Mittwoch, 24. April 2013

Meine andere Welt

Ey, was labert ihr über Aufsichtsratsposten, Quoten und den ganzen scheiß? Es gibt Leute, die haben wirkliche Probleme und das ist nicht gerade wie sie mit sowieso gutem Abschluss den besten Job und noch mehr Geld bekommen.
Während ihr euch um Quoten und korrekte Sprache streitet, sagt die Tussi vom Amt zu meinen Freunden, sie sollten lieber Arbeiten, statt weiter zur Schule zu gehen. Wenn die Eltern Hartz IV bekommen, biste als Kind schon am Arsch. Bei jeder Möglichkeit erzählt dir jemand wie dumm du bist und dass du deinen Traum sowieso nicht erreichen kannst.
Und mit eurer Akademikersprache grenzt ihr „uns“ auch noch aus, weil euch wichtiger ist, dass jeder korrekt und geschlechtergerecht spricht, statt dass jeder verstanden wird. Das ist nicht meine Welt! Ich verstehe euch, ich kann eure Sprache, aber es ist wie eine Fremdsprache für mich, anstrengend. Und meine Freunde können eure Sprache nicht und kommen trotzdem klar. Man begrüßt sich hier nicht mit „Guten Tag, wie geht es dir?“, sondern mit „Alter, was geht?“ oder „Ey Bruder, alles klar bei dir?“. Egal, ob dein Bruder Frau und Mann ist. Das ist meine Sprache, meine Welt.
Ein guter Freund ist momentan obdachlos, kein Job und keine Wohnung - und es ist verdammt schwer das eine zu bekommen, wenn du das anderer nicht hast. Wo seid ihr da? Wo helft ihr da? Wichtiger ist euch ein Wort wie „Studenten“ zu verbieten und durch „Studierende“ zu ersetzen. Sprachlich immer alles sauber und korrekt. Der eigene Dunstkreis ist perfekt. Ein Blick über den eigenen Tellerrand könnte so manchmal von Vorteil sein. Auch der Mindestlohn hilft da nicht, es interessiert hier einfach niemanden. Das braucht hier niemand, bleibt uns mit eurem Scheiß weg! Ihr kümmert euch sowieso nur um eure eigene elitäre Clique und meint ab und an für die anderen, für uns und meine Freunde zu sprechen. Aber niemals seit ihr hier und sprecht mit uns. Wahrscheinlich hätte der Großteil Angst, hierher zu kommen, ein Ghetto, wo man sich alleine nicht auf die Straße traut. Ihr mit euren Vorurteilen, die ihr angeblich nicht habt!
Wenn ich dann äußere, dass ich kein Problem mit Studiengebühren habe, kommt gleich wieder der Vorwurf, ich sei ja reich und privilegiert und könnte gar nicht einschätzen, wie arme Menschen davon am Studieren gehindert werden. Was für eine scheiße! Vor allem, wenn ich genau weiß, dass der Typ, der das sagt, den Arsch von seinen Eltern voll Geld gepumpt bekommt. (Kein Vorurteil, bei dem wusste ich das wirklich, weil er damit nicht unbedingt hinterm Berg hält!) . Diese reichen Söhne und Töchter haben überhaupt keine Ahnung, was die Leute vom Studieren abhält! Diese reichen Söhne und Töchter denken, sie könnten für meine Freunde und mich sprechen, aber sehen uns nicht! Wenn Kinder nichts aufs Gymnasium kommen, weil in der Familie ja noch nie jemand auf einem Gymnasium war (trotz entsprechender Empfehlung). Wenn die älteste Tochter sich um fünf Geschwister kümmern und die Mutter ersetzten muss, dann keine Zeit zum lernen bleibt. Oder man auf Druck vom Amt nach der Hauptschule die Schule abbricht. Und noch vieles, was in diese Richtung geht, dass hält die Leute vom Studium ab und nicht dass man nach einem Studium evtl. ein paar tausend Euro Schulden hat. Das wäre mit Sicherheit jedem hier ein guter Abschluss wert. Und jaja, ich kenne auch Studien, die sagen, dass die Studiengebühren Leute abhalten. Aber diese Studien haben sich auch wieder nur auf bereits Abiturienten bezogen und die Hindernisse vorher ignoriert. Wieder mal nur im eigenen Dunstkreis geschaut.
Ich pendele zwischen den Welten, ich kann switchen beim Auftreten, bei der Sprache. Wenn wir als Geburtstagsgeschenk einen TV kaufen wollen und ich mit dem Verkäufer einen Rabatt raushandele, mir dann meine Freundin sagt: „Boah krass, wie du redest!“, fällt es mir auf, dann fällt mir auf, was ich für ein Glück habe, dass ich beide Sprachen kann. Schließlich kann ich auch nicht sagen „Alter, mach mal Preis billiger!“.
Wir interessieren uns nicht für eure Quoten, eure geschlechtergerechte Sprache und mischen uns nicht ein. Lassen euch mit eurem Scheiß in Ruhe! Aber wir tun auch nicht so als würden wir für alle Sprechen und allen helfen, lasst ihr das bitte auch! Sprecht für euch oder informiert euch erstmal, was Sache ist!

Angesprochen fühlen darf sich jeder, der Bock drauf hat!

Sonntag, 21. April 2013

Anekdote

Der folgende Gesprächsfetzen stammt aus einem Gespräche gestern Abend mit einem türkischen Freund.

Mert: "Wenn ich Deutscher wäre, wäre ich auch Nazi!"
Miria: "Warum das?"
Mert: "Guck dir doch mal an, wie sich die ganzen Ausländer hier benehmen! Ich und meine Freunde hassen das genauso!"
Miria: "Aber es gibt auch deutsche die sich asozial benehmen und das hat doch nichts mit der Herkunft zu tun!"
Mert: "Ausländer aber viel mehr, geh doch hier abends mal über die Straße und guck dir die ganzen Asis an!"
Miria: "Dass du hier mehr asoziale Ausländer als Deutsche siehst, liegt daran, dass hier generell mehr Ausländer als deutsche wohnen, woanders sieht das bestimmt ganz anders aus!"
Mert: "Das ist überall so! Außerdem würde ich als Deutscher denken, dass die alle hier in mein Land kommen, die Arbeitsplätze wegnehmen und die deutschen Weiber ficken! Und dann sagen die imemr wie scheiße Deutschland ist, sollen die doch in ihr Land gehen!"
Miria: " Dann musst du bei der nächsten Wahl NPD wählen, die haben genau die gleiche Meinung!"
Mert: "Ne, dann müsste ich ja auch gehen..." 

Freitag, 19. April 2013

Objektivität gibt es nicht!

Es gibt viele unterschiedliche Meinungen zu allen erdenklichen Themen. Durch Diskussionen versucht man sich gegenseitig anzunähren und für alle die besten Kompromisse zu finden. Wenn mir dann aber Personen begegnen, die von sich behaupten, ihre Meinung sei objektiv, dann weiß ich sofort, mit solchen Menschen hat es keinen Sinn überhaupt eine Diskussion anzufangen, denn die werden nicht diskutieren, die werden höchstens von oben herab einen Monolog halten. Verschwendete Zeit. Ich verschwende meine Zeit nicht gerne mit Leuten, die sich für objektiv halten.
Beispielsweise beim Thema sexistische Werbung: es gibt durchaus haufenweise Werbung, die ich als sexistisch und unangebracht empfinde (!), aber wenn mir dann jemand damit kommt, dass es ein objektiver Fakt sei, dass die Werbung sexistisch ist, halte ich mich aus der Diskussion raus. Selbst wenn ich in dem Moment evtl. die gleiche Meinung habe (abgesehen davon, dass ich mich nicht für objektiv halte). Man sollte immer auch aufmerksam anderen Meinungen zuhören, so kann man vielleicht sogar zu tollen neuen Erkenntnissen gelangen!

Zurück zur Objektivität. Wir alle nehmen die Welt durch unsere eigene Brille wahr. Diese Brille enthält unsere Geschichte, unsere Erfahrungen und die unserer Freunde, unsere Gesellschaft (nicht pauschal, sondern als eigener Kreis zu verstehen).
Ich bin beispielsweise in einem sehr multikulturellem Ort aufgewachsen und habe daher als selbstverständlich in meiner Brille, dass alle Menschen gleiche Rechte und Pflichten haben und individuell viel verschiedener sind als irgendwelche Gruppen bezogen auf Herkunft.
Ich kenne rassistische Beleidigungen aus meiner Kindheit gegen und von den unterschiedlichsten Menschen. Und empfinde es daher auf keinen Fall als richtig, irgendwie deutsche zu benachteiligen oder gar „Deutschenfeindlichkeit“ (hatte ich mal irgendwo gelesen) zu befürworten. Andere Menschen, die evtl. in einem komplett deutschen Umfeld aufgewachsen sind und wenig mit Menschen mit Migrationshintergrund zu tun gehabt haben, kennen aus ihrer Umgebung vielleicht nur negative Äußerungen über nichtdeutsche Herkunft, weshalb für diese evtl. die „Deutschenfeindlichkeit“ als eine Art Ausgleich richtig erscheint.
Wenn ich dieses Hintergrundwissen über andere Menschen habe, kann ich deren Texte anders lesen, sie einordnen. Daher auch mein Text zum Thema „Critical Hetness“ so wie er ist, damit ihr wisst, mit welcher Brille ich auf das Geschehen gucke.

Kein Mensch kann von sich behaupten irgendwelche Dinge, bei denen es unterschiedliche Meinungen gibt, objektiv zu betrachten. Denn diese Brille der eigenen Erfahrungen kann keiner einfach ablegen. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn viel mehr Menschen darüber nachdenken, woher ihre vermeintlich objektive Meinung stammt, um sich dann vielleicht doch einer Diskussion mit gegensätzlichen Meinungen zu öffnen.

Donnerstag, 18. April 2013

"Critical Hetness" und "Knutschverbot"

Seit einiger Zeit schwirren diese Worte durchs Netz. Eigentlich wollte ich zu der Debatte gar nichts beitragen. Aber der Post bei „don’t degrade debs, darling!“ hat mich dazu inspiriert, doch noch was zu schreiben.
Als ich das erste Mal davon gelesen habe, dachte ich mir, was soll der Scheiß? Ich möchte mich doch nicht einschränken, sondern im Gegenteil möchte, dass alle die gleiche Freiheit haben. Ich möchte doch, dass jedes Paar, alle Menschen, die sich mögen sich jederzeit und überall umarmen, küssen und Zärtlichkeiten austauschen können.
In dem Zusammenhang finde ich auch die Idee von Robin ziemlich gut, die vorschlägt statt dass sich die Heterosexuellen zurücknehmen sollten, sollte man doch vielleicht auch als heterosexueller Mensch mal mit Freunden gleichgeschlechtliche Zärtlichkeiten zeigen, um diese so mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. Eben mehr Liebe zeigen statt weniger.

Bis ich den zuerst erwähnten Post gelesen habe, konnte ich mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, warum homosexuelle Menschen sich bei heterosexuellen Menschen wirklich gestört fühlen. Beziehungsweise, dass sie glauben, dass sich für sie etwas bessert, wenn man eben weniger bis keine heterosexuellen Pärchen mehr in der Öffentlichkeit sieht.
Ich denke immer noch, dass das Konzept der „Critical Hetness“, so wie es präsentiert wurde keinen Sinn ergibt, kann aber nachvollziehen, dass andere Menschen das vielleicht anders sehen. Gerade der Einblick in die persönlichen Erfahrungen hat mich dazu gebracht.
Und deshalb möchte ich auch gerne mal erzählen, warum mein erster Gedanke war: „Was soll der scheiß?!“ Meine Erfahrungen sind gänzlich andere als die von Debs:

Geboren wurde ich Ende der Achtziger in einem kleinen Dorf in Deutschland. Bei uns in der Grundschule waren Beziehungen noch kein wirkliches Thema. Ich hatte zwar in der dritten Klasse einen sehr guten Freund und ich glaube, ich war auch ein klein bisschen verliebt aber irgendwie hat man sich später aus den Augen verloren (Inzwischen glücklicherweise wiedergefundenJ ). Viel mehr gab es zu dieser Zeit gleichgeschlechtliche Freundschaften. Die Mädchen hielten gegenüber den Jungs zusammen und umgekehrt. Man war nicht wirklich mit einem Jungen befreundet und deshalb wusste auch kaum einer von meinem guten Freund, wollte ja nicht, dass da dumme Witze gemacht werden.
In der sechsten bzw. siebten Klasse hatten dann einige auch die ersten Beziehungen, davon bereits eine homosexuelle. Keiner hat sich daran gestört und zu Klassenfeten kam dann selbstverständlich auch der gleichgeschlechtliche Freund mit wie bei anderen Freundinnen. Ich habe es immer als völlig normal wahrgenommen, dass Menschen eben Menschen lieben - egal welches Geschlecht. Ich selbst hatte damals eine sehr gute Freundin, mit der auch ab und zu etwas lief. Meine ersten sexuellen Erfahrungen habe ich mit ihr gemacht. Wir sind allerdings nie ein Paar geworden, sondern immer noch ziemlich gute Freundinnen. Ich habe damals niemandem davon erzählt, da mir alles was mit Beziehung oder etwa Sex zusammenhing generell unangenehm war. Wäre bei einem guten Freund aber das Gleiche gewesen. Irgendwann in der neunten Klasse wurde bekannt, dass eine unserer Lehrerinnen lesbisch ist, aber auch das hat niemanden gestört. Sie hat damals sogar erzählt, dass sie ihre Freundin geheiratet hat. Fand ich ziemlich cool!
Auch sonst gab es in meiner Erinnerung kaum einen Ort an dem nicht auch Menschen mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auftauchten. Als ich mit 18 Jahren zu kellnern begann, wurde der ebenfalls dort arbeitende Koch nach der Arbeit des Öfteren von seinem festen Freund abgeholt. Ich fand die beiden damals immer ziemlich süß zusammen, die auch ab und an noch auf ein Getränk blieben und total verliebt und zärtlich zueinander waren. In der Bar damals hat sich auch sonst niemand daran gestört. Deshalb finde ich es auch so traurig, wenn ich lesen muss, welche negativen Erfahrungen gleichgeschlechtliche Paare teilweise in der Öffentlichkeit machen müssen.
In meinem ganzen Leben habe ich es immer so  wahrgenommen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften eben dazugehören, niemals habe ich einen Druck verspürt, den ich evtl. nicht verspürt hätte, wäre ich hetero. Klar kann man jetzt sagen, dass mich das evtl. selbst nicht so stark betrifft, da ich ja als bisexueller Mensch je nach Situation auch hetero gelesen werde. Aber auch in meinem Umfeld war kaum ein Mensch, bei dem es wirkte als wäre da ein großer Druck von außen vorhanden.
Vielleicht liegt es an meinem kleinen Ort, an der Gegend, dass es hier anders ist als in einer Großstadt (wobei ich das eigentlich so nicht erwartet hätte), vielleicht einfach glückliche Fügung.
Aber mit den Erfahrungen im Hintergrund kann ich nichts befürworten, was dazu aufruft, Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit aus Solidarität zu unterlassen.

Ich hoffe, dass viel mehr Menschen in Zukunft die Erfahrung machen, dass auch gleichgeschlechtliche Beziehungen genauso normal sind wie die zwischen Mann und Frau. Mit normal meine ich nicht die Anzahl, sondern dass sie einfach dazugehören, denn diese Erfahrung durfte ich mein Leben lang machen.

Freitag, 12. April 2013

Freiheit für alle

Ich lebe mein Leben momentan so, dass ich nur Dinge mache die mir Spaß machen und mir gut tun. Mache immer das, worauf ich gerade Lust habe. Möchte mich nicht einschränken lassen von Normen und Moral. Will mich nicht allen gesellschaftlichen Konventionen unterwerfen!

Ich wünsche mir, dass jeder Mensch so leben kann, wie er es für richtig hält, so wie es nötig ist, um glücklich zu sein. Wünsche mir, dass jedes frei gewählte Lebensmodell akzeptiert und die Freiheit jeder einzelnen Person geschützt wird.
Auch wenn eine Person ein Leben führt, das ich mir für mich nicht vorstellen könnte, aber damit glücklich ist, werde ich mich dafür aussprechen, dass sie so leben darf.
Egal ob eine Frau Hausfrau, vollzeit berufstätig, Prostituierte, Muslima, Christin, Atheistin ist oder für was auch immer sie sich entscheidet, solange sie damit ihr persönliches Glück findet, steht es niemandem zu, zu urteilen und über eine Person zu bestimmen, sie gar von einem selbst gewähltem Lebensmodell "befreien" zu wollen (wie beispielsweise die Femen es gerne bei Muslima und Prostituierten versuchen).

Ich wünsche mir, dass mehr Menschen den Mut hätten, zu tun wonach ihnen ist und Sätze wie "ich würde ja gerne dies oder dass tun, aber das gehört sich nicht und was sollten denn die Leute denken" endlich der Vergangenheit angehören.
Ich wünsche mir, dass mehr Menschen sich lieber mit sich selbst als mit den vermeintlichen Problemen anderer beschäftigten. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass man sich nicht für Probleme anderer interessieren und andere Menschen unterstützen sollte, aber bitte doch nur, wenn dies gewünscht wird!

Wenn du morgens also müde bist und nicht aus dem Bett willst, dann bleib doch einfach mal liegen. Wenn dir danach ist im Regen spazieren zu gehen, dann geh raus! Und wenn dir auf einer Veranstaltung vom langen Stehen die Füße schmerzen, dann zieh die Schuhe aus oder setzt sich einfach auf den Boden!

Zum Schluss möchte ich mit einem Zitat aus dem wunderbar passenden Song der Ärzte schließen: lasse redn

„Hast du etwas getan, was sonst keiner tut?
Hast du hohe Schuhe oder gar einen Hut
Oder hast du etwa ein zu kurzes Kleid getragen
Ohne vorher deine Nachbarn um Erlaubnis zu fragen?

Jetzt wirst du natürlich mit Verachtung gestraft
Bist eine Schande für die ganze Nachbarschaft
Du weißt noch nicht einmal genau, wie sie heißen
Während sie sich über dich schon ihre Mäuler zerreißen

Lass die Leute reden und hör ihnen nicht zu
Die meisten Leute haben ja nichts Besseres zu tun
Lass die Leute reden, bei Tag und auch bei Nacht
Lass die Leute reden - das haben die immer schon gemacht“

Mittwoch, 10. April 2013

Selbstmord

Der glücklichste Moment in meinem Leben war der, in dem ich mich entschied zu gehen.
Alle Gedanken, alle Sorgen der letzten Zeit waren dahin. Die Streitigkeiten mit meinem Freund, mit meinen Eltern waren wie weggeblasen. Sie nahmen keinen Raum mehr ein. Die Bedenken bezüglich meines Studiums waren fort und bekamen keinen Platz mehr in meinem Kopf. Was interessierten mich all diese weltlichen Dinge, wenn ich doch schon morgen gar nicht mehr da sein werde. Wenn ich doch schon bald in einer anderen Welt sein werde.
Völlig befreit - absoluter Rauschzustand, absolutes Glück!
Ich machte mir noch ein paar Gedanken darüber, was ich hinterlasse, also Worte, die ich hinterlassen wollte. Ich wollte Briefe schreiben - Abschiedsbriefe. Ich hatte sie schon gedanklich vorgefasst, wäre dazu aber wahrscheinlich nicht mehr gekommen…

Dennoch lebe ich noch und bin froh darüber, obwohl ich dieses Gefühl gerne noch mal hätte, dieses einfach glücklich und sorgenfrei sein. Ich weiß, dass mein Glauben mich gerettet hat und darum werde ich ihn immer gegen Angriffe verteidigen! 




Warum Ehegattensplitting vernünftig ist!


Immer wieder regen mich die Leute auf, die sich gegen ein Ehegattensplitting positionieren und bereits anhand ihrer Argumente erkennen lassen, dass sie sich damit nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Deshalb möchte ich hier mal einen Text verfassen, auf den ich dann bei Bedarf verweisen kann. Denn mittlerweile habe ich keine Lust mehr immer und immer wieder den Sinn und Hintergrund zu erklären und warum Ehegattensplitting alles andere als unfair ist.

Was bedeutet Ehegattensplitting?
Das ist weitaus weniger kompliziert als es viele Menschen gerne darstellen. Bei der Besteuerung werden die Einkommen beider Ehegatten zusammengefasst und gemeinsam versteuert. Das heißt, dass ein Ehepaar, dass innerhalb eines Jahres z.B. 60 000 Euro verdient immer gleich viele Steuern bezahlt, unabhängig davon, ob beide 30 000 Euro verdienen oder einer der beiden 10 000 Euro und der andere 50 000.
Klingt für mich jetzt erstmal nicht unfair und auch nicht so, dass jetzt ein Modell bevorzugt würde. Denn egal, wer wie viel zum gemeinsamen Einkommen beiträgt, die Steuern bleiben gleich.
Das Argument, dass das Ehegattensplitting der Ehe, bei der eine Person Alleinverdiener ist, Vorteile verschaffe, leuchtet doch anhand dieser einfachen Rechnung nicht ein!

Warum finde ich das jetzt sinnvoll?
In den meisten Ehen ist es wohl der Fall, dass die Partner ihr Einkommen nicht strikt voneinander trennen, da es auch zum Großteil gemeinsame Kosten (Nahrung, Miete, Nebenkosten…) gibt. Daher ist es auch vernünftig bei der Besteuerung davon auszugehen, dass das Geld eben beiden Partnern gleichermaßen zu Gute kommt unabhängig davon, wer wie viel verdient. Und ich frage mich ernsthaft, wäre eine getrennte Besteuerung nicht eine Bevorzugung des Modells bei dem beide möglichst nahezu gleichviel verdienen?
Nicht dass man mich falsch versteht, ich möchte weder das eine noch das andere bevorzugen, sondern keine Unterschiede in der Besteuerung haben. Und warum sollten die Ehepaare aus dem Beispiel zuvor unterschiedlich besteuert werden, obwohl beide das gleiche Geld zur Verfügung haben?
Weiterhin gibt es eine Verknüpfung mit der Unterhaltspflicht: Ehepartner sind sich gegenseitig zum Unterhalt verpflichtet. Das heißt, der Ehepartner, der mehr verdient wäre unterhaltspflichtig dem Ehepartner gegenüber, der weniger verdient. Da dieser innerhalb einer glücklichen Ehe meist nicht explizit überwiesen wird, sondern unbewusst beide über das Geld verfügen, fällt das auch nicht auf. Sondern erst, wenn es zu einer Trennung kommt, muss ein Unterhalt an den geringer verdienenden Ehepartner überwiesen werden.
Unterhaltsverpflichtungen, die geleistet werden (egal, ob an Kinder oder Ehepartner) können wiederum steuerlich geltend gemacht werden.
Das heißt, dass eine Abschaffung des Ehegattensplittings nur zu einer Verkomplizierung des Steuerrechts führen würde, da jeder intelligente Steuerberater im Falle von unterschiedlichen Einkommen den Unterhalt an den Ehepartner absetzen würde. Am Ende wäre die Besteuerung wieder ähnlich wie mit Splitting - aber einige Steuerberater hätten mehr verdient.
Sollte man zu dem Splitting auch noch die Unterhaltsverpflichtung abschaffen sehe ich da noch ganz andere Probleme. Sollte es einfach nur eine steuerliche Absetzbarkeit der Unterhaltszahlungen nicht mehr geben und dann auch das Ehegattensplitting nicht mehr, so würde dies dazu führen, dass der gering bzw. gar nicht verdienende Ehepartner keinen nicht besteuerten Grundfreibetrag mehr hätte, was wiederum weitere Gesetzesänderungen nach sich ziehen müsste bzw. ziemlich asozial wäre.

Ich finde es gut, dass Menschen sich darauf einigen können, in Zukunft füreinander zu sorgen und sich so gegenseitig absichern. Dies wird vom Staat auch gerne gesehen, wenn es darum geht, dass eine der beiden Personen kein Einkommen hat, wird zunächst der besser verdienende Partner herangezogen, bevor der Staat selbst einspringt. Das führt natürlich wieder zu enormen staatlichen Einsparungen, da dieser sonst haufenweise arbeitslose Ehepartner versorgen müsste.
Daher finde ich auch das Argument, dass der Staat bei einer Abschaffung des Splittings sparen würde echt widerlich! Denn einerseits wird die Pflicht zur finanziellen Versorgung des Ehepartners an den anderen Ehepartner abgegeben, aber andererseits soll dies dann steuerlich nicht anerkannt werden.

Natürlich finde ich es weiterhin nicht richtig, dass dies nur heterosexuellen Zweierbeziehungen vorenthalten bleibt und ich plädiere weiterhin dafür, dass alle Menschen sich zu Versorgungsgemeinschaften zusammenschließen können dürfen!
Denn warum kann ich die gleichen Rechte nicht für mich und meine Freundin beanspruchen, die ich für mich und meinen Freund hätte?

Donnerstag, 4. April 2013

Juhuu - Frühling

Endlich ist er da - der Frühling!

Die Sonne scheint, es ist abends länger hell und die Vögel zwitschern. Die Winterklamotten werden eingepackt und die Flugzeuge wieder aussgepackt. Endlich gehts wieder in die Luft. Leider noch ein wenig kalt, aber einfach fantastisch!
Es folgen ein paar Impressionen vom Frühling:




BDSM-Coming Out

Der folgende Text ist auch in der aktuellen Ausgabe des BDSM- und Fetisch-Magazin "Schlagzeilen" (SZ 128) erschienen.


Ist so etwas wichtig oder nötig, oder gar überflüssig? Einige meiner Mitmenschen sind der Meinung, es handelt sich dabei im Gegensatz zur Homosexualität nur um eine sexuelle Spielart. Und so wie man nicht jedem erzählen müsste, dass man im Bett auf Analverkehr steht, muss ja schließlich auch nicht jeder wissen, dass man auf BDSM steht.
Einerseits natürlich richtig, wäre ich homosexuell müsst das auch nicht jeder wissen, was andere homosexuelle Menschen wohl anders sehen. Andererseits betrachte ich  BDSM für mich aber als viel mehr als eine sexuelle Spielart, die ich gerne mal ausprobiere.
Was ist außerdem mit den Menschen in meinem Umfeld, den Verwandten und Freunden. Diese würden die Homosexualität spätestens dann mitbekommen, wenn man den ersten gleichgeschlechtlichen Partner präsentiert. BDSM kann man natürlich sein Leben lang vor Verwandten und Freunden verheimlichen, muss dann eben aufpassen, dass man keine sichtbaren Spuren wie Striemen oder blaue Flecken davonträgt. Oder man muss sich für eben diese Spuren gute Ausreden einfallen lassen. Wenn es um gute Freunde geht, dann will ich das nicht, ich will doch nicht, dass ich einen für mich so wichtigen Teil meiner Persönlichkeit verheimliche.  Ich will keine Ausreden für blaue Flecken erfinden, will nicht, dass mein Freund evtl. verdächtigt wird, mir gegenüber gewalttätig zu sein, will mich nicht verleugnen!

Genau darum wissen die meisten meiner Freunde Bescheid. Sie wissen, dass ich darauf stehe, sexuell dominiert, geschlagen, gefesselt und gedemütigt zu werden. Aber irgendwie kam mir das nie wie ein wirkliches Coming-Out vor. Vielmehr ist gerade unter Freundinnen auch das Sexuelle Thema. So habe ich sogar festgestellt, dass auch eine meiner besten Freundinnen selbst zu den „Perversen“ gehört.
Aber auch gegenüber mir nicht ganz so bekannten Personen hatte ich nie ein Problem damit. Ich sehe auch nicht, was daran schlimm sein soll - so bin ich eben!
Einmal hatte ich große blaue Flecken an meiner Brust, an die ich nicht mehr gedacht hatte und wir waren mit ein paar Leuten feiern, wobei ich noch nicht alle zuvor kannte. Ich natürlich in einem gut aussehenden Kleid, das meine Vorzüge bestens betonte. Als wir dann dort waren, fragte eine der mir bis zu dem Abend unbekannten Mädels mich unter vier Augen, ob es mir gut ginge. Sie hätte meine blauen Flecken gesehen und mache sich Sorgen, woher die kämen. In so einer Situation mache ich mir meist ein wenig einen Spaß daraus und antwortete völlig selbstverständlich: „Mein Freund schlägt mich.“ Natürlich nicht in einem irgendwie traurigem Tonfall. Ein herrlicher Anblick ist der geschockte Gesichtsausdruck in einem solchen Moment (ja, da bin dann selbst ich ein bisschen sadistisch). Natürlich habe ich ihr dann auch erklärt, dass ich das ja will und dass ein sexuelles „Spiel“ ist. Sie war erleichtert und damit war alles gut.
Wenn ich nun versuchen wollen würde, meine Neigungen zu verstecken, was hätte ich tun sollen? Klar, hätte ich sie auch einfach abweisen können, indem ich sage, dass sie das nichts angeht, weil wir uns ja kaum kennen. Dazu hätte ich selbstverständlich alles Recht der Welt gehabt. Aber das hätte vielleicht zu den zuvor beschriebenen Vermutungen über mich und meinen Freund geführt - nein, danke!
Insofern empfinde ich ein sogenanntes Coming-Out nicht mehr als nötig, da ich meine Neigung einfach als einen selbstverständlichen Teil meiner Persönlichkeit betrachte und damit so offen umgehe wie auch mit irgendwelchen anderen Interessen oder Hobbys.  
Ich hatte nie das Gefühl, ich muss ein großes Trara darum veranstalten. Muss in großer Runde davon erzählen. Natürlich sind die eigenen Eltern ein ganz anderes Thema, mit denen redet man ja nicht so einfach über Sex wie mit Freunden.
Klar stelle ich mir das heute einfacher vor als früher, aber hier hab ich noch nichts Eindeutiges gesagt, vielleicht weil ich sowieso nicht das gute Verhältnis zu meinen Eltern habe. Vielleicht weil ich ahne, dass sie die wenigen in meinem Umfeld sind, die das eben noch nicht als normal ansehen können. Allerdings ist es auch hier Zuhause ein komisches Gefühl, eben diesen so wichtigen Teil von mir zu verheimlichen. Ich habe vorsichtig bei meiner Mutter vorgefühlt wie sie zu dem Thema steht, als ein Film mit entsprechendem Inhalt lief. Klar ist, dass sie die Meinung vertritt, das ist ganz schlimm böse und muss therapiert werden. Tja, Pech gehabt. Auf die Frage, wie sie dann die Homosexualität sieht oder wie sie reagieren würde, wäre eines ihrer Kinder homosexuell, kam nur die lapidare Antwort, dass würde sie natürlich akzeptieren, wäre schließlich ganz normal heutzutage. Danke Mama, ich bin also unnormal!
Ich weiß nicht warum, aber bin ihr hartnäckig und möchte so etwas nicht auf mir sitzen lassen. Ganz subtil habe ich dann mal einen SM-Roman mit eindeutigem Titel bei uns im Wohnzimmer liegen lassen. Allerdings kam aber nichts in die Richtung. Egal, seitdem habe ich das dann nicht mehr angesprochen. Ich glaube auch, dass sie sich längst denken können, was los ist, das aber nicht wahrhaben wollen, weil das ja pervers ist und therapiert werden muss… Eigentlich schade, aber man muss ja nichts erzwingen - also kein Coming-Out innerhalb meiner Familie. Und hier hätte ich wohl tatsächlich das Gefühl eines Coming-Out gehabt.

Leider ist BDSM immer noch nicht so selbstverständlich akzeptiert in der Gesellschaft wie andere Neigungen und viele rechnen immer noch mit negativen Konsequenzen, wenn bekannt wird, dass sie so sind wie sie sind. Probleme im Berufsleben wären hier ein Beispiel. Ich habe davor ehrlich gesagt keine Angst, denn wenn mich ein Arbeitgeber wegen meiner sexuellen Neigungen (die eindeutig nichts mit irgendeiner beruflichen Tätigkeit zu tun haben), diskriminiert, dann ist das mit Sicherheit nicht der richtige Arbeitgeber für mich. Ich möchte nicht für und auch nicht mit Leuten zusammen arbeiten, die mich nicht so akzeptieren wie ich bin.
Dennoch möchte ich, dass dieser Text unter einem Pseudonym erscheint, da ich nicht wünsche, dass erwähnte Personen sich möglicherweise wiedererkennen. Außerdem möchte ich, dass meine Eltern keinen Schock kriegen, falls sie jemand auf diesen Text ansprechen sollte und sie doch noch nichts erahnen.

Mittwoch, 3. April 2013

Statement gegen die Homo-Ehe


Achtung: Bitte erst den Artikel bis zum Ende lesen und dann meckern

Seit einigen Tagen ändern mehrere Menschen auf Facebook ihre Profilbilder zu einem roten Gleichheitszeichen, um damit Unterstützung für die Ehe gleichgeschlechtlicher Partner zu zeigen. Aufgerufen wurde zu dieser Aktion von der Human Rights Campaing, die auch das passende Zeichen lieferte.
Magda von der Mädchenmannschaft schrieb bereits ihre Bedenken gegenüber der Kampange, da sie in ihrem Umfeld die Beobachtung machte, dass viele Menschen, die ihr Profilbild änderten, eben sich sonst nicht mit dem Thema beschäftigen. Diese Art von Gewissensberuhigung mit Hilfe eines einzigen Klicks.
Ich habe mein Facebookprofilbild nicht geändert, will das auch nicht und finde die Kampagne nicht gut. Ich weiß, dass sich das auf die USA bezieht, glaube aber, dass viele Menschen das auf Deutschland übertragen. Und darum argumentiere ich hier im weiteren Verlauf mit der Situation in Deutschland, die mir besser bekannt ist als die in den USA.
Ich bin dagegen, dass gleichgeschlechtliche Menschen heiraten. Die Ehe ist eine von Gotte gegebene Lebensgemeinschaft zweier Menschen, die sich lieben und die Kinder bekommen möchten. Die Ehe ist in dem Sinne also religiös. In Deutschland gibt es schon viel zu viel Verquickung von Staat und Kirche. Und dass der Staat mit seiner Institution der Ehe sich dieses religiöse Sakrament auch noch aneignet, finde ich nicht gut.
Die Ehe sollte bleiben, als was sie gedacht war oder innerkirlich verändert werden. Genauso ist eine Verknüpfung von Ehe und Steuern eigentlich total unangebracht.

Ein besseres Modell von staatlicher Seite wäre eine Art Versorgungsgemeinschaft. Das heißt, dass Personen, die vereinbaren möchten, gegenseitig füreinander zu sorgen, dies staatlich absichern lassen könnten. Mit einer solchen Versorgungsgemeinschaft sollten ähnliche Rechte einhergehen wie mit der heutigen Ehe. Dass heißt, die Einkommen werden gemeinsam versteuert, Informationen im Krankheits- oder Sterbefall werden gegeben und auch im Erbrecht gibt es Vorteile.
Eine solche Versorgungsgemeinschaft könnten alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht und auch unabhängig von der Anzahl der Personen eingehen. Damit wären zum einen alle Personen egal welches Geschlecht, egal ob monogam oder poly, egal ob homo-, bi-, hetero- oder wie auch immer - sexuell gleichgestellt und hätten die gleichen Rechte.
Wenn aber die staatliche Zweierehe weiterhin so bleibt wie sie ist oder eben auch auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausgeweitet wird, wird damit ein System unterstützt, dass ich nicht unterstütztenswert finde.

Weitere Texte zum Thema:
kleinerdrei
thoughts onglobe
Philippe Wampfler
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Dienstag, 2. April 2013

Inspiration und Gedanken

Im Moment habe ich so viele Gedanken und Ideen für Texte, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.
Ein Text von Steinmädchen über den Aufenthalt in einer Klinik erinnerte mich am meinen eigenen Klinikaufenthalt und meine Krankheit, meine Depression, darüber hätte ich so einiges zu erzählen. Außerdem habe ich durch den Post von Nadia auf Shehadistan einiges an Gedanken zum Thema Intersektionslität und auch Privilegien im Kopf.
Da ich mir seit einiger Zeit die Musik von Frei.Wild anhöre, ist mir dabei auch noch etwas aufgefallen bzw. da hat ein Freund mich drauf gebracht. Es gibt eine ziemlich starke Gemeinsamkeit zwischen der Band und rechtsradikalen Gruppen, die evtl. auch dazu führt, dass vieles was sie gegen rechts sagen nicht ernst genommen werden kann. Das würde ich gerne mal genauer analysieren.
Filter Bubbles, diese Worte sind mit auch in letzter Zeit ziemlich oft begegnet, was mich dazu brachte, zu überlegen welche Art von Filterbubble vielleicht meinen Blick auf bestimmte Dinge einschränkt. Wie mein Umfeld meinen Blick auf die Welt beeinflusst. Außerdem wurde ich gerne noch meine Kurzgeschichte weiter schreiben.
Ich bekomme immer wieder mit, was für Probleme unser Schulsystem hat und das wäre sicher auch mehr als nur einen Artikel wert. Täglich könnte ich mich da über so einiges aufrgen.
Gerade einen Post auf der Mädchenmannschaft zur aktuellen Kampagne für die Gleichstellung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gelesen, auch ein wirklich interessantes Thema für einen Text.
Da wisst ihr schon mal, was in nächster Zeit auf euch zukommt, jetzt muss ich mich nur noch endlich entscheiden, womit ich anfange...