Leberwurst. Ich meine, ich habe es nicht gemacht, ich habe ihn nicht exekutieren lassen. Habe ihn aber in DA:I mit Freuden im Nichts versauern lassen ...

      "Ich werde dir jeden Monat ein Teil vorlegen. Spätestens in fünf Jahren spielst du das."

      Bitte nicht :D

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    50. "Kann man ihn nicht exekutieren? Irgendwas war da noch, irgendwas mit Loghain. Den man nicht mal verschonen darf, ohne dass der Idiot abzieht, wie eine beleidigte Leberwurst. Ich meine, ich habe es nicht gemacht, ich habe ihn nicht exekutieren lassen. Habe ihn aber in DA:I mit Freuden im Nichts versauern lassen ..."

      Exekutieren geht, ich bin mir sehr sicher, leider nicht. Ich hab mit Morrigan ein Dämonenbaby gezeugt, dann Anora (Loghains Tochter -- Punkte für dein Rechtschreibgedächtnis) geheiratet, Loghain zum Warden gemacht, und Alistair ins Exil oder so geschickt (er taucht dann in der Taverne in DA II wieder auf, betrunken und ziemlich unterhaltsam neben der Spur). -- Ich kann eher die weibliche Begeisterung für Statham nachvollziehen, als die für Alistair. (Übrigens war der "Lösungsweg" ziemlich geschlechtsabhängig -- und irgendwie auch leicht -geleitet.)

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  3. Die Wikipedia liefert auch die Information, dass "Neurotypische" eigentlich eine Bezeichnung für "Nicht-Autisten" ist.
    Hast du diese - IMHO wesentliche - Info absichtlich unterschlagen, Miria, oder erschien es dir nicht so wichtig?

    Da gibt es auf einer Aspergerseite Online-Tests für den systematisierenden une emotionalen Quotienten.
    http://www.aspergia.de/index.php?cat=Tests&page=SQ-Test
    http://www.aspergia.de/index.php?cat=Tests&page=EQ-Test
    Es würde mich interessieren, welche Werte du erreichst. Wenn du mal Zeit und Lust hast, kannst du die Tests ja durchführen. Ich würde mich freuen, wenn du deine Ergebnisse teilst.

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    1. @breakpoint:
      "Die Wikipedia liefert auch die Information, dass "Neurotypische" eigentlich eine Bezeichnung für "Nicht-Autisten" ist.
      Hast du diese - IMHO wesentliche - Info absichtlich unterschlagen, Miria, oder erschien es dir nicht so wichtig?"

      Ja, ich habe diese Info absichtlich unterschlagen. ;)
      Es gibt eben haufenweise Vorurteile gegenüber Autisten, dass ich die ganze Sache anders angehen wollte: Zunächst Unterschiede und Eigenarten von mir erklären - versuchen, verstanden und akzeptiert zu werden (auch wenn das dennoch nicht so einfach ist, wie ich jetzt gemerkt habe).

      Das Problem ist, wenn man sagt, das man Asperger Autist ist, verbinden Leute damit auch Dinge, die nichts damit zu tun haben (da Autist natürlich auch ein breites Spektrum ist und schnell verwechselt/vermischt wird).

      Ich kenne besagte Test und haufenweise andere, die sind aber alle natürlich nicht eindeutig - ich weiß auch nicht, welche Punkte ich da erreichen würde und habe momentan auch keine Lust, das auszuprobieren.
      Aber ja, ich bin Asperger Autistin (ohne online Tests, aber mit Diagnose)

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    2. "Ja, ich habe diese Info absichtlich unterschlagen. ;)"

      Oh, Jesus fucking Christ. Glaubst du ernsthaft die Leute denken hier nicht an Autismus und Aspergers? Falls es dir nicht aufgefallen ist, die Welt der Neurotypischen (hätte ich Potter mit Aufmerksamkeit gelesen - es war nur die Kelch-Nummer - würde ich jetzt irgendeinen Magier-
      Nichtmagiervergleich ziehen*) mit den Begriffen und der Problematik annähernd saturiert ist? Mehr noch, Leute die dauerhaft deine Sache lesen können wohl kaum gänzlich "normal" sein (herauszufinden, ob das abwertend ist überlasse ich dir). Self-selection, babe.

      *Oh. Habe Potter nicht gelesen. Bin neurountypisch.


      P.S.:

      Danke für die Frage, Anne. Mir war gar nicht bewusst, dass hier so eine Scharade läuft. The emperor has autism.

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    3. @Stephan:
      "Glaubst du ernsthaft die Leute denken hier nicht an Autismus und Aspergers?"

      Ich hatte die Leute schon so intelligent gehalten, beim Begriff "neurotypisch" darauf zu kommen. Aber die Beschäftigung mit dem Thema hier auf dem Blog hat ja schon vor Monaten angefangen, wo ich nicht so eindeutiges geschrieben habe. ;)

      "Mehr noch, Leute die dauerhaft deine Sache lesen können wohl kaum gänzlich "normal" sein (herauszufinden, ob das abwertend ist überlasse ich dir). Self-selection, babe."

      Empfindest du dich und die anderen Kommentatoren hier nicht als normal?
      Und nach Prinzessin jetzt auch noch "babe"?

      "Danke für die Frage, Anne. Mir war gar nicht bewusst, dass hier so eine Scharade läuft. The emperor has autism."

      Wie du siehst, bist du wohl doch nicht von allein darauf gekommen ;)

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    4. "Wie du siehst, bist du wohl doch nicht von allein darauf gekommen ;)"

      Amüsant. "The emperor has autism." Vergleiche den Spruch "The emperor has no clothes." Hier war es schlicht so offensichtlich, dass du keine Kleider anhast (also "Autismus hast"), dass keiner auf die Idee kam, das noch extra sagen zu müssen. Die "Neurotypischen" waren also deinem Eindruck von ihnen weit überlegen. Das ist auch ein Problem von dir. Du scheinst zu glauben, dass du "die anderen" verstehst, sie nur dich nicht verstehen. Das ist epistemologisch Arroganz, bzw. Lächerlichkeit. Und es ist kaum verwunderlich, dass du Leuten damit auf die Nerven gehst. Du scheinst es auch nicht zu lernen -- den wieder meinst du ich hätte "deinen Autismus" erst mit Anne's (Anne mag Apostroph) Frage bemerkt. Falsch. Was Anne's Frage offenbart hat, ist dass du dich im Irrtum über die positiven Kenntnisse und Fähigkeiten anderer befunden hast, glaubtest dein Autismus sei Ihnen verborgen. Insofern habe ich offensichtlich dich überschätzt, wo du tatsächlich ignorant warst.


      "Empfindest du dich und die anderen Kommentatoren hier nicht als normal?
      Und nach Prinzessin jetzt auch noch "babe"?"

      Die meisten entsprechen nicht gerade dem Durchschnitt. Ich auch nicht. Dessen bin ich mir für meine Person nach zahlreichen Debatten gewahr.

      Ich denke ich nutze "babe" gerade als Ankerpunkt um mir deiner charmanten Züge bewusst zu bleiben, während du mich nervst. Prinzessin. (Ich jetzt gerade noch so am Gebrauch von "Süße" vorbeigeschrammt.)

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    5. @Stephan:
      "Amüsant. "The emperor has autism." Vergleiche den Spruch "The emperor has no clothes." Hier war es schlicht so offensichtlich, dass du keine Kleider anhast (also "Autismus hast"), dass keiner auf die Idee kam, das noch extra sagen zu müssen."

      Hier läuft wohl schon wieder ein klassisches "Aneinander-Vorbeirreden" ;), ich weiß sehr genau, unter welchem Beitrag du den Bezug zum ersten mal hergestellt hast und habe deine Anspielung durchaus verstanden. Nur weil ich Autistin bin, bin ich nicht dumm oder verstehe auf einmal Ironie nicht mehr... (du vielleicht?)

      "Die "Neurotypischen" waren also deinem Eindruck von ihnen weit überlegen."

      Da täuschst du dich.

      "Das ist auch ein Problem von dir. Du scheinst zu glauben, dass du "die anderen" verstehst, sie nur dich nicht verstehen."

      Wo habe ich behauptet, dass ich die anderen verstehe? Im Gegenteil, die ersten Artikel, die auf das Thema anspielten, da habe ich mich genau mit dem Problem befasst, dass ich die anderen eben nicht verstehe:

      https://nur-miria.blogspot.it/2016/09/ich-verstehe-andere-menschen-nicht.html

      https://nur-miria.blogspot.it/2016/09/wrong-planet.html

      (unter einem der Artikel hast du auch wie ich schrieb das erste mal den autistischen Bezug hergestellt ;) )

      "Du scheinst es auch nicht zu lernen -- den wieder meinst du ich hätte "deinen Autismus" erst mit Anne's (Anne mag Apostroph) Frage bemerkt. Falsch. Was Anne's Frage offenbart hat, ist dass du dich im Irrtum über die positiven Kenntnisse und Fähigkeiten anderer befunden hast, glaubtest dein Autismus sei Ihnen verborgen. Insofern habe ich offensichtlich dich überschätzt, wo du tatsächlich ignorant warst."

      Wenn du das tatsächlich wirklich denkst, würde ich eher sagen "unterschätzt" ;)

      "Die meisten entsprechen nicht gerade dem Durchschnitt. Ich auch nicht. Dessen bin ich mir für meine Person nach zahlreichen Debatten gewahr."

      Könntest du das näher erläutern?

      "Ich denke ich nutze "babe" gerade als Ankerpunkt um mir deiner charmanten Züge bewusst zu bleiben, während du mich nervst."

      Aber anscheinend nerve ich dich, weil du mich in dem Punkt falsch verstanden und daraufhin falsch eingeschätzt hast ;)



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    6. Jesus.

      Bist du davon ausgegangen, dass die Leute dich für autistisch halten, oder bist du davon ausgegangen, dass sie dich für nicht autistisch halten?

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    7. @Stephan:
      "Jesus."

      Da war mir Prinzessin oder Babe doch tatsächlich lieber ;)

      "Bist du davon ausgegangen, dass die Leute dich für autistisch halten, oder bist du davon ausgegangen, dass sie dich für nicht autistisch halten?"

      Kein allgemeines "die Leute", sondern: Bei dir bin ich davon ausgegangen, dass du (wie auch beschrieben) schon recht früh einen entsprechenden Verdacht hattest.
      Bei den anderen Kommentatoren unterschiedlich - bei manchen habe ich mir aber darüber konkret keine Gedanken gemacht.

      Ich bin davon ausgegangen, dass es spätestens, nachdem ich bereits unter dem vorletzten Post diese Satire erwähnt habe, eigentlich klar ist...

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    8. "Da war mir Prinzessin oder Babe doch tatsächlich lieber ;)"

      Aw. -- Fühlst du dich genötigt, Smileys zu verwenden, um good will zu erzeugen, oder hast du auch selbst Freude daran? Mir würde es nicht gefallen, wenn du es aus Notwendigkeit tätest.

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    9. @Stephan:

      Wieso gehst du eigentlich mehr auf meine Smileys ein als auf den Inhalt?

      Und wie du mittlerweile wissen solltest: So leicht fühle ich mich sicher genötigt, irgendwas zu tun. Ich mag Smileys!

      ;) :) ;P :D

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    10. "Wieso gehst du eigentlich mehr auf meine Smileys ein als auf den Inhalt?"

      Zwei Gründe (könnten mehr werden, ich editiere das nicht):

      1. Um zu sehen wie wichtig dir der Inhalt, bzw. ein Eingehen ist.
      2. Es ist für mich von Bedeutung, dass du dich gut fühlst. Ich vermeide selbst Smileys, mag sie aber bei bestimmten anderen.
      3. Es mag sein, dass du dich nicht leicht genötigt fühlst. Allerdings ist es möglich, dass es dich verzweifeln lässt, wenn du nicht verstanden/angenommen wirst, und dass du dem mit Smileys begegnest. (Darauf dass Smileys allgemein auf Wahnsinn hinweisen, stelle ich hier nicht ab.)
      4. Gut, Prinzessin.
      5. Auf was soll ich am liebsten eingehen?

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    11. @Stephan:

      "1. Um zu sehen wie wichtig dir der Inhalt, bzw. ein Eingehen ist."

      Aber genau darum geht es doch in einer Diskussion - dementsprechend sehr wichtig!

      "2. Es ist für mich von Bedeutung, dass du dich gut fühlst. Ich vermeide selbst Smileys, mag sie aber bei bestimmten anderen."

      Wieso interessiert es dich, wie ich mich fühle? Wir kennen uns doch nicht.

      "5. Auf was soll ich am liebsten eingehen?"

      Beginn doch einfach damit, auf den Kommentar einzugehen, den ich um 19.23 schrieb. Ab da hast du dich nämlich nicht mehr auf Inhalt konzentriert.

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    12. "Wieso interessiert es dich, wie ich mich fühle? Wir kennen uns doch nicht. " Mit wem rede ich denn?

      An Inhalt gibt es noch die Frage des Durchschnitts. Wenn deine Kommunikation mit durchschnittlichen Menschen schwierig ist, und deine Themenwahl von deiner Andersartigkeit bestimmt ist, scheint es ziemlich wahrscheinlich, dass Menschen die sich länger mit dir befassen nicht durchschnittlich sind.

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    13. @Stephan:
      "Mit wem rede ich denn?"

      Ja mit mir, Miria. Aber was genau willst du da mit jetzt sagen?

      "An Inhalt gibt es noch die Frage des Durchschnitts. Wenn deine Kommunikation mit durchschnittlichen Menschen schwierig ist, und deine Themenwahl von deiner Andersartigkeit bestimmt ist, scheint es ziemlich wahrscheinlich, dass Menschen die sich länger mit dir befassen nicht durchschnittlich sind."

      Ich bin mir nicht sicher, ob meine Themanwahl komplett von der Anderssartigkeit bestimmt ist. Würde das eigentlich sogar eher verneinen...
      Allerdings immer noch recht wenig Inhalt.

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    14. "Ja mit mir, Miria. Aber was genau willst du da mit jetzt sagen?"

      Was du sagst ist Ausdruck deines Wesens. Sicherlich gibt es eine gewisse Rückbindung zwischen dem Gefallen an Gedanken, Werten, Aussagen, und der Person die sie zum Ausdruck bringt, derer sie Teil sind. Du hast zwar keinen wahrnehmbaren Körper, aber vieles andere ist wahrnehmbar. Wenn mir gefällt wer du bist, scheint es folgerichtig Gefallen daran zu finden, dass es dir gut geht. Bedarf das weiterer Ausführung?

      "Allerdings immer noch recht wenig Inhalt." Bitch*.

      *Das bedarf weiterer Ausführung.

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    15. @Stephan:
      "Wenn mir gefällt wer du bist, scheint es folgerichtig Gefallen daran zu finden, dass es dir gut geht. Bedarf das weiterer Ausführung?"

      Nein, passt. Du hegst also Sympathien für mich...

      "*Das bedarf weiterer Ausführung."

      Ohja...

      Und einiges anderes ebenso

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