Dienstag, 11. Dezember 2012

Starke Frauen - Dita von Teese


Ich plane eine neue Reihe (unregelmäßig): Frauen, die mich persönlich beeindrucken. Noch lebende, bereits verstorbene, bekannte, unbekannte, Frauen aus Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und vielem mehr.
Vielleicht kennt man die ein oder andere bereits vom Namen. Vielleicht sind auch ganz andere Aspekte bekannt als die, die ich erwähne und die mir wichtig sind. Meist sind es bestimmte Eigenschaften, die ich gut und beeindruckend finde und die ich hervorhebe.
Natürlich hat jede Person auch wiederum negative Eigenschaften, so dass ich mit einem Post über eine Person in dieser Kategorie nie sagen möchte, ich finde alles gut, was die Person tut. Sondern ich möchte sagen, diese Person hat mich persönlich beeindruckt und inspiriert und ich finde vieles gut, was diese Person tut.

Beginnen möchte ich die Reihe heute mit Dita von Teese
Große Bekanntheit erreichte die talentierte Schauspielerin, Tänzerin und Model leider erst durch ihre Hochzeit mit dem Schockrocker Marylin Manson, von dem sie sich aber ein paar Jahre später wieder scheiden ließ.

Dita von Teese (geb. Heather Renée Sweet) ist vermutlich den moisten ein Begriff. Sie ist eine der berühmtesten Vertreterinnen des New Burlesque, ein erotischer Tanz, bei dem die Tänzerinnen sich auch teilweise entkleiden. Dennoch dient eine Burlesque-Show in erster Linie nicht der erotischen Animation des Publikums, sondern beinhaltet viel mehr Humor und einige Dinge aus dem Bereich des Varieté.
Auch erotische Fotos (meist im Pin-up-Stil) gehören zu ihrem Repertoire.

Warum stelle ich Dita von Tesse vor bzw. was beeindruckt mich an ihr?
Ich finde, dass Dita eine Frau ist, die ihr Leben so lebt wie sie möchte. Die bekannt ist durch und in der Erotikbranche, dazu steht und sich nicht so viel daraus macht, was andere davon halten. Das finde ich toll. Denn heutzutage ist es vielen Menschen einfach viel wichtiger, was andere von einem halten und den Eindruck habe ich bei Dita nicht so sehr.
Auch der Faible für vergangene Zeiten ist in gewisser Weise eine Gemeinsamkeit. Natürlich wohl wissend, dass nicht alles gut war in der Vergangenheit. Ich liebe die Autos und den Stil der 50er und 60er Jahre und Dita macht Fotos in diesem Stil und tanzt Burlesque, was auch eher in der Vergangenheit anzusiedeln ist.

Auch mein Bücherregal wird durch den Doppelband von Dita geschmückt (Dita von Teese, „Die Kunst des Burlesque - Die Kunst des Fetisch“ erschienen im Schwarzkopf Verlag):



Auf dem Bild sind die Vorder- und die Rückseite des Buches zu sehen. Es enthält neben vielen wundervollen Fotos von Dita auch interessante Texte von Dita, die ihre Einstellung und Geschichten aus ihrem persönlichen Leben erzählen.
Die Zusammenhänge zwischen Fetisch und Burlesque beschreibt Dita in ihrem Buch so:

„… und sie fragen sich, was Fetisch und Burlesque gemeinsam haben. Würden sie mir glauben, wenn ich ihnen sagen würde: alles?
Ich bin der Meinung, dass die Burlesque und der Fetischismus die zwei Seiten  einer Münze sind, zwei Knöpfe an demselben Strumpfhalter, Diener der Kunst der Verführung. Die altehrwürdige Burlesque mag vor allem Show sein, aber der Fetisch ist genauso großes Theater.“



Dita sieht sich selbst als eine Art Künstlerin er Verführung. Für mich ist sie eine beeindruckende, selbstbewusste Frau, die ein wenig den Glamour vergangener Zeiten in die Gegenwart holt.

Samstag, 8. Dezember 2012

Beziehungsfragen



Ich bin momentan zwar nicht in einer Beziehung, aber auf eine Diskussion im Internet vor allem im Forum der Emma zu dem Thema aufmerksam geworden, daher hab ich mir auch mal dazu ein paar Gedanken gemacht.

Vor kurzem erschien auf einem anderen feministischen Blog schon mal ein Post zum Thema Beziehung und Aufteilung der Arbeit in Beziehungen. Leider finde ich den Text gerade nicht wieder, würde ihn aber gerne verlinken. Hinweise dazu bitte in das Kommentarfeld.

Es gibt viele Varianten eine Beziehung zu gestalten. Es gibt das typische Rollenmodell, die 50/50 Aufteilung, den Hausmann mit Karrierefrau und vermutlich tausend weitere Möglichkeiten.

Jetzt stellte sich die Frage, was es bedeutet, eine gleichberechtigte Beziehung bzw. eine Beziehung auf Augenhöhe zu führen. Damit im Zusammenhang ist zu unterscheiden, wie eine Beziehung von außen wahrgenommen wird und wie von den Beziehungspartnern - da kann es schon große Differenzen geben.
Wann macht eine Beziehung glücklich, gibt es überhaupt DAS richtige Modell?
Viele Menschen halten ihre Art zu leben für die einzig Richtige und möchten dies auch auf andere Personen und Paare übertragen wohingegen einige der Meinung sind, meine Art ist für mich richtig, muss aber nicht für alle richtig sein. So sehe ich da übrigens auch.

Ausgangsfrage im Emma-Forum war folgende (verkürzt):
Wann ist eine Beziehung gleichberechtigt bzw. gibt es nur die eine Möglichkeit.

Erste Möglichkeit: Die Partner entscheiden alles gemeinsam und im Konsens und versuchen möglichst auch alle Arbeit, die anfällt gleichmäßig aufzuteilen.

Zweite Möglichkeit (Achtung, etwas komplizierter): Ein Paar kann sich zu einem Zeitpunkt gemeinsam auf bestimmte Dinge festlegen, die ab dann gelten, z.B. dass über manche Dinge nur einer der beiden entscheidet. Dieses wäre nach meiner Definition nun auch wieder gleichberechtigt, da der andere vorher die Zustimmung gegeben hat.

Also, dass es sich bei der ersten Definition um eine gleichberechtigte Beziehung handelt ist klar, die Frage ist nur, muss eine gleichberechtigte Beziehung eben nur so aussehen oder geht auch Variante zwei?

Ausgegangen von der Frage kam es dann zu Diskussionen, um welche Entscheidungen es sich handelt und warum es in Abhängigkeit führt, wenn die Frau die Entscheidungen abgibt. Bis zur Frage, wie man das finanzielle in einer Beziehung regelt. Kurz wurde auch der Gedanke angestoßen inwieweit sich das innere Verhältnis zweier Partner vom gesellschaftlichen Verhältnis zwischen Mann und Frau beeinflussen lässt oder wie weit auch die Gesellschaft beachtet werden muss.

Ich würde hier gerne kurz erzählen, wie ich mir meine Beziehung wünsche (bzw. in der Vergangenheit hatte), warum das vielleicht nicht das richtige Modell für alle ist und das allgemein akzeptierte 50/50 Modell nichts für mich ist.

Sehr schön beschrieben hat ein Mann die Art der Beziehung in seinem Profil in einer Community, woraus ich hier gerne zitieren würde. Ich weiß es einfach nicht besser in Worte zu fassen:

Bei mir handelt es sich nicht um einen Dom, Herr, Meister, Sir usw.
Ich bin ich und ich stehe auf persönlich definierte Beziehungen mit Machtgefälle. In dieser geht es mir nicht um Strafen, ich möchte keine Kataloge aufstellen, um mir selber ein Recht zu geben, dir weh zu tun. Eine Frau die mich interessiert, weiß und fühlt, dass sie mir nicht erklären muss, welche Praktiken sie mag und welche nicht, was Grenzen für sie sind und was Tabus. Ich will keine Menschen, die Codeworte oder Ampelspielchen wollen - es geht mir um Authentizität.
CON- steht für den Metakonsens der verbindet, der klarstellt, dass es sich bei einer Beziehung zu mir nicht um einen Fick handelt, sondern eine Verbindung, in der nur einer sagt, was getan wird. Ich setzte meine Wünsche durch, gerne auch mit körperlicher Nachhaltigkeit. Zwang, Unterwerfung, Grenzüberschreitung und auch starke psychische Belastungen finde ich gut.

Für viele wird dies im ersten Moment wohl erschreckend und gewalttätig wirken. Es handelt sich hierbei um eine Beziehung, die eindeutig im BDSM-Bereich angesiedelt ist und zwar 24/7. Das heißt, dauerhaftes Machtgefälle leben.  Es geht dabei nicht nur um Sex, sondern um ein miteinander, dass anders ist als bei anderen, das mich glücklich macht. Als ich den oben zitierten Text zum ersten Mal las, zauberte er mir sofort ein Lächeln ins Gesicht.
Neben der „Gewalt“ entdecke ich hier nämlich sehr viel Gefühl und Liebe und genau das ist es, was ich mir wünsche: 24/7 BDSM-Beziehung mit viel Gefühl und Liebe.

Jetzt wird wohl den meisten klar sein, warum ich nicht der Meinung bin, das meine Art der Beziehung das richtige für jeden ist. Wenn mir eine Person sagt, dass sie eben alles selber und alleine entscheiden möchte auch wenn sie in einer Beziehung ist. Dass sie ihr eigenes Geld und eigenes Konto haben möchte. Dann kann ich das nachvollziehen und denke auch nicht, dass es eine schlechtere Variante ist, so zu leben. Aber mich würde das nicht glücklich machen - das weiß ich! Auch möchte ich nicht immer aufpassen müssen, dass jeder sich bei allem genau hälftig beteiligt.
Über das gleichberechtigt dieser Beziehung lässt sich vielleicht streiten, aber es ist meiner Meinung nach eine Beziehung auf Augenhöhe (trotz des Machtgefälles - schwer zu erklären) und voller gegenseitigem Respekt.

Gesellschaftlich akzeptiert ist es nicht so zu leben. Gesellschaftlich akzeptiert ist je nach Subkultur heutzutage auch das Modell Hausfrau nicht mehr. Ich allerdings wünsche mir eine Gesellschaft, in der jeder auf seine Art und Weise glücklich sein kann.
Ich wünsche mir, dass Außenstehende nicht so sehr in Bereiche eindringen, die mit Ihnen wenig zu tun haben.
Nein, ich bin nicht der Meinung, dass es gesellschaftlich einen schlechten Einfluss hat, wenn ich sage, wünsche mir, dass mein Mann die Macht in der Beziehung hat und sich nimmt was er will und wann er es will.

Ich möchte niemanden bekehren, bin nicht der Meinung, dass die Frau generell weniger zu sagen haben sollte als der Mann (bewahre, dann wäre ich bestimmt nicht Feministin). Ich möchte nur, dass die Hausfrau, die sich liebend gerne um Mann und Kinder kümmert, die „untergebene“ in einer Beziehung mit Machtgefälle, die glückliche Alleinerziehende oder die Karrierefrau mit Hausmann und alle weiteren Modelle gleichermaßen als eigene Wahl der beteiligten Personen akzeptiert und respektiert werden!
Genauso sieht es mit Beziehungen aus, die nicht hetero oder monogam sind, auch hier wünsche ich mir mehr Akzeptanz.
Aber im Gegenzug möchte ich bitte auch nicht von anderen hören, dass ihr Modell das Richtige für alle ist. Was ich teilweise von polyamor lebenden Personen schon mal vernommen habe.

Für eine selbstgewählte glückliche Beziehung unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen!

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Sexarbeit

Auf der Mädchenmannschaft ist eine Text zum Thema Sexarbeit erschienen. Hier werden sehr schön differenziert unterschiedliche Meinungen zum Thema angesprochen. Auf mutterseelenalleinerziehend erschien ebenfalls ein Text zum Thema . Es wird dort argumentiert, dass es Prostitution nur ein einer Welt mit Ausbeutung und unterschiedlichen Machtverhältnissen geben würde. Sie betont zwar, dass sie die Sexarbeiter respektiert, aber es dennoch eine schöne Vision wäre, würde es diese nicht geben. Provokant wirft sie die Frage in den Raum: Würdest du diesen Beruf auch machen, wenn ich dir jeden Monat 8000€ überweisen würde?

Ich glaube, dass es verdammt viele Berufe gibt, die Leute unter diesen Umständen nicht mehr machen würden. Ob es Klo putzen, Müllabfuhr, LKW fahren oder Kellnern ist, ich glaube mehr als 90% der Leute, die in diesen Bereichen arbeiten würden den Beruf dann nicht mehr machen. Und vielleicht sind die restlichen paar % diejenigen, die Spaß an ihrer Arbeit haben, auch wenn andere das vielleicht nicht nachvollziehen können, die gerne arbeiten auch in einem Beruf, der vielleicht der Mehrheit der Gesellschaft keinen Spaß machen würde.

Und hier kommt der Knackpunkt; es würde meiner Meinung nach in einer solchen Situation weniger Prostitution geben und keine Möglichkeit mehr, Menschen auszubeuten. Aber es würde immer noch genug Leute geben, die eben Spaß daran hätten und sich weiter Prostituieren würden.
Ich würde es! Nein, momentan arbeite ich nicht direkt in der Sexarbeit, kenne aber einige aus der Branche und die machen das natürlich auch wegen des Geldes, aber auch weil ihnen das definitiv mehr Spaß macht als Klo putzen.
Und ich habe Spaß am Sex, gerne auch mal einen ONS, warum dann nicht auch Geld dafür nehmen. Ja, im Gegenteil, hätte ich jeden Monat 8000€ müsste ich mir keine Sorgen machen, dass sich der Job als Sexarbeiterin negativ auf zukünftige Einstellungsgespräche in anderen Berufen auswirkt, da ich auf diese nicht mehr angewiesen bin!
Und da liegt eigentlich das viel größere Problem: Es gibt immer noch Menschen, die der Meinung sind, Sexarbeiter leiden alle unter ihrem Beruf und sind arme hilflose Opfer. Menschen, die denken, man müsste ihnen nur mal erklären, dass sie ja eigentlich so gar nicht glücklich sein könnten. Menschen, die ihnen weismachen, sie würden ihren Körper verkaufen und nicht nur eine Dienstleistung. Menschen, die Sexarbeiter moralisch in eine ganz böse Ecke stellen und so eben deren berufliche Zukunft gefährden.

Ich möchte hiermit nicht sagen, dass es keine Zwangsprostitution oder keinen Menschenhandel gibt. Dies sind Verbrechen und dagegen soll auch alles getan werden, was nötig ist. Es sollen Angebote zum Ausstieg und Zuhältern der Prozess gemacht werden. Aber nur, weil es schlechte Arbeitsbedingungen bzw. Zwangsarbeit gibt, muss nicht eine gesamte Branche verteufelt werden!  

Weiterhin wird von vielen Feministinnen (nein, lange nicht alle, ich bezeichne mich auch selbst als Feministin!) gesagt, dass den Frauen geholfen werden muss, aber Männer, die die Sexarbeit in Anspruch nehmen, bestraft werden müssten. Aber warum?!
Wenn zwei erwachsene Menschen sich in einem gemeinsamen Vertrag darauf einigen, dass eine Person der anderen für eine Dienstleistung Geld bezahlt, geht das Außenstehende nichts an! Ich hab in meinem Freundeskreis sowohl Männer, die sagen sie würden die Dienstleistung einer Sexarbeiterin nie in Anspruch nehmen, weil sie sich dann irgendwie schlecht fühlen würden als auch solche, die regelmäßig zu Prostituierten gehen.
Mit beidem kann ich gut leben, jeder soll machen, was er will. Ich habe mich mal längere Zeit mit einem guten Freund, der schon häufiger bei einer Sexarbeiterin war, darüber unterhalten, was für ihn der Vorteil ist und warum er nicht einfach irgendwo in der Disko eine Frau kennenlernt. Auch wenn das für viele nicht nachvollziehbar ist, es gibt es Frauen, die feiern gehen, um sich dort einen Mann mit nach Hause zu nehmen.
Ganz klarer Vorteil der Sexarbeit war seiner Meinung nach, das eben von Anfang an alles klar ist, dass es um eine Dienstleistung geht, dass niemand sich am nächsten Tag meldet und von Liebe redet.
Diese klaren Regelungen sind ein großer Vorteil, warum auch ich teilweise lieber Sexarbeit betreiben würde, statt mir einen Typen aufzureißen. Denn es kommt nicht selten vor, dass diese dann anhänglich werden. Bei klar abgesteckten Verträgen ist das anders.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn in der Gesellschaft ein umdenken passiert. Denn nur weil es Zwangsprostitution gibt, sollte die freiwillige Prostitution nicht verboten werden oder als moralisch verwerflich gelten.

Denn: MEIN KÖRPER GEHÖRT MIR!

ps. es findet sich auch noch ein Text, dem ich vollkommen zustimmen möchte auf thisisyourdaughter

Sonntag, 25. November 2012

Treffen mit einer Internetbekanntschaft


Ich habe mich vor ein paar Tagen in einer erotischen Community im Internet angemeldet. Kein besonderes Ziel, keine Erwartungen. Erstmal umgucken, im Forum lesen und diskutieren, Magazin lesen und evtl. nette Leute kennen lernen.
Schon nach einem Tag hatte ich beinahe 20 Nachrichten in meinem Postfach. Es war einfach alles dabei von ziemlich dummdreisten Anmachen über Komplimente für mein Profilfoto bis hin zu echt schönen liebevoll geschriebenen Nachrichten.
Den ganzen Müll habe ich sofort gelöscht und drei Menschen habe ich geantwortet. Mit einem ergab sich so ein nettes Gespräch über alles Mögliche und man beschloss schließlich, sich abends zu treffen, um gemeinsam was trinken zu gehen. Bereits vorher war klar, keiner von uns sucht die große Liebe. Ich wollte tolle Leute kennenlernen und vielleicht etwas Spaß haben - auch sexuell. Und genauso haben wir auch kommuniziert: Kennenlernen und mal sehen, was sich noch so ergibt.
Es war das erste Mal, dass ich mich mit einer Person aus dem Internet getroffen habe. Eine Freundin hatte mich mal mitgenommen zu einem Treffen mit einer ihrer Internetbekanntschaft, um nicht alleine auf einen Fremden zu treffen. Kurz hatte ich dies auch in Erwägung gezogen, aber schnell wieder verworfen. Was ist, wenn er mir wirklich gut gefällt und ich mit ihm gerne mehr als nur reden will, da würde eine Freundin nur stören. Habe allerdings meiner Freundin mitgeteilt, wo wir sind und dass ich mich regelmäßig melde zur Sicherheit.

Wir trafen uns in einer Coktailbar und unterhielten uns die ganze Nacht. Ich find ihn sehr sympathisch und wir scheinen bei vielen Themen auf einer Wellenlänge zu sein. Auch hatte ich den Eindruck, dass wir teilweise Gesprächsthemen hatten, die man normalerweise nicht mit einem Fremden bespricht und schon gar nicht beim ersten Treffen; Erfahrungen mit dem / der Ex, unschöne Vergangenheit, sexuelle Vorlieben…
Ich habe mich in seiner Gegenwart sehr wohl und geborgen gefühlt. Im Gespräch wurde klar, dass wir beide gerne mehr wollen würden, es gab aber an diesem Abend keine gute Möglichkeit, da wir beide noch bei den Eltern wohnen und im Auto muss jetzt auch nicht sein bei der momentanen Kälte. So trennten wir uns nach einer langen Nacht vieler Gespräche und einiger Zärtlichkeiten wieder und wollen uns wiedersehen.

Die ganze Zeit über hatte ich nicht einmal das Gefühl, dass er mir irgendwie zu nah kam oder irgendwas machen würde, dass ich nicht wollte. Ich hatte keine Angst, dass irgendwas passieren könnte, dass ich nicht wollen würde. Es hört sich zwar naiv an, aber ich habe mich bei ihm sehr sicher und geborgen gefühlt, obwohl wir uns bis dahin kaum kennen.
Wir kamen uns näher, er legte z.B. seine Hand auf meinen Oberschenkel und begann mich an der Innenseite zu streicheln. Dabei schaute er mir sehr aufmerksam ins Gesicht und ich wusste, er wollte sehen, ob mir das gefällt, andernfalls hätte er sofort aufgehört. Auch ohne klar darüber zu reden oder zu fragen, hat er es so geschafft, dass ich einen wirklich sehr schönen Abend hatte und mich schön auf das Wiedersehen freue! 

Freitag, 23. November 2012

Lesestoff

Ich habe mir mal wieder etwas Lesestoff gegönnt. Zwei schöne neue Bücher zum Thema Auto.



Ich find Autos ja toll und interessant. Und wenn man so einiges an seinem Auto selber machen kann, kann man sogar noch etwas Geld sparen, was sonst der Mensch in der Werkstatt verdienen würde. Genau für diesen Zweck ist das erste Buch aus der Reihe „So wird’s gemacht“ geschrieben von Dr. Etzold (Diplom-Ingenieur für Fahrzeugtechnik) und erschienen im Delius-Klasing Verlag. Aus dieser Reihe gibt es Bücher für viele verschiedene Autotypen. Dieses hier ist für den Opel Astra F, weil ich so ein Auto besitze.



Inhaltlich lässt sich in dem Buch alles finden, was wichtig ist, um sein Auto zu warten und auch kleine Reparaturen selbst vornehmen zu können. Von Motor und Getriebe bis Reifen ist einfach alles dabei. Schritt für Schritt werden die Arbeitsgänge mit vielen Abbildungen und leicht verständlichen Bildern dargestellt.



Auch wird bei jedem Schritt das nötige Spezialwerkzeug oder alternativ das handelsübliche zu verwendende Werkzeug genannt.
Bisher habe ich es noch nicht genutzt, aber schon einiges gelesen und es ist sehr gut geschrieben. Wenn ich bald mal das erste Teil getauscht habe, werde ich wohl wieder einen Bericht verfassen. Vermutlich werden das die vorderen Stoßdämpfer sein.

Ursprünglich wollte ich auch mein zweites Buch in diesem Post vorstellen, werde das aber doch in einem anderen Blogpost tun.

Donnerstag, 22. November 2012

Der Schal - das Must-have Accessoire

Ich liebe Schals (ist das so richtig?). In allen Formen und Farben. Ich habe mind. 50 Stück von dunkel bis hell, von uni bis gemustert. Gerade jetzt, wenn es kalt wird kann ein schöner Strickschal gut wärmen und sieht auch noch schick aus.

Jedes Kleidungsstück bekommt durch einen Schal einen schönen Touch. Gut kombiniert mit passender Mütze oder Handschuhen wertet ein Schal jedes Outfit auf.
Weiterer Vorteil ist natürlich, dass ein Schal jedem passt, egal ob groß oder klein, dick oder dünn. Egal wie man sich körperlich verändert ein Schal passt auch noch in Jahrzehnten perfekt und ist immer aktuell.
Das perfekte Must-have für den Herbst! 



Der Schal auf dem Folgenden Bild ist eine Erinnerung, die mir eine gute Freundin aus dem Urlaub mitgebracht hat. Die Echsen schimmern goldig. Der Schal selbst ist schön breit und am Ende ausgefranst. Dies ist definitiv einer meiner Lieblinge.


Was ist eurer Lieblingsschal? Und welche Geschichte verbindet ihr damit?

Montag, 19. November 2012

Generisches Femininum?

Es geht darum, in der Woche vom 19. - 26. November statt des generischen Maskulinums immer das generische Femininum zu verwenden. Also statt Bürger heißt es dann Bürgerinnen. Es geht darum aufzuzeigen, dass das generische Maskulinum Frauen diskriminiert, das sie diese nur „mitmeint“, in dem jetzt die Sprache umgedreht wird, soll darauf aufmerksam gemacht werden, also wenn Männer sich jetzt bei der Sprache ausgeschlossen fühlen. Ich bin bei der Mädchenmannschaft auf einen Artikel zur Woche des generischen Femininums aufmerksam geworden und hatte gleich meine eigenen Gedanken dazu. Laut des Aufrufs wurde dieser von einer überparteilichen Aktionsgruppe gemacht.

Auf der Seite des Aktionsbündnisses gibt es unter „Kleine Ratgeberin für die Woche desgenerischen Femininum“ Hinweise wie und in welcher Form man das generische Femininum verwenden soll. Hier steht z.B. gleich als erstes

„Grammatikalisch richtige Wörter verwenden. Das ist eigentlich ganz einfach. Wörter, die ein eigenes Femininum haben, eignen sich super. Welche, die gequält werden, in dem ein unnatürliches -in angehängt wird, machen keinen Sinn sondern das Anliegen lächerlich. Wenn es um Sachen geht (Beispiel Salzstreuer), dann bleiben die so, wie sie sind. Auch eine tropfende Wasserhenne ist NICHT gemeint mit generischem Femininum.“

Wenn die Befürchtung besteht, dass ein unnatürliches -in die Aktion lächerlich macht, frage ich mich ernsthaft, warum in der Überschrift das Wort „Ratgeberin“ verwendet wird. Entweder möchte man sich hier selbst lächerlich machen, die Überschrift und der Text stammen von zwei unterschiedlichen Personen oder während des Schreibens des Textes war die Überschrift bereits vergessen. Als letzte Möglichkeit bleibt natürlich noch die absichtliche Ironie, wobei ich dann befürchte, dass diese von den meisten Lesern (ja ich beteilige mich nicht an der Woche des generischen Femininums, warum erfahrt ihr im weiteren Verlauf dieses Textes) nicht so erkannt wird.
Grundsätzlich ist die Idee gut, wenn man erreichen will, dass über das generische Maskulinum nachgedacht wird und vielleicht auch der Meinung ist, dass durch dieses Frauen in einer Art und Weise diskriminiert bzw. ausgeschlossen werden.

Eine häufige Begründung (auch bei der Mädchenmannschaft) gegen das generische Maskulinum ist, dass man bei Gehörtem automatisch ein Bild vom entsprechenden vor seinem Inneren Auge hat und dieses Bild dann aufgrund des Verwendung des generischen Maskulinums meist ausschließlich männliche Personen enthält, obwohl die Rede von einer gemischtgeschlechtlichen Gruppe war.
Dieses Argument habe ich mal an mir selbst überprüft und beobachtet. Bei bestimmten Worten denke ich automatisch an Frauen bzw. an Männer, bei anderen aber habe ich auch wirklich gemischtgeschlechtliche Gruppen vor meinem Inneren Auge. Allerdings ist mir bei meinem Selbstversuch aufgefallen, dass mein Inneres Bild nicht immer mit dem generischen Maskulinum übereinstimmt. Wenn von Ärzten die Rede ist, dann habe ich meist meine persönliche Hausärztin, also eine Frau vor Augen, obwohl das generische Maskulinum verwendet wurde. Wenn von Fußballspielern die Rede ist, habe ich meist eine männliche Fußballmannschaft vor Augen.
Für mich selbst habe ich daher eine andere Schlussfolgerung geschlossen als viele andere: Ich bin nicht der Meinung, dass die Realität durch die Sprache gemacht wird (wie viele Gegner des generischen Maskulinums), sondern dass umgekehrt die Sprache von der Realität gemacht wird. Ich habe gemerkt, ob ich jeweils an weibliche oder männliche Personen denke ist nicht abhängig vom Wort, also ob dies jetzt grammatikalisch weiblich oder männlich ist, sondern wie ich dieses in der Realität erlebe, also ob ich persönlich mehr mit Männern oder Frauen dieser Gruppe zu tun habe. Würde ich beispielsweise in einer Fußballmannschaft spielen, so würde sich vermutlich bei dem Wort Fußballspieler (pl.) automatisch eine weibliche Gruppe vor meinem Inneren Auge befinden.

Ich bin kein Mensch, der das generische Maskulinum aus Protest oder Unachtsamkeit verwendet. Ich habe viel darüber nachgedacht und diskutiert (beispielsweise auch auf dem Gendercamp im letzen Jahr) und bin für mich zu der Lösung gekommen, dass ich es so richtig finde.
Wenn ich von einer einzelnen Person spreche deren Geschlecht mir bekannt ist, finde ich es albern nicht das passende Geschlecht zu nutzen. Hier wäre das generische Maskulinum also meiner Meinung nach unangebracht und falsch. Wenn allerdings von einer Gruppe von mehreren Menschen geredet wird gibt es drei Möglichkeiten:

1. Die Gruppe besteht nur aus Frauen
2. Die Gruppe besteht nur aus Männern
3. Die Gruppe besteht aus Männern und Frauen

Für jeden dieser Fälle gibt es eine Möglichkeit wie man die gesamte Gruppe beschreibt (ohne Doppelnennung beider Geschlechter), es handelt sich beispielsweise um eine Gruppe von Ärztinnen und/oder Ärzten, dann wäre die richtige Verwendung folgendermaßen:

1. Die Ärztinnen
2. Die Ärzte
3. Die Ärzte

Es gibt also drei Bezeichnungen für drei unterschiedliche Situationen. Hier fällt auf, dass die letzte Bezeichnung und die vorletzte übereinstimmen, meiner Meinung nach handelt es sich hier um zwei unterschiedliche Formen, die sich gleichen (wie beispielsweise ein Teekesselchen). Das Problem des generischen Maskulinums ist nun, dass in der Praxis einige Menschen sich eben nicht gemeint fühlen, wenn die dritte Form verwendet wird, da nicht eindeutig zu erkennen ist, ob nicht doch die zweite gemeint ist. Allerdings habe ich bisher noch keine gute Lösung hierfür gefunden.
Doppelnennung beider Geschlechter ist eigentlich noch die beste, bei längeren Texten aber sehr aufwendig und lenkt vom Inhalt ab. Jetzt wie vorgeschlagen, die dritte Form der ersten angleichen löst eigentlich nichts, da wiederum eine Verwechslungsgefahr bestünde.
Eine einzige Möglichkeit wäre es, eine dritte Form zu finden, die keiner bestehenden Form gleicht, um so eindeutig zu sein und Verwechslungen der unterschiedlichen Formen zu vermeiden.
Ein gutes Beispiel hierfür bildet das schwedische Kinderbuch der Autoren Jesper Lundqvist, und Bettina Johansson, welche die schwedischen Personalpronomen für er (han) und sie (hon) in ihrem Buch durch ein Personalpronomen, welches für beide Geschlechter gleichermaßen verwendet werden kann (hen) ersetzten. Diese Idee finde ich persönlich besser als alle Alternativen, die ich im Deutschen bisher kennengelernt habe.

Solange es keine wirkliche andere neue Form für den 3. Fall (gemischtgeschlechtliche Gruppe) gibt, verwende ich die bestehende und habe persönlich kein Problem damit, falls jemand wirklich nicht sicher ist, welche der beiden gleich klingenden Formen ich nun meine, darf diese Person gerne nachfragen und bekommt auch eine Antwort.

Also mein Fazit zur Woche des generischen Femininums ist, dass ich das eine interessante Veranstaltung finde, um Aufmerksamkeit für ein Anliegen zu erhalten. Da es sich um ein Anliegen handelt, dass nicht meins ist, werde ich nicht mitmachen, möchte aber hiermit natürlich darauf aufmerksam machen, denn es ist nie verkehrt, sich Gedanken über seine Sprache zu machen und warum man etwas wie sagt.

Sonntag, 18. November 2012

Outfit der Woche

Supertoller, kuscheliger Riesenpulli. Ich habe mir einen wolligen Pullover im Nordic Style gekauft. Aus der Übergrößenabteilung für Herren. Die größte Größe, die es gab. Der Pulli ist einfach prima, um sich bei kaltem Wetter darin einkuscheln zu können. Da er so groß ist, kann ich dazu ganz bequem eine Leggins oder auch nu reine Strumpfhose tragen und schon habe ich ein kurzes Kleid.






Kann ich nur empfehlen, sich auch mal in der Herrenabteilung umzusehen. Ein Pullover, der als Oversize verkauft wird ist häufig nicht gut geschnitten oder sehr teuer, da lohnt sich das schon. 
 
 

Freitag, 16. November 2012

Mein Rassismus

Aber vor kurzem ist mir etwas Rassistisches über die Lippen gekommen. Ich war in der Situation völlig überfordert, verletzt und wusste nicht, was ich tun soll. Ich bin enttäuscht und erschreckt über mich selbst. Ich betrachte normalerweise alle Menschen individuell, mache keine Unterschiede aufgrund irgendwelcher Äußerlichkeiten o.ä..
Die Situation: Ich war mit einer Freundin zum Shoppen in eine Großstadt gefahren und wir waren im Primark (ein scheußlicher Laden meiner Meinung nach, aber das ist ein anderes Thema), es war extrem voll und hektisch - Stress pur. 

Als wir dann in die Schuhabteilung gingen und ich ein paar Schuhe anprobieren wollte, passierte es: Ich setzte mich also auf die dafür vorgesehene Bank wobei ich eine darauf liegende Jacke zur Seite schob. Dann pampte mich von hinten eine Person an, das wäre ihr Platz und für mich sei es sowieso gesünder, wenn ich stehen würde. Ich drehte mich um und sah eine wütende Poc: „Los du Fette, steh auf!“
Damit hatte ich gar nicht gerechnet, ich war total überrumpelt und verletzt. So etwas hatte ich noch nie jemand zu mir gesagt und überhaupt begegnen mir die meisten Leute immer recht freundlich. Diese Person aber hat mich ganz plötzlich völlig aus dem Nichts heraus angegriffen und verletzt. Ich hatte unendliche Wut im Bauch und verspürte nur noch den Wunsch, sie genauso zu verletzen. Aber ich wusste nichts über sie, außer, dass sie ekelhaft oberflächlich, dreist und Poc war.
Und da kam es aus mir heraus, meine Antwort auf den Angriff enthielt unter anderem das N-Wort (möchte ich nicht wortwörtlich wiederholen).
Ich war so wütend, verletzt und mir standen die Tränen in den Augen, darum ging ich. Meine Freundin kam mir hinterher und machte mir Vorhaltungen, dass man das nicht sagen dürfte …
Klar, das weiß ich auch und wusste ich auch da schon, aber es ist nun mal passiert. In dem Moment hätte ich von meiner Freundin etwas anderes gebraucht als ihre Belehrungen und darum sagte ich zu ihr, wir können uns in einer halben Stunde am Eingang treffen, ich muss erstmal raus. 

Ich wollte einfach weg, raus aus der Situation und an die frische Luft. Erst im Nachhinein ist mir klar geworden wie sehr ich damit auch meine Freundin verletz habe, deren Partner auch Poc ist, oder vielleicht andere umstehende Personen. Das tut mir leid und ich hoffe, das passiert nicht wieder, kann ich aber auch nicht versprechen, da es für mich eine Extremsituation war. Vielleicht hat ja jemand Tipps oder eigene Erfahrungen, mit einer solchen Situation umzugehen?

Mittwoch, 14. November 2012

Plus Size Wish List



Katrin hatte die Idee einer Plus size wish list. Häufig produzieren Firmen viele tolle Mode nur bis Größe 42 oder es gibt große Größen und die sehen dann aus wie Kartoffelsäcke. Daher kam die Idee, dass viele Plus size Blogger ihre eigene persönliche Plus size wish list zusammenstellen, wo sie schreiben, was sie gerne in großen Größen hätten und was es leider viel zu wenig gibt. Ich finde die Idee super und möchte mich deshalb hier auch betreiligen.

1. Kleidung im Gothic Style
Ich liebe schwarze und verspielte Kleidung. Viel Spitze und viel Tüll. Schöne Röcke, schöne Kleider in schwarz oder auch mal rot. Verziert mit Rüschen und ähnlichem.
Leider gibt es häufig diese Kleidung nicht in großen Größen. Hoffe, das ändert sich. 




2. Lange Wollpullover
Fast immer, wenn ich einen schönen kuscheligen Pullover finde, ist der viel zu kurz. Keine Ahnung, warum die Hersteller meinen, es wäre toll bauchfrei dazustehen, wenn man die Arme hebt, besonders bei sehr warmen Wollpullovern, da dann bestimmt das passende Wetter für bauchfrei herrscht. Also bitte Wollpullover in allen schönen Farben und in angemessener Länge!



3. Günstige und passende Unterwäsche Büstenhalter
Leider gibt es in keinem normalen Geschäft (selbst die mit den Plus Size Abteilungen) BHs in großen Cup Größen. Meistens gehen die gerade mal bis D und das auch sehr selten. Daher muss ich leider in speziellen Dessousgeschäften einkaufen, wo ein BH dann mal locke 60 Euro oder mehr kostet. Natürlich ist die Qualität dann besser, aber für eine Studentin ist das schon verdammt viel Geld! Egal ob simple normale BHs oder schöne Spitzen-Bhs. Bitte bitte mehr günstige BHs in großen Cup Größen, am besten überall verfügbar bis G.



4. Wintermäntel
Ich bin im Moment auf der Suche nach einem schönen Wintermantel, aber leider lassen sich nur Mäntel finden, die viel zu eng oder total unschön geschnitten sind. Selbst im höheren Preissegment ist hier irgendwie keine Chance.  Manchmal zu kurz, manchmal passt es an Taille und Hüfte perfekt, aber meine Brüste werden plattgedrückt. Und der Schulterbereich ist irgendwie auch häufig komisch eng geschnitten. Schöne Wintermäntel in großen Größen wären wirklich wichtig, damit ich nicht frieren muss ;) 




So, das war auch schon meine kleine Plus Size Wish list. Hoffe, dass die Anregungen der Plus Size Mode-Blogger möglichst bald umgesetzt werden!

Schaut auch mal bei den anderen vorbei (Liste wird immer weiter ergänzt):

Ps. Falls ein Rechteinhaber der Bilder nicht damit einverstanden ist, dass seine Bilder hier erscheinen, so teile er mir das bitte mit und ich werde das Bild bzw. die Bilder schnellstmöglich entfernen.

Montag, 12. November 2012

Anti-shopping-tipps

Gibt es so etwas? Also ich werde hier natürlich auch noch Läden und Shops vorstellen, die ich toll finde, aber erstmal, was ich scheiße finde, weil es mich aufregt!


Primark:
Ein Unternehmen, dass sich wie eine Seuche zu verbreiten scheint und von vielen Leuten hört man, wie toll das doch ist. Ich war insgesamt zweimal in zwei unterschiedlichen Filialen (Bremen und Dortmund). Was ich dort sah, war echt schlimm: Billige Kleidung von extrem schlechter Qualität, würde man die Stoffe noch dünner machen, dann wären sie beinahe unsichtbar. Mitarbeiter, die sich nicht für ihre Kunden interessieren. Ein Geschäft, dass eingestellt ist auf die Massenabfertigung. Schreckliche Atmosphäre, schreckliche Klamotten (ok, über Geschmack lässt sich streiten - rede hier auch mehr von der Qualität). Ich habe allerdings ein paar Schmuckstücke für wenige Euro gekauft unter der Devise, dass sie für mich Einwegteile sind (denn auch hier ist null Qualität drin).
Auch die Arbeitsbedingungen, die bei diesem Geschäftsmodell herrschen werden, sind nicht die besten. (siehe hierzu „Der Trick mit den Billig-T-Shirts aus Irland“ in der Welt vom 4. August 2012)

Deichmann:
Teilweise ganz gut aussehende Schuhe, so gut wie immer schlechte Qualität und schlechter Service. Ich habe damit mehrfach Erfahrungen gemacht und jetzt reicht’s mir! Schuhe sind grundsätzlich nach ein paar Monaten kaputt (unter der Bedingung des täglichen Tragens und nicht nur alle paar Wochen einmal).
Bei meinen letzten Schuhen bin ich dann hingegangen und habe reklamiert: Bereits nach acht Wochen löste sich mein oberer Schuh von der Sohle, so dass es von Vorne aussah, als würde der Schuh seinen Mund öffnen. Die Verkäuferin meinte daraufhin, es handelt sich dabei um normalen Verschleiß (natürlich, es ist ganz normal, dass Schuhe nach acht Wochen nicht mehr tragbar sind io.).  Wir haben in Deutschland laug §476 einen Gewährleistungsanspruch mit Beweislastumkehr. Das bedeutet Der Verkäufer müsste mir nachweisen, dass ich für den Schaden verantwortlich bin. Haben die aber nicht, ich sollte mich doch an einen Anwalt wenden. Habe ich wegen der 20 Euro dann nicht gemacht. Allerdings hoffe ich, dass immer mehr Leute nicht mehr bei diesem unseriösen Unternehmen kaufen werden.

Onlineshop „Simply Be“
Die Mode sieht gut aus auf den Bildern, aber leider kann ich nichts über Qualität o.ä. beurteilen, da meine Bestellung nie bei mir ankam. Als ich nach Bewertungen im Netz suchte (hatte schon Angst, bei einem Betrüger gelandet zu sein), fand ich tatsächlich Menschen, die Ware bekommen hatten (also doch nicht nur ein Betrüger). Allerdings gab es viele Personen, die von ähnlichem berichteten: Bestellungen, die viel zu spät, nie, unvollständig und falsch geliefert wurden. Also wenn man einen verlässlichen Onlineshop sucht, besser Finger Weg von Simply Be!

Achtung: Ich bin Privatperson, habe beruflich nichts mit einem dieser oder einem Konkurrenzunternehmen zu tun und teile hier nur meine eigene Meinung und Erfahrungen mit. Es bleibt jedem anderen frei, dort eigene Erfahrungen zu machen - evtl. auch andere.

Bald folgen natürlich auch die positiven Shopping-Tipps ;)

Vielleicht hat der ein oder die andere auch noch selbst schlechte Erfahrungen, das könnt ihr gerne in den Kommentaren mitteilen! 

Sonntag, 11. November 2012

Outfit der Woche: Ankle Boots

Diese Woche möchte ich euch gerne meine Ankle Boots zeigen.

Im Moment meine Lieblingsschuhe, die ich fast täglich trage. Superschön und superbequem:

(Ankle Boots von Tamaris)

Betreuungsgeld

Nun wurde am 8. November 2012 im Bundestag über ein Betreuungsgeld abgestimmt. Und es waren genug Leute dafür, um es einzuführen. Insgesamt stimmten 310 Abgeordnete in einer namentlichen Abstimmung für die Beschlussempfehlung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (1711404)


Ab August 2013 können also Eltern, die ihr Kind nicht in eine öffentliche Einrichtung zur Betreuung geben zunächst 100€, später 150€ monatlich erhalten. Bildungssparen oder dieses Geld in die Altersvorsorge zu stecken wird noch mal extra unterstützt. So erstmal die Fakten.

Allerdings ist das Medienecho dem Gesetzt nicht gerade positiv gestimmt. Häufig ist zu hören, dass dieses Gesetzt ein rückwärtsgewandtes Familienmodell fördere und die Zahlung wird abwertend als „Herdprämie“ bezeichnet, weil sie die Frauen wieder an den Herd brächte. Aber welche Frau, die nicht auch ohne Betreuungsgeld zu Hause geblieben wäre, bleibt ernsthaft Zuhause, um auf die Kinder aufzupassen, weil sie dafür 100€ oder 150€ erhält. Mir fällt kein Beruf ein, der ein so geringes Gehalt hätte, dass man sagen könnte, ich kann ja statt zu arbeiten lieber das Betreuungsgeld in Anspruch nehmen. Also irgendwie glaube ich nicht, dass sich das Betreuungsgeld tatsächlich zu einer „Herdprämie“ entwickelt.
Im Gegenteil, wenn ein paar sich entscheidet, dass in den ersten Jahren jemand bei dem Kind Zuhause bleiben möchte, könnte gerade das Betreuungsgeld den Anreiz geben, dass der Mann Zuhause bleibt. Meist ist es so, dass der Vater ein höheres Einkommen hat als die Mutter, was in den Überlegungen dann dazu führt, dass die Mütter Zuhause bleiben würden, da das Geld sonst evtl. nicht ausreicht. Aber das Betreuungsgeld würde eben hier einen Ausgleich schaffen - das erhält schließlich auch ein Vater, der Zuhause auf sein Kind aufpasst.

Betreuungsgeld bekommt man übrigens nicht nur, wenn ein Elternteil Zuhause bleibt. Sondern auch, falls die Großeltern oder eine Tagesmutter auf das Kind aufpassen. Hier ist es doch auch eine prima Unterstützung, um evtl. Kosten privater Betreuung abzudecken. Warum sind viele Personen der Meinung, dass ein Kind nur in einer staatlich geförderten Kindertagesstätte optimal betreut wäre? Das sehe ich anders, im Gegenteil: Nicht nur dass es schwer ist, in einer solchen einen Platz zu bekommen, sondern die Kinder werden dort oft auch noch unter einem viel zu schlechten Betreuungsschlüssel nicht gut betreut.

Das Betreuungsgeld soll den Eltern nun so die Möglichkeit bieten, selbst zu entscheiden, welche Art der Betreuung sie wählen, denn es gibt neben den staatlich geförderten noch viele andere Betreuungsmöglichkeiten. Auch im Koalitionsvertrag, auf den sich immer wieder bezogen wird heißt es unter anderem:

„Wir wollen in der Kinderbetreuung weitere Maßnahmen für einen verbesserten
qualitativen und quantitativen flexiblen Ausbau bei Trägervielfalt auch unter Einbeziehung
von Tagespflege ergreifen und die Vernetzung mit anderen familienunterstützenden
Angeboten im Sinne von Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern
intensivieren. Dazu gehört die Qualifikation von Tagespflegepersonen sowie
Erzieherinnen und Erziehern und bessere Rahmenbedingungen für Ausbildung
und Beruf in Kooperation mit Ländern, Kommunen und Verbänden. …

Um Wahlfreiheit zu anderen öffentlichen Angeboten und Leistungen zu ermöglichen,
soll ab dem Jahr 2013 ein Betreuungsgeld in Höhe von 150,- Euro, gegebenenfalls
als Gutschein, für Kinder unter drei Jahren als Bundesleistung eingeführt
werden.“

Aber eins versteh ich nicht, wie konnte es sein, dass angeblich so viele Menschen dagegen sind, das Gesetz aber dennoch beschlossen wurde. Ist es wirklich so, dass ein Großteil der Abgeordneten gegen ihr Gewissen abgestimmt hat? Wenn das so wäre, wäre das falsch! Wie muss sich ein Abgeordneter, der in die Politik gegangen ist, um etwas zu verbessern (was wohl die meisten Menschen ursprünglich in die Politik treibt) fühlen, wenn er einem Gesetzt zustimmt, dass er eigentlich als nicht gut betrachtet? Ich könnte das nicht…

Falls jemand, die Diskussion im Bundestag zum Betreuungsgeld interessiert, hänge ich hier noch das Plenarprotokoll der Sitzung vom 8. November 2012 an. Dort finden sich die unterschiedlichen Ansichten und natürlich die verschiedenen Argumente für und gegen das Betreuungsgeld wieder.

Mir persönlich ist das Betreuungsgeld egal, nein das ist vermutlich das falsche Wort, denn dann würde ich nicht darüber schreiben, aber ich weiß nicht, wie ich das anders ausdrücken soll. Ich denke, dass es für viele Eltern eine gute Hilfe ist und dass es niemandem wirklich schadet. Glaube aber auch nicht, dass es wirklich nötig ist und man hätte das Geld auch für etwas anderes verwenden können. 

Und was denkt ihr? 

Ps. Ich bin mir bewusst, dass in meinem Text einige Punkte fehlen, allerdings denke ich, dass ich das wichtigste für mich herausgeschrieben habe. 
 

Freitag, 9. November 2012

Kunsstück!?

Stärke, Kunst, Rock, Erfolg - Frauenpower!



Das Bild entstand bei einem Konzert, das vom Paderborner Frauenprojektbereich MIA organisiert wurde.

Donnerstag, 8. November 2012

Quotensalat

Über die Frauenquote wurde schon viel und oft geredet, geschrieben und diskutiert. Trotzdem möchte ich gerne noch meine Perspektive einbringen.
Erst vor kurzem gabe es die Initiative "Pro Quote", die auch von vielen unterstützt wurde. Jetzt wurde bekannt, dass Sabine Rückert als erstes Frau in die Zeit-Chefredaktion berufen wurde. Dazu gibt es einen offenen Brief im Missy Magazin, der auch auf der Mädchenmannschaft veröffentlicht wurde. Es geht der Autorin darum, dass es in ihren Forderungen um mehr ging als einfach nur Frauen an die Spitze zu bringen und ihnen mit einer solchen Frau (die sich eben nicht für die Frauen einsetzt) nicht geholfen sei. Da frage ich mich, worum gehts denn eigentlich? Es wird verneint, dass es darum ginge, die möglichen Führungspersönlichkeiten einer Gesinnungsprüfung zu unterziehen, aber wie ist das dann gemeint?

Aufgrund des offenen Briefs habe ich persönlich den Eindruck, dass des der Autorin natürlich darum geht, eine Quote für Personen weiblichen Geschlechts (wonach wird das nochmal bewertet, also wer jetzt weiblich und wer männlich ist?) einzuführen, aber zusätzlich soll diese Person dann auch noch im Sinne der Unterstützerin handeln, was nach deren subjektiver Meinung natürlich im Sinne aller Frauen ist.
Bei solchen Argumentationsweisen frage ich mich immer, wieso andere Menschen der Meinung sind, sie wüssten am besten, was für eine bestimmte Gruppe gut ist und was nicht ( auch wenn sie selbst Teil dieser Gruppe sind, sollten sie sich nicht dazu erheben für alle zu sprechen).

Ich bin gegen eine Frauenquote wie sie im Moment - speziell von "Pro Quote" - gefordert wird. Ich kann die meisten Argumente für die Quote nicht wirklich inahltlich nachvollziehen und sehe im Gegenteil eine Diskriminierung auf der individuellen Ebene bei den Personen, die sich für eine Stelle bewerben. Dann nämlich, wenn mehrere Bewerber die nötige Qualifikation besitzen und die Bewerberin aufgrund einer Quote bevorzugt wird. Oder wenn Personaller seitenlang begründen müssen, warum für die ausgeschriebene Stelle keine Frau gefunden wurde (an vielen Universitäten längst Standard, z.B. Universität Paderborn).

Weiterhin stelle ich mir bei den aktuellen Forderungen folgende Fragen:
- Warum ist Geschlecht für viele Menschen ein so bedeutender Faktor (warum nicht ein Quote für blonde Personen)?
- Warum eine Quote nur für die oberen Etagen der Führungsebene?
- Wen ndie Vielfalt der Ideen verbessert werden soll, warum werden analog in weiblich dominierten Branchen keine Männerquoten?
- Gibtes überhaupt wirksame Sanktionen bei Nichterfüllen?
- Warum so viel Aufwand, wenn 99% der Menschen sowieso nicht betroffen sind?

Das einzige Argument der Befürworter bei dem ich denke, dass mir einleuchtet, ist das der Vielfalt; vielleicht können unterschiedliche Geschlechter wirklich unterschiedliche Sichtweisen in eine Unternehmen einbringen.
Aber dann doch bitte nicht nur auf höchster Ebene und nicht nur in eine Richtung (also analog zur Frauenquote auch eine Männerquote).
Daher fände ich es gut, wenn man wirklich die Vielfalt erhöhen möchte und der Meinung ist, eine Quote muss dies gesetzlich verankern, eine 30% Quote für beide Geschlechter auf allen Ebenen einzuführen (nicht nur in Vorständen und Aufsichtsräten - diese Stellen interessieren sowieso die wenigsten).
Für beide Geschlechter verstehe ich so, dass es überall mind. 30% von jedem Geschlecht geben sollte (wobei auch hier noch das Problem der Definition des jeweiligen Geschlechts nicht behoben ist).
Auch in Kindergärten, Grundschulen und Frisörsalons gäbe es dadurch eine größere Indeenvielfal.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt dieser Quote wäe es, dass die typischen Grenzen zwischen Frauen- und Männerberufe verschwimmen würden. Es wäre für eine Frau eher normal KFZ-Mechatroniker zu werden und für einen Mann Kindergärtner oder Frisör. Durch das Auflösen der Grenzen könnte es in den im Moment noch als typische Frauenberufe verschrieenen Branchen zu einem Anstieg des Lohnniveaus kommen. Aber dieses Thema verdient wahrscheinlich auch noch einen eigenen Blogpost, ich werde das daher an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. 

Hallo liebe Internetgemeinde!

Schon oft habe ich bei vielen Tehmen, die gerade hier oder da aktuell sind gedacht: "Hey, da bin ich aber ganz anderer Meinung!" oder "stimmt, sehe ich auch so, aber dies oder das würde ich gerne ergänzen.", habe mich aber bisher nie dazu aufgerafft auch mal endlich was zu schreiben.
Klar, ein kurzer Kommntar zu dem, was andere geschrieben haben war mal drin, aber damit war es dann auch getan.
Hingegen lese ich gerne und oft andere Blogs, viele verschiedene. Eines meiner liebsten blogs ist der von Antje Schrupp, für den ich hier dann gleich mal etwas Werbung machen möchte: Sie bahandelt viele feministische Themen und schafft es auch in ihren Kommentarspalten für ein angenehmes Klima zu sorgen, obwohl dort oft kontrovers diskutiert wird.
Dies schaffen gerade im Bereich der feministischen Themen nicht viele im Netz.
Ein weiteres Blog, das zu meiner täglichen Lektüre gehört ist das der Mädchenmannschaft: Die Artikel sind interessant und informativ geschrieben und oft findent man dort auch Verlinkungen zu anderen Artikeln oder evtl. nötigen Hintergrundinformationen. Leider geht es in den Kommentarspalten oft ein wenig rauer zu, weshalb ich persönlich bereits davon Abstand genommen habe, dort zu kommentieren. Aber dennoch, ein super Blog!
Auch Modeblogs lese ich häufig und gerne. Hier ist man Favorit Reizende Rundungen von Katrin. Sehr schöne Posts und Fotos und wirklich super symphatisch geschrieben.

Mode ist auf jeden Fall auch eines meiner Interessengebiete dem ich auf diesem Blog einen Platz bieten werde. Mein Plan hierfür ist vorerst: Jeden Sonntag gibt es das "Outfit der Woche", das was ich diese Woche gerne getragen habe, schön oder sehr bequem fand oder einfach ein neues Teil, das wieder mal den Platz in meinen Kleiderschrank gefunden hat.
Ich habe viele verschiedene Interessengebiete aus denen ich Input beziehe und Texte zu sehr vielen Themen schweben mir schon etwas länger vor und können in nächster Zeit erwartet werden: Frauenquote, Freiheit, Schulsystem, Homosexuelität/Bisexualität, Prostitution, Schönheitsideale, Studienbedingungen, Relegion und Kirche, Patriotismus (vielleicht gibts den auch passend zum nächsten Fußballgroßereignis ;) ), Midestlohn, BDSM, Die Wahl in Amerika (mal sehen, wann ich das schaffe, wäre ja gerade aktuell), unser Gesundheitssystem, Steuersystem-leicht erklärt (dies könnte auch eine Reihe mit immer kurzen knappen Paragrafen werden - mal sehen) .
Natürlich ist das nur eine erste Überlegung und ich möchte euch auch nicht nur "harte Kost" bieten, sondern auch mal ganz spontan von Erlebnissen aus meinem Leben berichten oder einfach schöne Fotos zeigen (ja, ich fotografiere auch unheimlich gerne).

Ich bin selbst gepsannt wie das klappt, ob ich das durchhalte ;) Hoffe aber natürlich, dass das Blog vielen Lesern gefällt und ihr fleißig Werbung macht und kommentiert! :)

Liebe Grüße,
Miria