Sonntag, 25. August 2013

Meine Sprache, Meine Symbole

Immer wieder kommt bei bestimmten Worten das Argument, mit dir brauche ich gar nicht diskutieren, das ist Nazivokabular. Ein Beispiel dafür ist „Gutmensch“. Auch ich nutzte dieses Wort und ich will mir doch nicht von irgendwelchen rechtsradikalen Spinnern meine Worte meine Sprache oder Symbole wegnehmen lassen. Selbst das schöne und positive Wort „Heimat“ wird teilweise schon in diese Ecke gedrückt.
Noch nie haben Nationalsozialisten, Neonazis oder rechtsradikale wirklich viele eigene Worte oder Symbole gehabt. Sie waren immer schon groß darin, andere Dinge umzudeuten und diesen damit einen negativen Geschmack zu geben.
Selbst das eindeutigste Zeichen, das Hakenkreuz, ist abgekupfert von der Swastika, eigentlich ein positives Symbol, ein Glückssymbol. Heute kennt man dieses Symbol kaum noch und immer wenn man irgendwo nur ein Symbol sieht, was einen Hauch Ähnlichkeit hat, gibt es einen Aufschrei, das sei doch ein Hakenkreuz.
Weitere Symbole, die in der Neonaziszene verwendet werden sind entwendet von den Germanen oder Kelten. Dies liegt darin begründet, dass dort angeblich das Ideal des arischen und starken Mannes zu finden ist. Beispiele für hieraus geklaute Symbole sind: das Keltenkreuz, die Triskele oder verschiedene Runen  (häufig in leicht abgewandelter Form).


Diese Symbole haben ursprünglich noch ganz andere Bedeutungen. So steht die Triskele beispielsweise für die Dreieinigkeit Gottes oder verschiedene andere Dreierkonstellationen, wobei die „magische Zahl“ drei auch in der keltischen Mythologie (in der die Triskele auch ein verbreitetes Symbol war) eine große Rolle spielte. Außerdem wird sie in der BDSM Szene ebenfalls verwendet.
Auch sehr schade ist es meiner Meinung nach, dass das Lied der Deutschen von Hoffmann von Fallersleben durch seine Verwendung im Nationalsozialismus einen so negativen Ruf hat. Dort wurde bei wichtigen Anlässen nur die erste Strophe gesungen, gefolgt von der Parteihymne der NSDAP. In der ersten Strophe des Liedes heißt es:

Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt,
Wenn es stets zu Schutz und Trutze
Brüderlich zusammenhält,
Von der Maas bis an die Memel,
Von der Etsch bis an den Belt –
Deutschland, Deutschland über alles,
Über alles in der Welt!

Intention des ursprünglichen Liedes war es nicht, das Land Deutschland irgendwie höherwertiger zu betrachten als andere Länder. So wird diese Strophe allerdings heute und auch in der Zeit des Nationalsozialismus gedeutet. Daher wird als unsere heutige Nationalhymne auch nur noch die letzte Strophe gesungen. Es gibt sogar Menschen, die der Meinung sind, die anderen Strophen seien verboten, was aber Quatsch ist - sie sind nur nicht mehr Teil der aktuellen Nationalhymne.
Ursprünglich stand aber auch die erste Strophe für den Zusammenhalt und die Einigkeit der unterschiedlichen deutschen Völker (das Lied entstand 1841), die dortigen genannten Grenzen sind die, die das Gebiet deutscher bzw. deutschsprachiger Völker umfassen.
Es war also ein Lied, eine Strophe, die zu Frieden und Zusammenhalt aufrief. Und auch hier wurde der Sinn von den Nazis völlig ins Gegenteil verkehrt. Hauptsächlich bekannt ist wieder nicht die ursprüngliche Bedeutung.

Ich finde es schade, dass viele Menschen dem dritten Reich, Adolf Hitler und irgendwelchen rechtsradikalen Idioten heute noch so viel Macht einräumen. Dass man aufpassen muss, was man sagt, welche Worte oder Symbole man verwendet. Wehe, dies oder jenes wurde von den Nazis verwendet. Ein großes Problem bleibt: Hitler und die Nationalsozialisten haben deutsch gesprochen. Es wird also fast gar nicht möglich sein, keine Worte zu verwenden, die auch Hitler mal verwendet hat. Und ich will es einfach nicht einsehen, warum diese bescheuerten Gestalten noch heutzutage so viel Macht haben sollten!
Ich werde weiterhin Worte und Symbole nutzen, die auch die bösen Nazis nutzen und nutzten und wenn jemand deswegen meint, mich - ohne nähere Informationen - in diese Schublade stecken zu müssen: Pech gehabt!

Übrigens bei uns im Ort gibt es einen Heimatverein, ein Heimatmuseum, eine Tanz- und Trachtengruppe und ich hatte Heimatkunde in der Schule - und das ist auch gut so!

Montag, 19. August 2013

Wahlkampf: Inhalte überwinden!


Es hängen die ersten Wahlplakate der großen Parteien. Viele Hauptstraßen und Fußgängerzonen sind zuplakatiert. Allerdings habe ich leider bisher wenig Inhalt auf den Plakaten gesehen.
Das ganze ist meiner Meinung nach eine riesige Geldverschwendung. Anders sähe das aus, wenn die Plakate wenigstens Aussagen hätten und Forderungen der einzelnen Parteien darstellen würden. Aber was man sieht sind zu über 90% nur Floskeln. Allgemeine Dinge, die jeder so sieht. Nach dem Motto: „Wir sind gegen Armut, gegen zu hohe Energiekosten und für die Menschen.“ Das könnte auf einem typischen Wahlplakat stehen und das Logo der Partei wäre beliebig austauschbar.
Ich habe die Plakate der größeren Parteien gesehen: Grüne, SPD, CDU, FDP und die LINKE. Wirklichen konkreten Inhalt gab es auf insgesamt vier Plakaten. Sehr schade, wenn ich ca. die zehnfache Anzahl an Plakaten an den Straßen hängt. Die Plakate, die tatsächlich Inhalt enthielten stammen von der FDP und von der Partei die LINKE. Inhalt war in etwa (an den genauen Wortlaut kann ich mich nicht mehr erinnern):

Die LINKE:
-          Mindestrente von 1050€
-          Mindestlohn von 10€

FDP
-          Gymnasium erhalten
-          Kein Nationalpark (möglicherweise regional begrenzt)

Von den anderen Gruppierungen gab es auf den Plakaten selbst keinen Inhalt. Natürlich gibt es noch die Wahlprogramme mit Hilfe deren man sich informieren kann über die verschiedenen Parteien. Aber ist das etwa die Taktik der Politiker: Unsere Plakate sind so scheiße, da werdet ihr gezwungen in unsere Programme zu gucken!
Und glaubt wirklich einer, dass die Leute aufgrund dieser nichtssagenden Plakate das auch tun? Leute, die sich die Programme angucken, um sich zu entscheiden tun dies auch ohne Plakate und der Rest wird so bestimmt nicht überzeugt.
Wäre es nicht mal eine tolle Aktion einer Partei, die Anzahl der Wahlplakate erheblich zu minimieren und das gesparte Geld für etwas Gutes zu spenden? So könnte man vermutlich mehr Wähler gewinnen als mit den momentan nichtssagenden Plakaten.

Falls es doch noch mehr Inhalte gibt, wäre ich für Hinweise dankbar. So und ich weiß übrigens noch nicht, was ich dieses Jahr wählen werde, auch dazu gerne Emfehlungen ;)

Mittwoch, 14. August 2013

Kein Recht auf koedukativen Unterricht

Bisher bin ich davon ausgegangen, dass koedukativer Unterricht in öffentlichen Schulen innerhalb Deutschlands die Regel ist. Für den Großteil des Unterrichts trifft dies wohl auch zu. Allerdings trennen viele Berliner Schulen die Schüler im Sportunterricht nach dem Geschlecht.
Begründungen dafür sind unter anderem:

-   aufgrund der unterschiedlichen körperlichen Leistungsfähigkeit müssen andere Bewegungsabläufe gelernt werden
-          Unterschiedliche Bewertungskriterien was die Leistungsfähigkeit angeht
-          Sexuelle Anzüglichkeiten sollen aus dem Unterricht herausgehalten werden.

Teilweise werden dann auch unterschiedliche Sportarten unterrichtet und so ist es Mädchen nicht immer möglich beispielsweise Fußball zu spielen während den Jungen zeitgleich Turnen versagt bleibt.
Den Sinn dahinter sehe ich nicht. Es gibt durchaus Jungen, die eher schmächtig sind und Mädchen die ziemlich kräftig und leistungsstark sind. Natürlich kann eine unterschiedliche körperliche Stärke in die Bewertungen einfließen, aber das ist doch auch möglich, wenn alle gemeinsam Sport machen!
Was das Argument der sexuellen Anzüglichkeiten angeht, so sehe ich keinen Unterschied zu anderen Fächern. Warum sollte es den Mathematikunterricht nicht stören, wenn ein pubertierender Junge eine dumme Bemerkung zum Ausschnitt eines Mädchens macht!? Wieso soll der Sportunterricht quasi in einer Art Reservat stattfinden, in dem es keine Konfrontation mit dem anderen Geschlecht gibt?
Vielleicht ist das Interesse von Jungs und Mädchen auf unterschiedliche Sportarten wirklich unterschiedlich groß und im Schnitt wollen wirklich mehr Jungen Fußball spielen als Mädchen, aber warum sollte es deshalb den Mädchen, die Spaß an Fußball haben verboten werden, im Sportunterricht daran teilzunehmen.

Eine Familie hat nun dagegen geklagt, dass ihre Kinder von bestimmten Dingen beim Sportunterricht ausgeschlossen werden, da sie das falsche Geschlecht haben. Leider haben sie in erster Instanz verloren. Aber es wird Beschwerde eingelegt. Und ich hoffe, dass sie Recht bekommen.

Auch ein Problem ist, dass diese Art des Unterrichts nicht kommuniziert wird nach außen. Ich könnte mir als Mutter nicht im Voraus sicher sein, dass mein Kind nicht durch sein Geschlecht von bestimmten Dingen ausgeschlossen wird. Das würde ich für mein Kind nicht wollen. Denn wichtiger ist meiner Meinung nach das Individuum statt nach irgendwelchen Gruppenkriterien zu urteilen.
Eine Trennung nach Geschlechtern wäre doch viel mehr nur ein Rückschritt als alles andere!

Sonntag, 11. August 2013

Charakterschwäche

„Dick sein zeigt eine Charakterschwäche, nämlich mangelnde Selbstdisziplin.“
So ähnlich lautete letztens der Kommentar unter dem Post einer Plus-Size Bloggerin. Diese antwortete darauf ziemlich gut und vernünftig.
Ich habe den Eindruck, dass die Person, die den obigen Kommentar schrieb ein Problem mit ihrem eigenen Körper hat und das dann wohl auch auf andere projizieren muss. Mal wieder jemand, der meint besser zu wissen, was für andere gut ist bzw. den eigenen Lebensweg auch als das einzig Wahre und Richtige für andere Menschen sieht. In dem eigentlich langen Kommentar erklärte besagte Person auch noch, dass sie selbst bereits abgenommen hat und dabei ist und andere eben nur nicht genug Selbstdisziplin haben.
Ok, vielleicht reagiere ich auch ein wenig allergisch bei Worten wie Selbstdisziplin und Kontrolle im Zusammenhang mit Gewicht. In der Vergangenheit waren es genau solche Worte die immer wieder von Menschen genutzt wurden, um kranke Verhaltensweisen zu rechtfertigen, durch die sie versuchten ihr Gewicht zu „kontrollieren“. Menschen die in Kliniken landeten, künstlich ernährt werden mussten oder auf offener Straße aufgrund von Unterernährung zusammenbrachen. Daher wecken gerade diese Worte bestimmte Assoziationen in mir, die vermutlich nichts mit der Kommentatorin zu tun haben.
Ich glaube, dass solche Menschen ganz andere Probleme haben als ihr Gewicht. Und wenn andere Probleme einem über den Kopf wachsen, man diese nicht mehr kontrollieren kann, dann ist das Gewicht das einzige, worauf man noch Einfluss hat und was sich kontrollieren lässt. Diese „Selbstdisziplin“ macht solche Personen stolz und wertet sie vor ihrem eigenen Inneren auf. Immer wenn sie dann anderen dicken Menschen begegnen weckt das dieses Gefühl in ihnen, dieses erhabene Gefühl: „Ich habe diese Selbstdisziplin und nehme ab, diese anderen dicken Menschen nicht. Ich bin was besseres, das muss ich denen jetzt erstmal unter die Nase reiben.“
Und sie können es dann nicht akzeptieren, dass andere Menschen vielleicht gar kein Interesse daran haben abzunehmen. Dass andere Menschen glücklich sind auch wenn sie dick sind. Andere Menschen sind einfach so glücklich und erfreuen sich des Lebens während besagte Person hart arbeiten muss, um selbst glücklicher zu werden (viel Sport, wenig essen).  Das weckt vielleicht auch gleichzeitig ein wenig Neid.
Ja, verdammt noch mal, ich bin wohl das, was allgemein als dick bezeichnet wird und ich bin ziemlich glücklich so. Ich brauche keine Empfehlungen abzunehmen oder irgendwelche Möchtegern-Ernährungsberater. Ich finde mich gut und schön so wie ich bin! Klar habe auch ich irgendwelche Stellen an mir, die mir nicht gefallen - hätte z.B. gerne kleinere Brüste - aber ich denke einfach, es geht jedem so, niemand ist perfekt.
Und was das Thema Kommentare von anderen Menschen bezüglich des Äußeren angeht, so sind die positiven durchaus mehr als die negativen, was zu der Zeit als ich nur die Hälfte von meinem heutigen Gewicht wog anders war. Das zeigt mir wieder mal: Wahre Schönheit kommt wohl doch von Innen und ist nicht vom Gewicht abhängig!

(Ich habe besagten Post vom Anfang bewusst nicht verlinkt, da es mir um die Aussage an sich geht, nicht um die konkrete Person und ich hier auch niemanden bloßstellen möchte)


Dienstag, 6. August 2013

Vorbilder

Katrin von reizende Rundungen rief vor einigen Tagen dazu auf, auch über sein Vorbild Gedanken zu machen und ihr das eigene Vorbild zu schicken. Natürlich mit Begründung, warum gerade diese Person ein Vorbild ist. Ich hatte erst überlegt, mich auch zu beteiligen und meine Vorbilder zu schicken, dann aber die Vermutung, dass meine irgendwie nicht zu den anderen bzw. zu dem Erwartungen bezüglich Vorbilder für einen Blog diese Art passen. Obwohl im Aufruf nichts der gleichen geschrieben wurde täuschte mich mein Gefühl nicht und die vorgestellten Vorbilder im anschließenden Artikel sind alle weiblich und Plus-size. Meine wären es nicht. Ich weiß natürlich nicht, ob Katrin bewusst diese ausgewählt hat oder aber ihr tatsächlich nur solche Vorbilder geschickt wurden. Im Gegenteil im Post selbst stand sogar noch folgender Satz, der eigentlich suggerierte, es müsse nicht um das Äußerliche gehen: „Aber es ist wunderbar jemanden zu finden, der die gleiche politische Einstellung hat, die gleichen Hobbys, die gleichen Ziele oder Träume, jemand mit dem man sich identifizieren kann egal ob äußerlich oder innerlich, denn es gibt einem das Gefühl, dass man nicht alleine ist mit seiner Einstellung.“
Das führte dazu, dass ich mir selbst etwas mehr Gedanken zum Thema Vorbilder mache: Was finde ich an den Personen toll, die ich als Vorbilder betrachte? Inwiefern kann ich mich mit den Personen identifizieren? Warum spielen diese äußeren Merkmale für mich (anscheinend im Gegensatz zu anderen) keine Rolle?
Erstmal fällt mir auf, dass ich mich bei Vorbildern meist nur auf bestimmte Aspekte der Persönlichkeit beschränke und nicht die komplette Person mit allen Verhaltensweisen etc. für gut befinden muss. Schon seit einigen Jahren ist wohl eines meiner Vorbilder Paris Hilton. Viele werden sich jetzt vielleicht wundern, da sie äußerlich absolut das gängige Schönheitsideal verkörpert und auch sonst von vielen nicht unbedingt als ein positives Vorbild gesehen wird. Allerdings hat Paris Hilton meiner Meinung nach viele gute Eigenschaften, die man sich zum Vorbild nehmen könnte. Einerseits ist sie eine erfolgreiche Geschäftsfrau, ohne dabei andere Menschen so skrupellos abzuzocken wie beispielsweise Heidi Klum. Andererseits beeindruckt mich auch ihre Art mit gewissen Niederschlägen umzugehen. Peinlichkeiten gab es bei Paris Hilton in der Vergangenheit schließlich genug. Mir gefällt, wie sie das Leben locker nimmt, sich nicht unterkriegen lässt und immer weiter macht mit dem, was ihr offensichtlich Spaß macht. Das ist eine Eigenschaft, die ich mir auch wünsche, nicht aufgeben und sich nicht von irgendwelchen Dingen niedermachen lassen. Darum beeindruckt mich Paris Hilton und ich sehe sie als ein Vorbild. Auch war das einzige Poster, dass ich damals in meinem Kinderzimmer hatte, eines von Paris Hilton.
Ein weiteres Vorbild ist seit kurzem auch Phillip Burger.  Mir gefällt, wie er trotz Gegenwind zu dem steht, was er sagt. Fehler einzusehen und sich dann nicht von anderen wegen dieser Fehler kleinmachen zu lassen finde ich gut. Wenn er nur noch Texte schreiben würde, die inhaltlich nun komplett in eine andere Richtung gehen würden, würde er sich denjenigen, die ihm irgendwas unterstellen, was einfach nicht so ist, beugen, nur um es wieder allen recht zu machen. Außerdem gefällt mir auch hier die Art, das Leben locker zu nehmen und so zu leben, wie es einem gefällt, die persönliche Freiheit zu nutzen und sich nicht zu sehr von anderen Menschen abhängig zu machen.
Ich habe in der Vergangenheit bereits mal einen Artikel zum Thema Freiheit geschrieben, woraus evtl. auch hervorgeht, dass dies für mich etwas sehr wichtiges im Leben ist. Ich habe das Gefühl, dass die Personen, die ich als Vorbilder sehe einen kleinen Teil so sind wie ich und einen kleinen Teil so wie ich gerne wäre. Äußerlichkeiten finde ich völlig uninteressant, weil diese auch für mich in meinem Leben keine so große Rolle spielen. Wenn ich in den Spiegel gucke, so finde ich mich schön und bin zufrieden mit mir, das reicht. Ich habe keine Ziele, auszusehen wie irgendwer, verstehe einfach nicht, warum das wichtig ist. Ich finde Charaktereigenschaften viel bedeutender und orientiere mich daher vermutlich auch eher an diesen was Vorbilder betrifft. Mir selbst ist bereits aufgefallen, dass ich gewisse Äußerlichkeiten in persönlichen Kontakten auch bei meinem Gegenüber nicht wahrnehme, wenn es im Kontext keine Rolle spielt.
Ich denke allgemein, dass keine Person in irgendeiner Weise unfehlbar ist. Und man gerade, wenn man über Vorbilder spricht das bedenken sollte. Auch jemanden, den man irgendwie als Vorbild betrachtet, sollte man immer kritisch hinterfragen!